Grazer FPÖDer Juniorpartner zurück in der Opposition

Die Grazer FPÖ bleibt in der Stadtregierung, mehr aber nicht. Die Oppositionsbank ist für Mario Eustacchio & Co. reserviert, das soziale Profil müsse geschärft werden.

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Mario Eustacchio
Mario Eustacchio © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Zwei Wünsche nennt FPÖ-Spitzenkandidat und Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio am Sonntag vor seinem Wahllokal in Waltendorf: eine Fortsetzung der Koalition. Und natürlich der Verbleib in der Stadtregierung. „Sonst bin ich weg, das habe ich immer gesagt.“

Kommentare (23)
antela
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Der Eusi hat eine Riesenglück.

Er darf seinen gut bezahlten Job behalten und das war a..knapp. Den mit Nagl ausgedealten Job bei der Holding hätte er sich aufgrund des gestrigen Ergebnisses aufzeichnen können.

Weltreisender
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Schlechter

Verlierer.

ed
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MiMiMi-Mario...

...motzt mächtig mit minimalem Mehrheitsverständnis, Montag mit Mehrwert macht mich Micky-mausig

Ichweissetwas
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Eustacchio...

polarisiert und ist nicht gerade ein Sympathieträger und doch müsste er sich mehr unters Volk mischen, wie damals schon Haider getan hatte.... Mehr mit dem Volk und für das Volk, sich einbringen und unterm Jahr so einiges für die Grazer durchsetzen! Immer nur vor der Wahl, das funktioniert nicht mehr....

blackpanther
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Bitte nicht

unter das Volk mischen! Er soll einen Beruf ergreifen und sich aus der Politik zurückziehen, denn mit seinen gestrigen Aussagen hat er in einer Demokratie nichts mehr verloren: er sagte sinngemäß , die Wähler haben sich geirrt! Und bezeichnet Graz nach einer demokratischen Wahl als Lachnummer Europas…. Herr Eustacchio: Tschüss mit ü!

Wendel1980
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Abseits der FPÖ.

Wenn man hier die Kommentare so liest, scheint es den meisten egal, dass sie künftig eine kommunistische Bürgermeisterin haben werden, die einer Ideologie anhängt, die im 20. Jahrhundert rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat und deren Diktaturen zu recht großteils davon
gejagt wurden. Traurig, aber offensichtlich führt das fehlende Geschichtswissen dazu, dass fast ein Drittel der Grazer die vermeintlich “netten Kummerln von nebenan” wählen.

ismirschlecht
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Dunkelrot statt braun

Lieber Dunkelrot statt braun …

Nebelspalter
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Das Geschichtswissen

beinhaltet auch die 60 Millionen Toten des 2. Weltkrieges durch Hitler, Mussolini und den Austrofaschismus. Und im Vergleich zur gesamten blauen Sippe, ist Frau Kahr mit "ihrer" KPÖ wie man sieht für viele wählbarer als die selbstherrlichen Schwarzen, sie würde auch Wahlen gewinnen wenn ihre Partei einen anderen Namen hätte. Bei ihr ist es die Politik am Menschen, sie hilft wenn es notwendig ist. bis jetzt hat es noch keinen Stadtpolitiker gegeben, der die eigene Geldtasche geöffnet hat und in einen Sozialfond eingezahlt hat. Die Kommunismus Keule auspacken, zeugt von Argumentationsnotstand, übrigens der Wähler hat immer recht.

DannyHanny
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Wendl

Viel checken Sie nicht, wenn Sie jetzt das " Gespenst " Kommunismus herbei jammern wollen!
Elke Kahr hat mit den Diktaturen der damalige und jetzigen Kommunisten so wenig zu tun, wie ein FPÖ Obmann mit der Virologie!
Wenn Frau Kahr mit einer Partei der " Grazer Blumenfreunde" angetreten wäre.....das Ergebnis wäre das gleiche gewesen!
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, die ÖVP ist ein ganz ganz schlechter Verlierer und kann nicht akzeptieren, die Grazer pfeifen auf" die schützende Hand" des Ex Bürgermeisters!

Bluebiru
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@Wendel

Dass der ehemalige Vizebürgermeister als ewig Gestriger einer Ideologie angehört, die ebenfalls im 20. Jh. Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und ganz Europa in Schutt und Asche gelegt hat, ist ihnen aber offensichtlich egal.

SagServus
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Wenn man hier die Kommentare so liest, scheint es den meisten egal, dass sie künftig eine kommunistische Bürgermeisterin haben werden, die einer Ideologie anhängt, die im 20. Jahrhundert rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat und deren Diktaturen zu recht großteils davon gejagt wurden.

Vielleicht verstehen die meisten (was aber eher zu bezweifeln ist) was genau der Unterschied zu Marx/Engels ist und was ein Stalin, Mao oder andere daraus gemacht haben.

Die KPÖ Graz hat sich schon vor langer Zeit von Stalin und seinen Verbrechen distanziert.

Auf der anderen Seite finde ich es interessant, wie wehement man bei der KPÖ immer wieder auf eine Ideologie hinweist.

"Traurig, aber offensichtlich führt das fehlende Geschichtswissen dazu, dass fast ein Drittel der Grazer die vermeintlich “netten Kummerln von nebenan” wählen." - Da müsste man im Umkehrschluss wiederum fragen, ob es lückenhaftes Geschichtswissen ist wenn man mit der FPÖ ohne Probleme ins Bett steigt und bei der KPÖ so tut als würde man mit Flöhen wieder aufwachen.

Wendel1980
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Da lachen ja die Hühner.

Der Kommunismus hat mit dem Stalinismus genau so viel zu tun, wie der Faschismus mit dem Nationalsozialismus. Da hilft kein Distanzieren- beides sind totalitäre und tödliche Ideologien, die geächtet werden müssen. Traurig, dass man sowas in Österreich im 21. Jahrhundert diskutieren muss- diese Kommentare offenbaren aber, warum eben 28. Prozent der Grazer eine solche Ideologie wählen.

Mir würde ein wenig Bang, wenn nicht die Hühner über soviel Relativierung von Geschichte lachen würden.

SagServus
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Traurig, dass man sowas in Österreich im 21. Jahrhundert diskutieren muss- diese Kommentare offenbaren aber, warum eben 28. Prozent der Grazer eine solche Ideologie wählen.

Ich sag ja, sie haben im Grunde keine Ahnung vom Kommunismus und die wenigsten haben Marx und Engels wirklich gelesen um das ganze wirklich zu verstehen.

Man kann zwar effektehaschend schreien, dass diese Ideologie 100 Mio. Tote zu verantworten hat, am Ende steht aber trotzdem, dass es sich dabei um autoritäre und totalitäre Systems gehandelt hat die diese Verbrechen begangen hat.

Nebelspalter
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Die haben Frau

Elke Kahr gewählt, ob es ihnen passt oder nicht!!

DannyHanny
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Wendel!

Verlieren tut weh gell!
Auch wenn man es selbst verschuldet hat, mit Abgehobenheit und Klientlpolitik!
Ausser das " Gespenst " Kommunismus herbei zu jammern, fällt euch nichts ein? Anstatt ab der Stunde daran zu arbeiten, das Vertrauen der Wähler wieder zu gewinnen!

Wendel1980
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Verlieren tut nicht weh.

Weh tut es, wenn die Dummheit der Menschen - egal ob links oder rechts - dazu führt, dass eine ewiggestrige Ideologie fröhliche Urständ im Mäntelchen des "netten Kummerls von nebenan" feiert, beklatscht von angeblichen Demokraten.

Weil oben weiter geschrieben wurde, dass sich die Kommunisten längst von Stalin distanziert hätten: Man stelle sich vor, Frau Jahr wäre Obfrau einer NSDAP Graz, und bekommt 28 Prozent, und das wäre dann eh ok, weil sie sich ja von Hitler und seinen Verbrechen distanziert hat. Manchmal frag ich mich schon, was im einen oder anderen Kopf vorgeht.

Der Wähler hat immer recht. keine Frage, aber bei Faschismus und Kommunismus ist bei mir Schluss, weil es im Kern antidemokratische, totalitäre Ideologien sind.

SagServus
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Man stelle sich vor, Frau Jahr wäre Obfrau einer NSDAP Graz, und bekommt 28 Prozent, und das wäre dann eh ok, weil sie sich ja von Hitler und seinen Verbrechen distanziert hat. Manchmal frag ich mich schon, was im einen oder anderen Kopf vorgeht.

Man könnte es auch beim Namen nennen und einfach FPÖ und Strache oder Kickl dazu sagen deren Partei regelmäßig in Österreich bei 30% andockt.

one2go
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Unglaublich

aber an Rücktritt denkt der Oberverlierer nicht - gut, was soll der Eustaccio sonst auch machen, ist er doch ansonsten UNVERMITTELBAR!!!!

Lodengrün
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Michael Winter

zieht ein. Das ist doch der, der Schafe den Ausländern zur Verfügung stellen wollte. Jetzt ist er Polizeijurist. 😂🤣😆 War nur Jugendsünde 🤣

MoritzderKater
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Endlich,.....

...... ist Herr Eustacchio auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit !!!
Seine Aussage, dass die Wähler sich geirrt haben und WIR damit dem *Gelächter* ausgesetzt sind, zeigt wie abgehoben dieser Mensch ist.
Graz hat Menschlichkeit verdient, auf die es seit Jahren verzichten musste, weil die Herren der Koalition nur ihre Großmanns-Sucht im Auge hatten.

seierberger
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Eustacchio hat doch Recht

Seine Aussage, dass sich bei dieser Wahl der Wähler geirrt hat, bezieht sich zweifellos auf seine 10 Prozent. Die haben sich geirrt.

jg4186
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Wir machen uns damit zum Gelächter

Das ist eine Beleidigung der Wähler, Herr Eustacchio!
Zum Gelächter macht hat unser Land die FP schon seit Jahren - Haider, Strache, Hartinger-Klein, Kickl etc., oder die Wahlplakate in Graz, oder ...
Diese rund 10 Prozent der blauen Stimmen in Graz sind noch immer zu viel, in der Stadt der Menschenrechte!

STEG
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Die KPÖ, lt. Eustacchio das Gespött Europas,

hält heute schon wieder Sorechstunden ab, um den Rückstand, bedingt durch den Wahlkampf, abzubauen. Was macht die FPÖ: Heute blau!!!!