Bezirk LeobenGesucht: Komparsen für einen Film

In Altaussee wird ein Film mit dem Titel „Ein Dorf wehrt sich“ gedreht. Dafür werden Komparsen gesucht. Auch aus dem Bezirk Leoben.

Auch James Bond, Daniel Craig, drehte vor nicht allzu langer Zeit in Altaussee © INGRID KORNBERGER
 

Das Dorf, das sich in einem für ORF und ZDF geplanten Film wehrt, ist Altaussee, wo in den letzten Kriegstagen 1945 europaweit geraubte Kunst im Salzbergwerk versteckt und dieses schließlich gesprengt werden sollte.
Altausseer lehnten sich gegen die Nationalsozialisten auf und verhinderten damals die Vernichtung unschätzbarer Werte. Gedreht wird voraussichtlich ab Montag, dem 12. März, bis Montag, dem 23. April.

Komparsen

Und dazu braucht man auch Komparsen aus allen Bevölkerungsschichten. Bekannte Schauspieler, wie Fritz Karl, Harald Windisch, Gerhard Liebmann, Philipp Hochmair, Verena Altenberger und andere sind bereits engagiert.
Gesucht werden nun filmbegeisterte Menschen, die für einen oder mehrere Tage als Komparsen in die Rolle von Soldaten, Partisanen, Bergwerksarbeiter und Dorfbewohner schlüpfen und gerne mitspielen wollen.
Zum Casting ist Jeder und Jede eingeladen, so Maria Mattkay von der Castingagentur. Sie freut sich auf ein gemeinsames Kennenlernen im Kur - und Congresshaus Bad Aussee am Freitag, dem 16. Februar, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, dem 17. Februar, von 10 bis 18 Uhr. Infotelefon 0650/963 66 14 oder per Email „maria.mattkay@gmail.com“. Produziert wird unter der Regie von Gabriela Zerhaus von Mona Film und Hager Moss Film.

Kulisse

Damit wird das Ausseerland wieder einmal Kulisse für einen historischen Film abseits aller Toplitzsee-Berichte. Da war unter anderem die Feuerwehr Altaussee unter Werner Fischer wochenlang im Einsatz. Zuletzt sah man auf verschiedenen TV Programmen den beeindruckenden Film von Alfred Ninaus über das Ausseerland. Gezeigt wird auch immer wieder „König der Herzen“, bei dem Florian Silbereisen einen Reporter mimte.
Ältere Semester erinnern sich gerne an frühere Sechzigerjahre, als Gunther Philipp und die Dänin Ann Smyrner das Kurhaus in ein Filmstudio verwandelten.
In den letzten Kriegstagen hatten unter anderem auch Johannes Heesters und Theo Lingen im Ausseerland Zuflucht gesucht und kurz nach Kriegsende in einer Art Wanderbühne einen Neubeginn in Bad Aussee und Bad Ischl gestartet.

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