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Neue Technologie für Öffis

Das Video: Graz setzt auf E-Busse aus China

Chinesische Bustechnologie soll Feinstaub in Graz reduzieren. Teststrecke ist für 2016 geplant. Wie Busse funktionieren, zeigt Präsentationsvideo.

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CSR-Eleketrobussse
© Holding Graz/CSR
 

Bei der Holding Graz (vormals Stadtwerke) sowie im Rathaus der Landeshauptstadt ist man Feuer und Flamme: "Wir dachten nicht, dass es so etwas am Markt schon gibt." Doch in chinesischen Städten werden sie bereits eingesetzt - Elektrobusse, die an bestimmten Haltestellen ruck-zuck aufgeladen werden. Nach ersten Kontakten und einem Lokalaugenschein in Ningbo steht es fest: Diese E-Busse sollen auch in Graz zum Zug kommen.

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Perchtelgruppe
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Wann lernt Graz!

Viele Gewerbetreibende in Österreich werden es den Entscheidungsträgern der Stadt Graz danken! In Zeiten, wo die Arbeitslosigkeit in Österreich den höchsten Stand erreicht, die wirtschaftliche Lage alles andere als rosig ist, ist diese Entscheidung absolut unverständlich! Chinesische Ware bei uns zusammenzubauen, das motiviert und darauf können wir stolz sein!

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Experte

Ich arbeite in der Fahrzeugindustrie und wir entwickeln für chinesische Automobilhersteller. Ich kann nur sagen, dass die Technik der Chinesen Meilenweit vom europäischen weg sind. Ja, es gibt auch E-Mopeds aber was für eine Technik und Qualität diese haben ist was anderes. Ich wünsche der Graz Holding viel Spaß mit den Chinesen. Es werden sagen, dass sie alles können und die besten sind. Und wenn man sich in der Technik sich nicht auskennt wird man das auch glauben. Was ist eigentlich mit den Hybrid Busen von Volvo? Warum setzt man nicht diese ein und kauft noch immer Mercedes Buse? Gibt es deine S Klasse für den Vorstand gratis dazu?

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styrianprawda
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@noman

Ich hoffe nur, dass Sie bei Ihrer Arbeit in der Fahrzeugindustrie nicht auf Ihre Deutschkenntnisse angewiesen sind.

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BenHemmens
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Es wäre schon ein großer Fortschritt

wenn man einfach die saubersten verfügbaren Dieseln nehmen würde.

Aber nein, sowas naheliegendes und verlässliches fällt ihnen nicht ein.

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checker43
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Die besten Produkte sind halt medientechnisch oft nur langweilig präsentierbar. Und das darf nicht sein in einer oberflächlichen Zeit, in der sich alles nur um den kurzen glitzernden Schein und nicht das Sein dreht. Deshalb finden gerade die dümmsten Ideen (Murgondel, rote Laufbahn, Sonnenfelsplatz, Smart City usw.) speziell bei der Politik und politiknahen Betrieben immer einen gierigen Abnehmer. Hauptsache man kann sich als innovativer Macher und Vordenker präsentieren in den Medien. Funktion, Preis, Nutzen: alles nebensächlich.

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argus13
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Wenn der E-Bus nur 5 km fahren kann ohne aufzuladen, was passiert, wenn es einen Stau oder Unfall gibt und der E-Bus länger stehen muss??? Haben die Chinafahrer auch an so etwas gedacht?? E-Busse mit Oberleitung fahren in Linz schon sehr lange und ohne Probleme. Aber einer Reise nach China ist für die Politiker und Manager interessanter, als nach Linz oder D zu fahren!

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Länger im Stau, alles auschalten Klima/Heizung und wenn das nicht reicht.

Fahrgäste aussteigen und schieben, ist noch viel umweltfreundlicher.

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haenschen49
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Oberleitung

E Busse mit Oberleitung fuhren auch im Graz meiner Kindheit (50er+60er Jahre).Es hat seinen Grund warum jetzt nicht mehr!

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Liberalix
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O-Busse …

… kombinieren alle die Nachteile von Autobus (unruhige Fahrweise, mangelnde Transportkapazität) und Straßenbahn (Spurgebundenheit) in einem Verkehrsmittel.

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styrianprawda
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@Liberalix

Sie sollten mal liberal sein und ein wenig über den Tellerrand blicken. Z.B. nach Lyon. Dort fahren O-Busse, die die gleiche Kapazität wie unsere neuen Silberpfeile aufweisen.

Und noch etwas: wie kommen Sie darauf, dass ein O-Bus "spurgebunden" sei? Gerade ihre Flexibilität ist ein weiter Vorteil gegenüber der Tram. Da gibt es keine Verspätung wegen eines Gleisparkers.
Und die in Lyon im Einsatz befindlichen Modelle können sogar gewisse Strecken OHNE Oberleitungskontakt fahren!

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invisible
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@styrianprawda

In Lyon fahren auch nur Gelenkbusse, die haben keine höhere Kapazität. Ein Doppelgelenkbus (also das größte was man halbwegs fahrbar als Bus hinkriegt) hat etwa die selbe Kapazität wie vergleichsweise die kleinsten erhältlichen Straßenbahnmodelle. Die Grazer Züge sind mit 27m im internationalen vergleich winzig, eben darum wird ja schon lange eine Verlängerung der Garnituren gefordert.

Streckenweise ohne Oberleitung geht bei Straßenbahnen nebenbei genauso.

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styrianprawda
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@invisible

In einem ETB18 haben um 5 (!) Passagiere weniger Platz als in unserer Grazer Variobahn.

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invisible
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Vorsicht: Bei Bussen berechnen die Hersteller die Kapazität üblicherweise mit 6 Personen/Quadratmeter, bei Straßenbahnen wird sie hingegen üblicherweise mit 4 Pers/qm angegeben.

Aber selbst wenn man das beiseite lässt: im Gelenkbus haben - wie sie ja selbst schreiben - weniger Personen Platz als in einer Straßenbahn. Die Straßenbahnzüge kann man - dank Spurführung - problemlos verlängern (und wie gesagt: die Grazer Bahnen sind vergleichsweise recht winzig); bei Bussen stößt man da recht schnell an praktische Grenzen.

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BenHemmens
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O-Busse sind schiach und teuer.

Was wir in Graz bräuchten, wöre einfach die ganze Flotte auf aktuellen Standard zu bringen. Es fahren noch viele Euro-3 Busse herum. Für genau diese stinknormale, aber verlässliche Aufrüstung hat die derzeitige Stadtregierung nichts übrig, wie die Budgetverhandlungen mit den Grünen gezeigt haben.

Wenn ein Bus sich in 20 Sekunden für 5 km aufladen soll, ist das eine gewaltige Stromstärke. Ich bezweifle, ob man Anschlüsse mit dieser Leistung ohne eigene Stromversorgung realisieren kann, dh man müsste eine ganze Menge Infrastruktur im Untergrund bauen. Andere Frage ist wie man diese Anschlüsse vor versehentliche oder böswillige Eingriffe schützt. Nehmen wir an, es fährt jemand mit dem Auto gegen so eine Steckdose. Der löst ein One-Way-Ticket zum Urnenfriedhof.

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styrianprawda
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@BenHemmens

Nochmals:
Ihr ästhetisches Empfinden ist IHRE Privatsache. Dazu gibt es ein passendes franz. Sprichwort:
"Was dem einen ein Wohlgeruch, stinkt dem anderen zum Himmel".

Ich sehe diese Busse auch mit einer gewissen Skepsis, aber es soll ja ein Testbetrieb sein. An dessen Ende wird man ja sehen, was dabei herauskommt.

Übrigens: ein wenig technisches Verständnis würde schon helfen, wenn man hier mitreden will. Denn glauben Sie wirklich, die Aufladung erfolgt über eine Steckdose?

In noch einem Punkt irren Sie:
O-Busse sind nicht wesentlich teurer als andere Busse und jedenfalls weitaus billiger als neue Tramlinien samt rollendem Material.

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invisible
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Lt. Video oben braucht man für die Ladestation einen 10kV-Anschluss. Das ist also nicht mehr ganz so einfach herzustellen; man muss sich direkt an einen Unterverteiler hängen - hat man da bei jeder Station einen in der Nähe?

Kurz: man muss erst wieder eine neue Infrastruktur aufbauen. Wär's da nicht sinnvoller, die bestehende Elektromobilität zu erweitern (insbesondere, weil man auf vielen Linien eh eine höhere Kapazität braucht)?

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BenHemmens
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Ihr ästhetisches Empfinden ist IHRE Privatsache.

Ich habe noch niemanden erlebt ,der gesagt hat: Ich liebe O-Busse, weil die Nester an Oberleitungen bei den Kreuzungen so schön sind.

Auf ein gewisses Minimum an Ästhetik kann man sich oft schon einigen.

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styrianprawda
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@BenHemmens

Sie enttäuschen mich.
Ihre Argumente werden immer dünner.

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Ist ja nur das Geld der Steuerzahler der nächsten und übernächsten Generation

Aber denken Grüne auch daran?

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paulrandig
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Aiakos

Es ist ja so, dass wegen der ständig ausscheidenden Busse auch ständig welche nachgekauft werden müssen. Insofern kostet es den Steuerzahler ohnehin immer etwas.
Warum nicht ab und zu testen(!), ob neue Ideen eventuell besser sind als alte? Sollte es sich tatsächlich als günstiger herausstellen (weniger Wartungskosten nach anfänglichen Investitionen, weniger Umwelt- und Lärmbelastung, vielleicht sogar weniger Energiekosten) - warum dann das Konzept nicht übernehmen?
Aber: Nur wer nachschaut und es probiert, kann sich sicher sein.

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Automann
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Allen Nörglern empfehle ich einmal nach China zu fahren...

...damit sie sehen, dass China aufgrund der Umweltprobleme gezwungen ist solche Lösungen zu entwickeln und sicher in diesem Bereich zu den Vorreitern zählt.

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invisible
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Ablenkungsmanöver

Seit mittlerweile bald 30 Jahren liegen diverse Maßnahmen in den Schubladen: Straßenbahnausbau, mehr Busspuren, neue S-Bahn-Stationen.

Aber statt davon endlich auch mal was umzusetzen wird die nächste Blendgranate geworfen.

Natürlich sind E-Busse innerstädtisch Dieselbussen vorzuziehen, aber am Feinstaubproblem wird das nicht viel ändern. Und an den anderen dringenden Probleme (z.B. Überlastung etlicher Linien) ändert ein Austausch des Antriebs sowieso nichts.

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Variobahn Teil 2?

Wer war bei der Reise dabei? Wer hat bezahlt?

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Offensichtlich kann man den Variobahn-Ankauf noch übertreffen. Zuerst werden wieder alle feiern...

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baldasar
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nro

Wieviele e-autos gibts in Graz,welche e-automarke fahren die Grazer Politiker und Geschäftsführer Stadt eigener Betriebe...
Wann hören endlich diese spinneren in Graz auf und wann wird endlich bin und s-bahn ausgebaut

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Efried
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Brücke

so ein kastrierter O-Bus ist ja die Brücke zum Schienenverkehr, natürlich besteht die Chance auf der Zwischenlösung sitzen zu bleiben...

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