VP-SP-EinigungAuch steirische Beamte kriegen volle 2,33 Prozent Lohnerhöhung

Entgegen der ursprünglichen Absicht, die von der Budgetknappheit getragen war, entschlossen sich Personallandesrat Christoph Drexler (ÖVP) und Finanzlandesrat Anton Lang (SPÖ) nun dazu, den Gehaltsabschluss des Bundes in voller Höhe zu übernehmen.

Christopher Drexler: Volle Gehaltserhöhung trotz "der angespannten Budgetsituation" © Ballguide / Stefan Pajman
 

Heute Mittwoch konnten die Gehaltsverhandlungen mit der Landespersonalvertretung sowie mit dem Zentralbetriebsrat der Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH erfolgreich abgeschlossen werden.

Personallandesrat Christopher Drexler (ÖVP) zeigt sich erfreut, dass es gelungen ist, auch in der Steiermark den Gehaltsabschluss des Bundes zu übernehmen: „Alle Gehälter werden ab 1. Jänner 2018 um 2,33 Prozent erhöht. Bekanntlich wurde im Landesvoranschlag 2018 aufgrund der sehr angespannten Budgetsituation lediglich 1 Prozent vorgesehen. Umso mehr bin erleichtert, dass es durch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landesfinanzreferenten Anton Lang (SPÖ) möglich war, hier eine wesentliche Nachbesserung als Wertschätzung für unsere hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen“.

Lang und Drexler sind sich einig: „Trotz der schwierigen budgetären Lage soll es ein deutliches Zeichen der Anerkennung für die tolle Arbeit sein, die unsere Landesbediensteten tagtäglich leisten. Auch in den kommenden Jahren steht die Steiermark insbesondere finanziell vor großen Herausforderungen. Gemeinsam mit unseren höchst engagierten Kolleginnen und Kollegen werden wir auch diese bestmöglich meistern!“

Verwaltung und Spitäler

Dieser Abschluss gilt für die rund 7700 Bediensteten der Landesverwaltung sowie für die rund 17.900 Mitarbeiter der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. Die Kosten für die Gehaltserhöhung belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro für 2018.

Auch für die Gemeindebediensteten oder die Bedienesteten der Stadt Graz  gilt der Gehaltsabschluss des Bundes in voller Höhe, wie bereits bekannt gegeben wurde. Sogar Oberösterreich, das am stärksten einen Sparkurs vertreten hatte, schwenkte inzwischen auf die 2,33 Prozent ein.

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