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Leobener Hütte: Dach wurde dichtgemacht

Der Alpenverein Leoben nimmt an der Leobener Hütte Ausbesserungsarbeiten vor. Die notwendigsten Arbeiten sollen bis Herbst erledigt sein.

© KK
 

Den notwendigen Neubau der Leobener Hütte hat der Alpenverein, Sektion Leoben, auf unbekannte Zeit verschoben, weil die geschätzten Baukosten von etwa 600.000 Euro mittelfristig nicht aufzutreiben sind. Nach wie vor geschlossen ist die sanierungsbedürftige bestehende Hütte, wo Mitglieder des Alpenvereins für die Wanderer im Außenbereich Getränke zur Entnahme gegen einen Unkostenbeitrag zur Verfügung stellen.

Um die bestehende Bausubstanz nicht vollständig verfallen zu lassen, starteten die Verantwortlichen des Alpenvereins Leoben nun einen Arbeitseinsatz, der in erster Linie in Eigenregie über die Bühne geht. "Wir investieren mehr als 10.000 Euro. Vor allem geht es um Dachdeckerarbeiten, die die Firma Neuhold für uns erledigt", erzählt Renate Käfer, Obmann-Stellvertreterin des Alpenvereins Leoben. Die Vorarbeiten seien von freiwilligen Helfern geleistet worden - mit kräftiger Unterstützung der Bergrettung Vordernberg, wie Käfer hervorhebt. "Das Ziel ist, die allernotwendigsten Ausbesserungsarbeiten zu erledigen. Hermann Sandriesser aus St. Peter-Freienstein wird dann die Fenster herrichten", so Käfer. Die Hütte soll außen auch einen frischen Anstrich bekommen, "damit das Ganze wieder ein bisschen ein Bild macht."

In der Küche werden ebenfalls Ausbesserungen vorgenommen. Und ein neues Trocken-WC soll installiert werden. Das Ziel: Die Leobener Hütte zumindest an den Wochenenden für die Wanderer bewirtschaften zu können. "Wir wollen erreichen, dass die Hütte bis zum Herbst so weit instand gesetzt ist, dass alles passt, und wir alle Auflagen erfüllen. Ob sich alles wirklich noch heuer ausgeht, kann ich allerdings noch nicht sagen", meint Käfer abschließend.

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