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Bim und Bus gratis?Jetzt sollen alle Grazer gratis mit Öffis fahren

Als erstes Land der Welt wird Luxemburg alle Züge, Trams und Busse kostenlos machen. Für Graz fordert das auch Verkehrsstadträtin Kahr.

© Juergen Fuchs
 

Das Chaos auf den Straßen und die schlechte Luft lassen Luxemburg einen radikalen Schritt setzen: Die Regierung will ab 2020 Tickets für alle öffentlichen Verkehrsmittel abschaffen. Züge, Trams und Busse sind dann kostenlos.

Auch in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, fährt man seit 2013 gratis. Und in Graz? Gibt es aktuell mit der Altstadtbim eine Mittelvariante: In der Altstadt braucht man in den Straßenbahnen kein Ticket. „Die Öffis sollten aber generell gratis sein, überhaupt im ganzen Land“, sagt Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ).

„Das muss aber mit einer Angebotsverbesserung einhergehen.“ Finanzieren würde Kahr das mit einer Nahverkehrsabgabe. Finanzstadtrat Günter Riegler (ÖVP) blockt aber ab. Gratis führe dazu, „dass es nicht geschätzt wird“. Und die Erfahrung aus anderen Städten zeige, dass dann Investitionen in Ausbau und Fuhrpark leiden.

Ihre Meinung?

 

Pro & Kontra

Pro Gratis-Öffis: Das Ende der Verbrecherjagd!

An „guten“ Tagenwerde ich bis zu vier Mal dazu aufgefordert, meine Jahreskarte zu zücken. Und wenn ich sie eines Tages tatsächlich nicht bei mir habe? Was für ein Rechtfertigungs-Tamtam. Was soll das? Wenn jeder im Land verpflichtet würde, einen Öffi-Beitrag zu zahlen, hätte die Suche nach Verhaltensfehlern ein Ende. Und wer sich jetzt darüber beschwert, weil er doch Öffis niemals nutzt, der soll sich dann eben über die plötzlich leeren Straßen freuen. Das Recht auf Freifahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte allgemeines Gut sein. Wie die Straßenbeleuchtung. Da kann auch niemand sagen: „Ich zahle nichts, ich nehme meine Taschenlampe.“ Die Suche nach illegalen Öffi-Nutzern ist einer modernen Gesellschaft unwürdig – und wegen der Personalkosten auch kostspieliger. Denn die Freifahrt in Öffis könnte gänzlich durch sozial gestaffelte Pflichtbeiträge und Touristenabgaben finanziert werden. Robert Preis

Kontra Gratis-Öffis: Ein Zuckerl für die Falschen

Es klingt natürlich verlockend: kostenlos mit Bus und Straßenbahn durch die Stadt. Kein Ticketkaufen, kein lästiges Kontrolliertwerden. Bei genauem Hinschauen sieht man aber: Die kostenlosen Öffis haben einen hohen Preis. Einerseits im wahrsten Sinn des Wortes: Die Graz-Linien nehmen rund 40 Millionen Euro Jahr für Jahr an Ticketerlösen ein – also eine Plabutsch- Gondel pro Jahr. Andererseits zeigen Studien, dass Gratis-Öffis ein Zuckerl für die Falschen ist. Denn es sind in der Regel nicht die Autofahrer, die in großer Zahl umsteigen, sondern Leute, die sonst mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Der Grazer Mix aus Altstadtbim und verhältnismäßig günstigem Jahresticket scheint da der sinnvollere Weg – wenn man das ergänzt durch eine mutige Verkehrs- und Stadtplanungspolitik, wo Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben. Gerald Winter-Pölsler

Kommentare (24)

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Mark Staskiewicz
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Kostenfrei ist irreführend, Diskussion ob Ticketverkauf nötig ist ist sinnvoll

Hallo, ich möchte zu dem Thema sagen, dass ich die Bezeichnung kostenfrei für irreführend halte. Was in der Gesellschaft, dass menschliche Arbeitskraft oder auch Geräte, Maschinen etc. benötigt ist „kostenfrei“?
Das bedeutet, auch eine Straßenbahn für die die Fahrgäste kein Ticket zahlen müssen bereitet Kosten. Es ist eine Verschleierung der Realität wenn so etwas als kostenfrei bezeichnet wird. Dies ist bei der Bildung ebenso wie bei der Krankenversicherung, bei Krankenhausaufenthalten usw. Auch die Rüstung bereitet uns kosten auch wenn wir nicht direkt eine Rechnung ausgestellt bekommen.
Die Menschen die einer ökonomischen Arbeit nachgehen und Werte schaffen zahlen Steuern. Aus diesen Steuern werden z.B. solche Kosten finanziert. Dies wird aus einem Teil des sogenannten Mehrwertes getan, der somit der Teil der Wertschaffung ist, der nicht ausgezahlt wird. Ein anderer Teil des Mehrwertes landet bei den Besitzern der Produktionsinstrumente, die dann, wie in Österreich eine gewaltige Millionärsdichte schaffen (also Bereicherung durch nicht eigene Arbeit).
Ich finde dem Ehrlichkeitshalben sollte das immer gesagt werden. Somit stellt sich die Frage ob bei den Öffis die gesamten Kosten aus den Steuereinnahmen finanziert werden sollen oder ein Teil und ein anderer Teil aus den Lohnanteilen der Wertproduzenten finanziert wird.
Interessant wäre nun hier z.B. darzustellen in welchem Verhältnis die Einnahmen durch Fahrkarten zu folgenden Kosten sind:
• Lohn, Lohnnebenkosten und

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MichaelP
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Gratis ist Unsinn

Was nichts kostet, ist auch nichts wert und wird nicht geschätzt.
Abgesehen davon ist (ehrlich gerechnet) die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln immer billiger als die mit dem Auto - also liegt es nur am Komfort und an der Attraktivität - und hier ist zu investieren.
Kurez Intervalle, kurze Wartezeiten an den Umsteigerelationen, Ausbau des Liniennetzes und die Möglichkeit, am Stadtrand (oder besser noch davor - mit geeigneten öffentlichen Zubringersystemen) das Auto stehen zu lassen.
Das alles kostet natürlich Geld und nicht wenig - aber auf Sicht lohnt es sich für alle. Wer in der Stadt mit dem Auto fahren will, muss den Besitz einer Jahreskarte nachweisen oder Maut zahlen.

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paulrandig
1
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Warum soll es geschätzt werden?

Es genügt, wenn es einfach benutzt wird. Werden Parkplätze geschätzt? Die Schule, die Straßenbeleuchtung, die Politiker, das AMS, das Bundesheer? Manchmal, wenn wir gerade daran denken, schätzen wir es, wenn irgendwas nicht funktioniert, fluchen wir drüber, aber genutzt wird es. Darauf kommt es an. Und in Summe schätzen wir den Effekt, den alles zusammen hat: Ein Land, in dem man besser lebt als ohne diese Institutionen.

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paulrandig
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Schweiz:

In der Schweiz gibt es das Jahresabonnement. Man zahlt einmal ein Ticket und steigt jederzeit in jedes beliebige Verkehrsmittel und fährt wohin man will. Nebel in Zürich? In den nächsten Bus zum Bahnhof und ab in den Süden oder in die Berge! Die Menschen bewegen sich im Geltungsbereich viel spontaner und vor allem häufiger. Schnell ein Eis in der Lieblingseisdiele und dann zum See. Wer mehr und spontaner unterwegs ist, konsumiert mehr und spontaner, was wiederum den Handel und die Kommune freut.

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paulrandig
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Ich wäre bereit, das Auto...

...an der Stadtgrenze abzustellen und für den Parkplatz so viel zu zahlen wie ich sonst für die Öffi -Karte gezahlt hätte. Wenn man an S-Bahn Stationen rund um Graz regelmäßig ebenfalls Parkplätze vorfindet, die durchaus diese Kleinigkeit kosten dürfen, aber dafür videoüberwacht, im Winter geräumt und im Sommer beschattet sind und über Ladestationen verfügen, kann sich der Autoeinzug zur ebenfalls kostenlosen S-Bahn schon außerhalb auffächern.

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lucie24
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Fast

Ich bin da bei allem ihrer Meinung. Nur Ladestationen? Es geht doch wohl hoffentlich nicht um diese unsinnigen E-Autos, die teuer sind, am Land oder am Berg nichts taugen und noch dazu schlecht für die Umwelt (Produktion und regelmäßige Entsorgung Akkus, Atomstrom etc.) sind?

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paulrandig
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lucie24

Naja, Elektroautos habe ich schon gemeint. Allerdings versuche ich da, ein wenig weiter zu denken:
Vorerst wird es wohl Solarstrom für die Akkus sein, nachdem die Autos auf P&R-Plätzen vorwiegend tagsüber stehen und die Parkplätze ohnehin beschattet sein sollten. Warum nicht Photovoltaikelemente zum Beschatten verwenden?
Wenn irgendwann die Elektrolyse für Wasserstofftankstellen in kleinem Maßstab praxisreif sein sollte, können diese Dächer eben Strom für dafür herstellen, und man könnte Wasserstoff zur Verfügung stellen. Es ist zwar noch halbe Zukunftsmusik, aber auch die Zukunft muss mit irgendetwas beginnen. Und die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist schon einmal nicht das Schlechteste, auch wenn die Alternativen noch nicht viel besser sind. Sie werden es in Zukunft sein, während auch verbesserten Fossilverbrennungsmotoren irgendwann der Treibstoff ausgehen wird.

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Mila9
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Als nächstes kommen dann die gratis Windeln für die Kinder

Ich bin nur mehr fassungslos. Wir haben eine Steuerlast, die schon nicht mehr zu stemmen ist und jetzt soll die Öffentliche Hand auch noch für die Mobilität zu 100% aufkommen? Die Öffentliche Hand finanziert ja bereits, Schienen, Busspuren, Busse, Straßenbahnen, Oberleitungen, BusfahrerInnen, die Wartungsarbeiten der Busse und Straßenbahnen. Ich kann Euch dann sagen, was die Konsequenz daraus ist. Es können größere Anschaffungen nicht mehr gewacht werden, weil das Geld fehlt. Es ist ja kaum mehr auszuhalten. Eigenverantwortung gibt es in diesem Land gar nicht! Fürs Auto wird Geld ohne Ende ausgegeben, aber ein Ticket für den Bus ist nicht mehr drinnen! Als nächstes kommen dann die gratis Windeln, für alle, die Kinder haben. Der Staat ist nicht dazu da um die Mobilität für jeden zu finanzieren. Die Infrastruktur ist da und dann muss man bitte schön schon einmal selbst Verantwortung übernehmen. Ich hätte eine Idee - einfach auf ein neue iPhone verzichten... dann gehen sich fast 3 Jahrestickets für den ÖV aus!

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voit60
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Wer ist der Staat?

Wir Steuerzahler sind der Staat.

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Mein Graz
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@Mila9

Der Individualverkehr ist eine nicht zu unterschätzende Quelle für Feinstaub und Abgase, die nachgewiesener Maßen zu Erkrankungen führen.
Der Staat ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass der Mensch durch menschengemachte Umwelteinflüsse nicht erkranken kann, also muss er dafür sorgen, dass der Individualverkehr weniger wird was nur dann möglich ist, wenn die Menschen schon fast dazu gezwungen werden, auf Öffis umzusteigen. Das wird nicht passieren, so lange es nicht finanzielle Anreize gibt.

Eigenverantwortung ist ja ein schönes Schlagwort, es funktioniert aber ausschließlich, wenn ALLE Eigenverantwortung übernehmen!

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smotron1
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Mach dann Sinn,

wenn man es mit einer Citymaut querfinanziert.

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helga.zuschrott
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es gibt schon einige städte mit gratis - öffis - und das funktioniert!

wäre besonders in graz - der feinstaubhauptstadt österreichs - von bedeutung:
- weniger individualverkehr
- straßen müssten nicht mehr als highways ins stadtinnere ausgebaut werden (könnten teilweise wieder zurückgebaut werden)
- feinstaubwerte würden sinken
- weniger stau (der teilweise schon wirklich arg ist)
- weniger unfälle ..... usf.

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Sol lucet omnibus
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Tag für Tag verpesten 150.000 (!!!) Pendlerautos die Stadt!

Da muss man ansetzen! 150.000 Autos weniger auf den Grazer Straßen - das würde etwas bringen!
Man müsste eine Citymaut für nicht Grazer einführen - die höher als die Jahreskarte der Graz Linien ist! 440 Euro Minimum!

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Mäci1970
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Dann aber auch eine Maut für die städtischen Wochenendausflügler

Die Pendler müssen leider oft aus Zeitgründen mit dem Auto in die Stadt fahren. Meine Dienstzeiten erlauben es ab und zu einfach nicht, die Öffis zu verwenden. Aber wenn ich mit dem Auto fahre, bewege ich meinen PKW auf den Parkplatz (den ich natürlich bezahlen muss), lass ihn dort stehen und fahre danach wieder auf direktem Wege aus der Stadt raus. Ich möchte aber nicht wissen, wieviele Grazer ihren Wagen einfach zum Kaffetrinken oder spazierenfahren in Betrieb nehmen, weil sie zu bequem sind. Und wenn die Pendler zahlen sollen, dann wäre es ja nur gerecht eine „Umlandmaut“ einzuheben, wenn am Wochenende die Buschenschänken, Weinberge und Gasthäuser mit den SUV‘s gestürmt werden, oder?😉

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hagabi
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Pendlerautos

Dann bitte auch die Kommunalsteuer an die Gemeinden aus welchen die "Luftverpester" kommen - wie funktioniert die Grazer Wirtschaft ohne Arbeitskräfte aus den umliegenden Regionen?

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Mein Graz
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@Sol lucet omnibus

Ich bin bei dir, wenn du meinst, dass man den Individualverkehr eindämmen muss.
Ob das durch eine Citymaut nur für Nicht-Grazer klug ist? Ich denke nicht - es macht nur böses Blut, und die Grazer, die zu faul (zu bequem) sind ihr Auto stehen zu lassen werden weiter fahren - man braucht sich nur einmal die Kennzeichen der in der Innenstadt geparkten Fahrzeuge ansehen und wer davon keine Parkerlaubnis hat. Wobei gerade die Grazer meist viel leichter die Möglichkeit haben, auf Öffis umzusteigen.
Wenn eine City-Maut, dann für alle.
Und die Maut zweckgebunden für den Ausbau der Öffis bzw. Gratisbenützung.
Das hätte auch den Vorteil, dass jetzt keine teuren Ticketautomaten angeschafft werden müssten - die dann wieder nicht alle Haltestellen abdecken!

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isogs
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Wäre super

Aber die Verkehrsbetriebe haben Angst vor zu vielen Passagieren. Sie damochns afoch nit Sou schaut's aus

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Mein Graz
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@isogs

Es gibt einen Grund, warum sie es nicht "damochn":
- Kein politischer Wille, die Öffis zu beschleunigen bzw. auszubauen
- Kein politischer Wille, den Individualverkehr zu reduzieren, um Bus- bzw. Tramspuren ausbauen zu können (im Gegenteil sollte ein Tiefgarage mitten in der Stadt gebaut werden, die noch mehr KFZ anzieht!)
- In Graz kein politischer Wille, mehr Geld in die vorhandenen Öffis zu investieren, weil da der "persönliche Feind" von Nagl die Zügel - teilweise, bis auf die wichtigen Dinge, die Nagl an sich gerissen hat - in der Hand hält

Es hieße einmal über den eigenen Schatten zu springen und eine breite, über alle Parteien hinweg geführte Diskussion zu führen und nicht nur gegen etwas zu sein, weil es nicht aus der eigenen Feder stammt.

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Geheimratsklub
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Finanzierbar wäre es...

...wenn man sich auf eine sachliche Diskussion einlassen würde. Eine Mobilitätsabgabe von 1 Prozent (gleichviel wie der Gewerkschaftsbeitrag, weniger als die Kirchensteuer) auf sämtliche Einkommen sollte nicht nur für alle leistbar sein, sondern auch genug Geld in die Kassen spülen, um alle Öffis österreichweit gratis anzubieten. Und auch noch ausbauen zu können.

Die ÖVP macht leider wie aus der Pistole geschossen das, was sie anderen immer vorwirft: "Njet" sagen, ohne sich das genauer anzuschauen.

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SagServus
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"Njet" sagen, ohne sich das genauer anzuschauen.

Vor allem ist die Argumentation einfach nur zum schämen "Wenn Öffis gratis sind, sind sie nichts mehr wert".

Leider fällt mir der Name der Stadt nicht mehr ein, aber hab mal einen Bericht darüber gelesen.

Die haben dort auch gratis Öffis, finanziert rein nur über eine "Citymaut" bzw. den Einnahmen an den Park&Ride Parkplätzen ausserhalb der Stadt.

Die haben aber auch entsprechend vorher darin investiert und dort werden die Öffis auch entsprechend angenommen.
Die haben auch die Öffis zu Gunsten des IV ausgebaut und diesen immer weiter zurückgedrängt (man kann sichs quasi so vorstellen, dass z.B. der Gacis künftig nur mehr eine Fahrspur in jede Richtung hat und die zweite halt für Bim und Bus da ist).

Hat dort super funktioniert.

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10solach
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Ein Mythos...

Und gleichzeitig sind diese Berichte nur Werbung für die Öffis... Gratis werden die in meinem Leben wohl nicht mehr...

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Mein Graz
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@10solach

Kein Mythos, es ist Tatsache, dass man in Tallin gratis fährt.

Was ist daran schlecht, wenn für die Öffis geworben wird) Seien wir doch froh, dass wir sie in Graz haben - und sie sollten weit mehr genutzt werden!

Und ich gebe dir recht, gratis werden die Öffis bestimmt nicht so schnell - leider. Es fehlt der Wille der Politik - machbar wäre es.

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10solach
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Der Mythos bezieht sich auf die gratis Öffis in Graz...

Denn dieses Thema kann ich schon gar nimmer hören, so häufig würde es diskutiert.! Nur frag ich mich, warum passiert dann nichts? Was wirklich Sinn machen würde wäre eine Streckenabhängige Gebühr für die Öffentlichen... es kann ja nicht sein dass ich vom hasnerplatz zum Hauptplatz gleich viel zahle wie für die Strecke vom letzten Winkel in Straßgang nach St. Peter.... das is einfach ungerecht! Übrigens gibt es solche Streckenlängen anhängigen Preismodelle in sehr vielen asiatischen Städten...

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Mein Graz
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@10solach

Wie schon geschrieben: es passiert nichts, weil die verantwortlichen Politiker es nicht wollen. Nagl setzt sich lieber ein Denkmal mit einer Gondel, Eustacchio hat schon als Verkehrsstadtrat nichts bewirkt, und alles, was von der KPÖ kommt wird sowieso prinzipiell abgelehnt.

Kurzstrecke hatten wir vor vielen Jahren, und ich fand es gut.

Allerdings: warum nicht einen kleinen Beitrag von allen Österreichern einheben und alle Öffis gratis? Ich bin überzeugt, dass dann viele umsteigen würden. Und diejenigen, die die Öffis nicht benützen und jammern weil sie zahlen müssen sind selbst schuld.

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