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GastbeitragLager Liebenau, eine Spurensuche

Die Baustelle des Murkraftwerks in Graz ist eines der historisch sensibelsten Areale in Graz. Das ehemalige Lager Liebenau aus der Sicht von drei Wissenschaftlern.

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Stiegenabgang zu einem Bunker: Der Fund war nicht überraschend, die Spuren des Lagers sind unübersehbar für das Auge des Archäologen
Stiegenabgang zu einem Bunker: Der Fund war nicht überraschend, die Spuren des Lagers sind unübersehbar für das Auge des Archäologen © Argis
 

In den vergangenen Tagen stieß ein Bautrupp bei Grabungen für eine gasleitung auf Mauerteile und eine Treppe. Sie gehören zum ehemaligen Lager Liebenau, einem der größten Zwangsarbeiterlager von Graz während der NS-Zeit. 1940 als „Lager V“ für umgesiedelte Volksdeutsche gegründet, konnten ab Februar 1941 in 190 Holzbaracken rund 5000 Personen untergebracht werden. Die ausländischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen kamen vorwiegend im Steyr-Daimler-Puch-Werk am gegenüberliegenden Murufer zum Einsatz. Nach Kriegsende dienten die Baracken unter der Bezeichnung „Am Grünanger“ als Flüchtlingslager.

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