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Neue StudieDer Hitzestau in der Atmosphäre steigt an

Die Luftschichten schlucken mehr Wärme, als das früher der Fall war, stellten Grazer Forscher in einer internationalen Studie fest. Der Energie-Überschuss der Erde wächst.

© Thaut Images - stock.adobe.com
 

Es ist ein wachsendes Energie-Ungleichgewicht, das der weltweite Treibhausgasausstoß dem Planeten beschert. Der zusätzliche Treibhauseffekt durch die fossilen Emissionen lässt immer weniger Wärmestrahlung aus der Lufthülle entweichen, die Temperaturen steigen. Doch wo genau sammelt sich diese Energie an? Dieser Frage hat sich eine groß angelegte internationale Studie mit Grazer Beteiligung gewidmet, die nun im Journal „Earth System Science Data“ publiziert wurde. „Wir fanden heraus, dass unsere Erde mittlerweile im Schnitt in jeder Sekunde pro Quadratmeter rund 0,9 Joule Energie zusätzlich schlucken muss“, sagt Gottfried Kirchengast, dessen Team am Wegener Center der Universität Graz die Wärmeansammlung in der Atmosphäre untersuchte. Das entspreche in Summe jährlich 14 Billionen Gigajoule an globalem Energieüberschuss – mehr als das Zwanzigfache des Weltenergieverbrauchs.

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Geld

CO2 glaubt niemand mehr nun muß was anderes her. Ist wie bei Corona.