AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

TrofaiachNach dem Brand alles neu bei Saubermacher

Kommenden Freitag wird die neue Aufbereitungsanlage der Firma Saubermacher in Trofaiach wieder offiziell in Betrieb genommen.

So sieht die Anlage der Firma Saubermacher in Trofaiach von oben aus © Bernhard Jantscher/Saubermacher
 

Im Juni des Vorjahres waren viele Feuerwehrleute im Einsatz, um einen Brand auf dem Areal der Firma Saubermacher in Trofaiach, der aufgrund der Rauchentwicklung weithin zu sehen war, zu bekämpfen. Dieser konnte glücklicherweise relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden (wir berichteten).
Bei diesem Brand wurde eine chemisch-physikalische Anlage für die Behandlung problematischer flüssiger Abfallstoffe schwer beschädigt. Diese wurde nun wieder völlig neu aufgebaut, und die neue Aufbereitungsanlage für Industrie- und Gewerbeabwässer präsentiere sich nun auf dem neuesten Stand der Technik und entspreche auch höchsten Umweltstandards, wie das Unternehmen betont.

Investition

In dieser Anlage wandeln chemische und physikalische Prozesse flüssige Abfallstoffe wie Säuren, Laugen und Öl-Wasser-Gemische in sauberes Wasser um. Mikroorganismen führen die Endreinigung durch. In diese Anlage investierte die Firma Saubermacher nun acht Millionen Euro in Trofaiach. Jährlich können hier nun 25.000 Tonnen Abfall aufbereitet werden. Diese CP-Anlage ist nun die größte innerhalb der Saubermacher-Gruppe und auch Herzstück des Standortes in Trofaiach.
„Unser Fokus lag nicht nur auf der Verwendung modernster technischer Systeme, sondern er wurde auch auf die Bedürfnisse unserer Anrainerinnen und Anrainer gelegt“, erklärt Hans Roth, Gründer der Firma Saubermacher.

Geschlossene Hallen

Konkret habe man dabei viele Arbeitsschritte, die bisher im Außenbereich abgelaufen sind, in geschlossene Hallen verlegt. „Auch die Abluftreinigungsanlage wurde komplett erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht“, so Roth, der auch über die Leitlinie des Unternehmens spricht. Ziel sei es, möglichst viele Reststoffe zu verwerten. In Trofaiach sind 65 Mitarbeiter beschäftigt.
Am Standort Trofaiach wurden nun auch zehn Völker Carnica-Bienen angesiedelt, die in eigens dafür gestalteten Abfallcontainern untergebracht wurden.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren