Nicht, dass bisher auf Grazer Straßen völlige Stille herrschte – ganz im Gegenteil: Zu laufenden Großbaustellen (etwa in der Körösistraße oder Fröhlichgasse) kamen erst jüngst Grabungen "mit größerem Staupotenzial" hinzu, wie es seitens des Grazer Straßenamtes hieß. Dazu gehört unter anderem die noch bis Ende Juni notwendige Spurzusammenlegung in der Grazbachgasse.

Nun aber steht ein weiterer schwerer Brocken vor der Tür: Am Montag, dem 27. Juni, starten Sanierungsarbeiten an zwei neuralgischen Stellen – und zwar bei dem Tunnel Grabengürtel sowie bei der Kalvarienbrücke. Die Folge: Man legt bis September die Fahrspuren zusammen – sowohl in der Grabenstraße im Bereich Tunneleinfahrt stadteinwärts als auch im Tunnel selbst "in den arbeitsfreien Bereich mit Gegenverkehr". Aber auch auf der Kalvarienbrücke werden bis Herbst die Fahrspuren "vereint".

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Nicht minder herausfordernd werden die Sperren in der Triester Straße im Herbst: Auch wenn es erst die Vorarbeiten für den zweigleisigen Tramausbau zwischen Zentralfriedhof und Brauquartier im nächsten Jahr sind, wird die Zusammenlegung der Spuren manchen Lenker auf dem falschen Fuß (über dem Bremspedal) erwischen.