Nach Kampf gegen die Krankheit"Lasst Euch impfen" – der eindringliche Appell einer Krebspatientin

Grazerin (42) bekam in der Pandemie ihre Krebsdiagnose und erfuhr, was an Spitälern geleistet werden muss und wie Corona auch andere Patienten in ihrer Verletzlichkeit trifft.

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Die ernste Lage in den Spitälern erlebt eine Grazer Krebspatientin heuer ganz persönlich
Die ernste Lage in den Spitälern erlebt eine Grazer Krebspatientin heuer ganz persönlich © sudok1 - Fotolia
 

Im Jänner 2021 lief ich gemeinsam mit meinem Mann meinen ersten Halbmarathon. Wir waren stolz! Durchschnittlich lief ich in dieser Zeit 30 Kilometer pro Woche. Ich war 42, ich war fit und ich war glücklich – auch wenn Covid hie und da nervte.

Kommentare (19)
Dachsi
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Bitte an die KLZ

Mein Wunsch zum 3. Advent:
Bitte gebt diesen Artikel nicht nur für Abonnenten frei und tragt damit dazu bei, vielleicht 1, 2 oder 3 doch zum Umdenken und Impfen zu bewegen.

Ich musste das als Angehörige miterleben, in einer Zeit, in der ich meinem Partner zum Glück zur Seite stehen konnte. Unvorstellbar für mich, wie es jetzt wäre!

Alles Gute jenen, die jetzt kämpfen.
Nur wer aufgibt, hat verloren!

heiglbims
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Alles Gute weiterhin

und ein frohes Fest Euch allen ☺️

DergeerdeteSteirer
1
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Der 42 jährigen Grazerin mal alles alles Gute, ..................

Solche Appelle sind, vor allem bei dem was diese Person erlebte, sehr wichtig.
Ob die egoistischen und teils aggressiven Gegner, warum auch immer sie es sind, ist für mich die schwerwiegende Frage, damit erreicht bleibt dahingestellt.

Versuchen "muss" man es immer, das gilt für jeden Bürger.
So wie in dem Fall wo eben Erkrankungen das Immunsystem völlig ausser Kraft setzen ist es mehr als angebracht darüber zu sprechen, für diese Person gilt es lebenswichtige Appelle zu initiieren!

Solidarität, Mitgefühl mit anderen Menschen bzw. Mitbürgern sind den gewissen Gesellschaftsteilen leider egal!
Hauptsache dagegen protestierend, nicht nachdenkend, aggressiv herumgrölend ihre eigene Unfähigkeit deutlich zeigen.
Es ist völlig zweckentfremdend und sinnbefreit, ein grausliches Verhalten eben!!

petera
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Vielen Dank für diesen Aufruf

und weiterhin alles, alles Gute!

Leider zweifle ich schon seit längerem ob reden mit vielen dieser Menschen überhaupt etwas hilft. Viele sind absolute Egoisten, die mit Fakten aber auch mit Mitgefühl oder Nächstenliebe überhaupt nichts anfangen können.

Manche erreicht man durch Druck und Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben (2G).

Ich finde es aber trotzdem gut, dass man weiterhin versucht diese Menschen zu überzeugen. Es wird aber nur bei wenigen etwas helfen.

owlet123
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Sie schreien heute wiede auf der Demo, dass ihr Körper und ihre Gesundheit ist

Aber ich glaube, sie wissen gar nicht so recht, was das wirklich bedeutet. Es sind Geschichten wie diese, die einem die eigene Gesundheit noch mehr schätzen lässt aber auch zeigt, wie vulnerabel der Mensch eigentlich ist. Deswegen sollte man Gefahren, so sehr es geht vermeiden, gegen Krebs gibts keine Spritze, aber gegen Covid. Lasst euch schützen! Auf der Intensivstation bleibt von "meine Entscheidung" nicht mehr viel und wie lange die Medikamente schon zugelassen sind kann man dort auch nicht mehr googlen.

RonaldMessics
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sie haben so recht.

Und wir müssen uns trauen gegen die Demonstranten zu rufen, wie egoistisch diese sind. Und wir müssen es von unserer Politik und Exekutive einfordern, dass diese mit mehr Nachdruck gegen diese Egoisten an Demonstranten vorgehen.

vanhelsing
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Sollten die Impfverweigerer jemals an Krebs erkranken,

was ich wirklich keinem wünsche, dann sollten sie aber auch die Chemotherapien verweigern! Denn da gibt es bekanntlich auch Nebenwirkungen!

ARadkohl
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An Covid kann man zumindest genesen.

An unbehandelten Krebs aber nicht. Also hinkt ihr Vergleich sehr hinterher.

petera
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11.000 sind an Covid trotz Behandlung nicht genesen

Abgesehen von den Menschen mit Langzeitfolgen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen, die uns die Covidioten bescheren.

Und dann gibt es noch die große Gruppe, die aktuell auf ihre (dringende) Behandlung im KH verzichten müssen.

owlet123
1
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An unbehandeltem Covid kann man auch sterben!

Außerdem, wenn man jetzt die Impfung und andere Maßnahmen ablehnt, weil man der Wissenschaft nicht vertraut, wieso soll man ihr dann bei einer Chemotherapie vertrauen? Und bitte jetzt nicht das Argument der "jahrelangen Forschung" bringen, sehr viele Krebsmedikamente sich auch relativ neu und weitaus weniger getestet als diese Impfung und eine Chemotherapie richtet im körper enormen Schaden an, auch wenn sie gleichzeitig Leben rettet.

ARadkohl
3
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Sie haben mein Kommentar nicht verstanden.

Das was sie hier schreiben weiß ich selber auch. An Covid genesen die meisten, manche versterben leider. Was ich meinte war, dass es schlimm ausgeht, einen Krebs unbehandelt zu lassen. Der Patientin alles Gute.

Hausverstand100
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Alles Gute für sie!

Aber das schlimme an der Sache: Hardcore-Verweigerer sind offensichtlich so empathiebefreit dass sie selbst, wenn sie das lesen würden, nicht über die möglichen Konsequenzen ihres Tuns nachdenken.
Hauptsache Ich, ich, ich, gefolgt von irgendwelchen schwachsinnigen Meinungen.

EvilC
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@Hausverstand, Sie haben recht

die Hardcoreverweigerer sind empathielos. Als der Artikel über das kleine Mädchen, dessen Herz OP wegen Intensivbettenmangel verschoben werden musste, online war, hat einer geschrieben: “Na und, und deshalb soll ich mich jetzt impfen lassen? Mir bricht das Herz.”
Mehr muss man über solche Leute nicht wissen.

Stratusin
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Seit einem halben Jahr ist nicht das Virus das Problem,

sondern eine gewisse Menschengruppe die sich nicht solidarisch zeigen will. Es ist nicht das Virus sondern der dumme Mensch der sich selbst ausrottet. Morgen kann man sie wieder versammelt durch Graz maschieren sehen. Dieses schlimme Schicksal dieser Dame ist 1000te mal passiert. War es am Anfang nicht anders möglich war, ist es jetzt einfach unendlich traurig das es noch immer so ist. Und dann wollen diese Impfverweigerer sich als Opfer darstellen. Es ist echt zum Kot….! Ich wünsche der Dame wie vielen Anderen alles Gute, das sie das gut verarbeitet und Gesund bleibt.

aposch
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Impfverweigerer

Warum verweigern die Impfverweigerer nicht mit ebensolchen Selbstverständlichkeit die Aufnahme in ein Krankenhaus, wenn sie an diesem Virus erkranken. Es wäre doch logisch. Nur müssten sie das eben schriftlich festlegen.

HASENADI
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So schön beschrieben...

und es ist alles gesagt! Alles Gute und frohe Weihnachten!

Presterl M. sen
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Impfen!

Hallo!
Auch ich habe 45 Jahre Sport betrieben und bin vor 10 Jahren hoffnungslos mit Krebs im Klinikum Klagenfurt gelegen. Die Abteilung der Onkologie hat mich (mit Chemo's etc.) innerhalb von 9 Monaten gerettet. Natürlich bin ich nicht "runderneuert", jedoch wieder im/am Leben.
Es würde den Rahmen sprengen um näher ins Detail zu gehen, aber ich bin froh in Österreich geboren zu sein, hier zu leben und diese hervorragende medizinische Versorgung erlebt zu haben. Fazit: Um die Intensivbetten frei zu bekommen und das höchst angespannte Personal zu entlasten, können wir nur gemeinsam diese Pandemie eindämmen, in dem wir uns impfen lassen.
Presterl M. sen.

DannyHanny
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Das wird wieder!!!

Alles Gute für Sie und nicht aufgeben!

copa
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Danke!

Alles Gute für Sie! 🤗