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Graz, Trofaiach, VordernbergKauf der Bahntrasse sorgt für Diskussionen

Der Kauf der Bahntrasse zwischen Trofaiach und Vordernberg sorgt für Diskussionen.

Wie die Zukunft dieser Bahntrasse aussehen wird, steht noch in den Sternen © Andrea Walenta
 

Die Landesregierung hat vor Kurzem den Beschluss gefasst, die Bahntrasse Trofaiach -Bahnhof Vordernberg/Süd von den ÖBB um 425.000 Euro zu kaufen. Trofaiachs Bürgermeister Mario Abl schwebt hier ein Erlebnisradweg vor.
Am Dienstag, dem 11. Septmber, gibt es im Infrastrukturausschuss des Landtages die Abstimmung über den Kauf der Strecke. Bereits im Vorfeld hat sich dazu Marco Triller, FP-Landtagsabgeordneter, zu Wort gemeldet. „Wir werden dem Ankauf dieses Grundstücks nicht die Zustimmung erteilen“, so Triller. Und zwar deshalb nicht, weil man aus freiheitlicher Sicht den Anrainern die Gelegenheit hätte geben müssen, die Flächen zu erwerben. Außerdem sei das konzipierte Projekt eines Erlebnisradweges viel zu teuer, meint Triller.

Für den Erhalt

Die KPÖ steht dem Kauf prinzipiell nicht ablehnend gegenüber, wie Landtagsabgeordneter Werner Murgg betont, er spricht sich aber vehement für die Erhaltung der Bahntrasse als Mobilitätsreserve aus. „Es ist grob fahrlässig eine elektrifizierte Eisenbahntrasse im zweitgrößten Ballungsgebiet der Steiermark abzutragen“, so Murgg. Anderswo in der Steiermark baue man Bahnstrecken. Die KP hat an Verkehrslandesrat Anton Lang auch die Anfrage gestellt, ob es überhaupt einen Auflassungsbescheid für diese Bahnstrecke gebe. Wenn nicht, sei eine Abtragung illegal.

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