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Gesundheit

Doppeltransplantation half jungem Sportler bei kaputtem Knie

Uniklinik Graz: Durch die Transplantation von Eigenknorpel und Fremdknochen konnte das schwer lädierte Gelenk eines 19-jährigen Sportlers aus Kärnten gerettet werden - heimtückische Krankheit besiegt.

v. l. Johannes und  Dr. Gerald Gruber
v. l. Johannes und Dr. Gerald Gruber © (c) Gabriele Krammer
 

Der 19-jähriger Kärntner Johannes - ein begeisterter Sportler - hatte starke Schmerzen. In der Uniklinik diagnostizierte man  Osteochondrosis dissecans (OD) im Endstadium. "Eine Erkrankung, die Gelenke befällt. Gelenksknochen und Knorpel im Knie, Ellbogen oder Sprunggelenk sterben dabei Stück für Stück ab. Das Alarmierende bei Johannes: Die Krankheit war so weit fortgeschritten, dass ein großer Teil seines Knies schon nicht mehr zu retten war. Ein Knorpelknochenstück hatte sich zudem gelöst und verschoben.", erklärte man im Uniklinikum.

Der Mediziner Gerald Gruber, der die Sektion Sportorthopädie und Gelenkchirurgie am Klinikum Graz leitet, sagt: „Wenn die Erkrankung rechtzeitig, also in einem frühen Stadium, erkannt wird, reicht in vielen Fällen eine kleinere Operation aus. Bei Johannes mussten wir hingegen zwei komplexe chirurgische Eingriffe planen, um sein Kniegelenk zu erhalten.“

Diese  Kombination aus Eigenknorpel- und Fremdknochentransplantation ist sehr aufwendig - und man hatte damit an der Uniklinik Erfolg: Das Knie von Johannes ist fast vollständig belastbar.

 

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walterkaernten
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medizin

Gratulation dem team UNIKLINIK.
Für Johannes die besten wünsche für die zukunft.

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