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Gemeinderatswahl 2015

Überraschung im Joglland und im Bezirkssüden

In der Bezirksstadt Hartberg verliert die VP, in Fürstenfeld gewinnt sie dazu. VP-Bürgermeister wackeln in Ilz und Wenigzell. Neos schaffen in Hartberg und Stubenberg den Einzug.

Gemeinderatswahl 2015
Werner Gutzwar hält die absolute Mehrheit in Fürstenfeld © Thomas Pilch
 

17.46 Uhr - "FP hat Wahlziel in Fürstenfeld erreicht"

Der freiheitliche Fürstenfelder Spitzenkandidat Christian Schandor sieht mit dem Einzug in den Gemeinderat und drei Mandaten das Wahlziel erreicht. "Vor allem in der ehemaligen Gemeinde Altenmarkt haben wir viele Stimmen bekommen", sagt Schandor. Es schmerze, dass es der Opposition insgesamt nicht gelungen sei, der VP Stimmen wegzunehmen.

17.40 Uhr - Lopatka mit VP-Ergebnis im Bezirk zufrieden

In einer ersten Stellungnahme zeigt sich VP-Bezirksparteiobmann Reinhold Lopatka mit dem Ergebnis seiner Partei im Bezirk zufrieden: "Wir haben wieder die Chance, in 33 von 36 Gemeinden den Bürgermeister zu stellen." Dort, wo die VP keine absolute Mehrheit erreicht hat, setzt er auf Verhandlungen. "In Hartberg hat es nur innerhalb der VP-FP-Koalition Verschiebungen gegeben. Sie hat weiter die Mehrheit", kommentiert Lopatka. Das Fürstenfelder Ergebnis sei für die ÖVP "sensationell". Er habe Werner Gutzwar bereits per SMS gratuliert.

17.21 Uhr - Pöllau: Fusions-Rebell mit Liste im Gemeinderat

Mit sechs Parteien und Listen traten in Pöllau die meisten Wahlwerber im Bezirk an. Nur vier davon - ÖVP, SPÖ, FPÖ und die "Unabhängige Bürgerliste" des ehemaligen Saifen-Bodener Bürgermeisters Ferdinand Haas - werden im künftigen Gemeinderat vertreten sein. Grüne und KPÖ schafften den Einzug nicht. Die absolute Mehrheit hält die VP mit 14 der 25 Mandate, die SP kommt auf sechs, die Bürgerlsite auf vier und die FP auf eines.

17.07 Uhr - VP in Vorau vorne, FP holt sechs Mandate

Die aus fünf Gemeinden zusammengelegte neue Marktgemeinde Vorau wird von der VP regiert werden. Die Partei holte mit 13 der insgesamt 21 Mandate die absolute Mehrheit. Zweitstärskte Kraft sind mit sechs Mandaten die Freiheitlichen, an deren Spitze Landtagsabgeordneter Anton Kogler antrat. Zwei Mandate gab es für die SP.

16.54 Uhr - Ergebnisse aus Pöllau und Vorau ausständig

Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld sind nur noch die mit Spannung erwarteten Ergebnisse aus den beiden größten Fusionsgemeinden Pöllau und Vorau ausständig.

16.52 Uhr - SP hält Mehrheit in Neudau

In Neudau, hier ist SP-Landtagsabgeordneter Wolfgang Dolesch Bürgermeister, hat die Partei ihre Mehrheit trotz der Fusion mit einem Teil der VP-regierten Gemeinde Limbach ihre Mehrheit mit neun Mandaten gehalten. Gewinner ist die FP, die mit zwei Mandaten ins Rathaus einzieht. Die ÖVP hat künftig vier Mandate.

16.45 Uhr - VP verliert in Friedberg absolute Mehrheit

Ein schwarzer Tag für die VP in Friedberg: Die Partei unter Bürgermeister Karl Mathä verliert 10,79 Prozent, zwei Mandate und damit die absolute Mehrheit. Die zwei Mandate gewinnt die FP dazu, die nun drei Sitze hat. Die SP hält ihre fünf Mandate.

16.31 Uhr - Alle Vorstandssitze für VP in Fürstenfeld

In der Stadt Fürstenfeld wird aufgrund des Wahlergebnisses künftig die VP alle fünf Vorstandssitze - Bürgermeister, zwei Vizebürgermeister und zwei Stadträte - inne haben.

16.25 Uhr - SP hält "rote Hochburg" Rohrbach

Der befürchtete Effekt, dass die Fusion mit der ehemals VP-regierten Gemeinde Eichberg eine Mehrheitsverschiebung in Rohrbach an der Lafnitz bewirken könnte, bestätigte sich nicht. Die SP hielt die absolute Mehrheit mit künftig neun Mandaten, die VP kommt auf vier. Die FPÖ holt zwei Mandate.

16.13 Uhr - VP gewinnt in Fürstenfeld dazu

Mit 70,64 Prozent fährt die VP in Fürstenfeld das beste Ergebnis der Städte im Bezirk ein. Spitzenkandidat Werner Gutzwar kann künftig mit 18 Mandaten regieren. Die FP wird mit 11,97 Prozent zweitstärkste Partei, knapp vor der SPÖ mit 11,68 Prozent. Beide haben künftig drei Mandate. Die Grünen halten weiterhin bei einem Mandat

16.00 Uhr - VP und SP verlieren in Hartberg jeweils Mandat

Mit 42,14 Prozent und elf Mandaten bleibt die ÖVP in Hartberg stärkste Partei. "Unser Wahlziel, wieder die absolute Mehrheit zurückzuholen, haben wir allerdings nicht erreicht", sagt Bürgermeister Karl Pack (VP). Auch die SP, deren Spitzenkandidat Wolfgang Böhmer vor der Wahl den Anspruch auf den Bürgermeister gestellt hat, ist um ein Mandat auf sechs geschrumpft. Die FP legte um 4,77 Prozentpunkte und ein Mandat auf drei zu. Die Grünen legten 0,89 Prozentpunkte zu und behalten ihre vier Mandate sowie den Stadtratssitz.

15.46 Uhr - Neos ziehen auch in der Stadt Hartberg ein

Die Neos gewinnen mit Dominik Berghofer auch in der Stadt Hartberg ein Mandat.

15.35 Uhr - Konrad (SP) in Ilz enttäuscht

Klaus Konrad von der Ilzer SP ist über das Abschneiden seiner Partei enttäuscht: "Ich werde die Vertrauensfrage stellen." Wen die SP zum Bürgermeister küren will, ist offen: "Wir werden mit beiden Parteien verhandeln. verschenkt wird nichts."

15.30 Uhr - Liste Friedheim zieht in Ilz mit VP gleichauf

In der Fusionsgemeinde Ilz hat der ehemalige Nestelbacher Bürgermeister August Friedheim mit seiner Liste auf Anhieb zehn Mandate erreicht. Er liegt damit in Mandaten gleichauf mit der VP, die mit 50 Stimmen mehr als Friedheim die Mehrheit in der Gemeinde erreichte. Die SPÖ verlor massiv und wird mit nur einem Mandat in der gemeindestube vertreten sein.

Friedheim stellt den Anspruch auf den Bürgermeistersessel und setzt nun auf Verhandlungen mit der SPÖ: "Ich bin mit dem Ausgang sehr zufrieden. Vor allem, dass wir die absolute Mehrheit der VP brechen konnten."

15.12 Uhr - Die Hälfte der Gemeinden ist ausgezählt

Die FP ist nach Auszählung der Stimmen in 18 der 36 Gemeinden des Bezirks Hartberg-Fürstenfeld mit 6,37 Prozentpunkten Zuwachs auf 11,43 Prozent der Gewinner der Gemeinderatswahl in der Region. Die SPÖ hält derzeit bei 20,05 Prozent (minus 3,41 Prozentpunkte), die ÖVP 61,83 Prozent (minus 4,2 Prozentpunkte).

15.00 Uhr - Überraschung in Wenigzell

In Wenigzell hollte die Namensliste von Günther Holzer  - eine Abspaltung von der regierenden VP - auf Anhieb sieben Mandate im Gemeinderat. Damit ist sie gleichauf mit der VP, die vier Mandate verlor und nun ebenfalls bei sieben hält. Die SPÖ verlor drei Mandate und ist nur mehr mit einem Gemeinderat in Wenigzell vertreten.

15.00 Uhr - Neos ziehen in Stubenberg ein

Der steirische Neos-Presseprecher Philipp Muhr holt mit den Neos ein Mandat in Stubenberg. Die VP gewinnt in der Gemeinde ein Mandat dazu und hält die absolute Mehrheit mit zehn Sitzen, die SP verliert zwei Mandate und hat nun vier Sitze.

15.00 Uhr - Bürgermeister Kapper nimmt Mandate zur VP mit

Der Söchauer Bürgermeister Josef Kapper, der 2010 mit einer von der VP abgespaltenen Namensliste antrat, konnte seine fünf Mandate für die ÖVP, an deren Spitze er nun wieder steht, mitnehmen. Die ÖVP hat nun mit neun Mandaten die absolute Mehrheit. Die SPÖ, 2010 noch stimmenstärkste Partei, hält ihre fünf Mandate. Auch die Grünen behalten ihr einziges Mandat.

15.00 Uhr - Grüne in Feistritztal nicht mehr im Gemeinderat

In der aus Hirnsdorf, Kaibing, Blaindorf, Siegersdorf und St. Johann bei Herberstein zusammengelegten Gemeinde Feistritztal werden die Grünen nicht im Gemeinderat vertreten sein. Bisher hielten sie in St. Johann bei Herberstein zwei Mandate. Regierende Partei in Feistritztal wird die VP mit neun von 15 Mandaten. Die SPÖ verliert 11,77 Prozent und hat nun vier Mandate.

 

Kommentare (8)

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Windstille
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Die "Ülza" sind ein Wahnsinn - aber wenn sie jetzt den Gustl als Bürgermeister bekommen, haben sie ihn auch verdient...

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LammHari
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S7: Volle Kraft zur Aufhebung des UVP-Bescheides

"Starwars" muss trotzdem heute enttäuscht werden. Werner ist für die S7 nicht zuständig sondern der Bundesverwaltungsgerichtshof, welcher den rechtswidrigen UVP-Bescheid 2015 mit hunderprozentiger Sicherheit kippen wird.

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cjai2u1ft2ve0upmbtiza6qiwrc0ndhy
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100%ig ??

Gibt es zwischen Mitgliedern des BVG und dem Herrn Raunikar persönliche Querverbindungen, oder warum sind sich die fünf S 7 Gegner 100% sicher, dass der Bescheid aufgehoben wird ??

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flienhart
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Politische und persönliche Qualität

Jemand, der wie Werner Gutzwar seine Entscheidungen in alle Richtungen durchdenkt und versucht, die beste Lösung für Fürstenfeld zu finden und dabei persönliches sowie politisches Ego in den Hintergrund stellt, hat es verdient weiter für diese schöne, liebenswerte Stadt Fürstenfeld Verantwortung zu übernehmen.

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cjai2u1ft2ve0upmbtiza6qiwrc0ndhy
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DANKE WERNER.....

....und jetzt volle KRAFT für die S / Schnellstraße.........

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Windstille
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Lieber Herr Schandor, ihr Wahlziel war bei der Kleine Zeitung-Diskussion in Fürstenfeld aber noch ein ganz anderes... Aber was soll man sich von einem Blauen schon anderes erwarten...

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chri74
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Mein Ziel waren fünf Mandate, das hab ich nicht erreicht. Bin aber auch von null auf drei zufrieden, als parteiloser Kandidat. LG

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Windstille
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@Chri74: Und schon wird das erste Ergebnis schön geredet, obwohl das Ziel um 2 Mandate nicht geschafft wurde...

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