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Die Rebellen

Fusionsgegner stellen sich der Wahl

Listen von Bad Mitterndorf bis Zettling.

Manfred Ritzinger verließ SPÖ © 
 

Von den 385 Fusionsgemeinden sind 76 nicht freiwillig zusammengewachsen, 43 Mal wurde der Verfassungsgerichtshof bemüht – vergebens (ein Fall wird noch geprüft). Wohl deshalb sind aus der Riege der Rebellen nicht überall eigene Listen entstanden. Bekannt ist, dass Florian Taucher (Ex-VP) mit „Team Taucher“ in Eggersdorf antritt. Aus der VP stammt seine Konkurrentin Waltraud Schiffer, die es mit der FP im Ort versucht. Ex-ÖVP-Ortschefin Ingrid Baumhackl geht in Unterpremstätten-Zettling eigene Wege, Max Höfer (Bürgerliste Gschnaidt) tritt für die Roten in Gratwein-Straßengel an.


In Kapfenberg geht die FPÖ mit Parschlugs früherer SPÖ-Vizechefin Maria Elisabeth Posch an den Start. In Bad Mitterndorf mischt Manfred Ritzinger, ehemals SP-Ortschef aus Pichl-Kainisch mit, er tritt mit Namensliste an. In Schladming wiederum geht Hans-Moritz Pott (Bürgerliste) mit den Blauen als „Freiheitliche und Unabhängige“ auf Stimmenfang. Hermann Trinker (Ex-Ortschef von Rohrmoos) hat mit Pichls Siegfried Keinprecht die Liste „Schladming neu“ gegründet.


Als Reaktion auf die Fusion wird es Namenslisten in Ilz (August Friedheim aus Nestelbach) und vermutlich in Pöllau (Ferdinand Haas, einst Bürgerlisten-Ortschef von Saifen-Boden) geben. In Frojach-Katsch (Murau) steigt Johann Gruber (Ex-VP, Teufenbach) mit Liste in den Ring. Und mit eigener „Full“ stellt sich Hans Jobstmann (Etmißl) in Thörl der Wahl.

Kommentare (3)

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Verstehe die

Fusionsgegner bald nicht mehr. Wir haben diese Landesregierung gewählt, damit sie entscheiden können. Man kann nicht auf jeden Ortspolitiker Rücksicht nehmen, der seine Eigeninteressen durchsetzen will. Nochmals Respekt, wie die Reformpartner das durchgezogen haben.

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Badfox
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Dass sie die Fusionsgegner "bald" nicht mehr verstehen

zeigt, dass sie sie einmal verstanden haben und nun umgeschwengt sind. Außerdem muss man immer bedenken WIE etwas zustandegekommen ist. So wie es bei Kapfenberg und Parschlug passiert ist war es Hochmut zum quadrat. Parschlug WOLLTE fusionieren aber nicht mit Kapfenberg.

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Disdrikt7
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Hochmut kommt vor dem Fall

Wegscheider und Co. versuchen mit aller Gewalt an der Macht zu bleiben.Dabei wird vor allem mit Angst und Druck gearbeitet.Die ehemaligen Mitarbeiter des Fuhrhofes von Parschlug können davon ein Lied singen. Wie man hört sind 3 von 4 Mitarbeitern nicht mehr im Gemeindedienst ein weiterer soll sich nach einer schweren Erkrankung im Langzeitkrankenstand befinden also auch nur eine Frage der Zeit das sich Kapfenberg von diesem Mitarbeiter trennt.Kein Wunder das die Parschluger sauer sind!

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