Der neue Grazer ÖVP-Chef Hohensinner: "Jetzt ist einmal die KPÖ am Zug"

Noch findet der neue Grazer ÖVP-Chef Kurt Hohensinner keine rechte Erklärung für die Wahlschlappe. Auf eine Kooperation mit der KPÖ hat er wenig Lust, deren Strategie der Sprechstunden will er verstärkt fahren.

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Kurt Hohensinner übernahm nach der Wahlschlappe der ÖVP in Graz die Führung der Partei von Siegfried Nagl
Kurt Hohensinner übernahm nach der Wahlschlappe der ÖVP in Graz die Führung der Partei von Siegfried Nagl © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Herr Hohensinner, haben Sie sofort zugesagt, die ÖVP in Graz zu übernehmen?

Kommentare (18)
Ragnar Lodbrok
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Die ÖVP könnte ein wenig mehr

soziale Empathie vertragen.

LaoQui
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Jesus hätte auch so gewählt!

Reißt's euch zusammen, Grazer ÖVP! Ihr seid doch eine staatstragende Kraft und werdet es auch bleiben. Dieses Gejammere bringt doch nichts, als "beleidigte Leberwurscht" kommt man nicht weit. Ihr müsst Euch jetzt halt auch einmal mit kleineren Portionen begnügen, und dennoch Verantwortung übernehmen. Elke Kahr wird Euch nicht "abräumen", wie Ihr es mit ihr gemacht habt. Es ist auch nicht der Kommunismus, der gewählt wurde, es ist die arrogante, abgehobene, die Sorgen der Bürger ignorierende und die Interessen der Baulobby begünstigende Stadtpolitik, für die Ihr diese Ohrfeige einstecken musstet. Die Baukräne waren Euer Fanal! Ihr habt Euch auch nie getraut, Euren Chef zur Räson zu rufen! Und jetzt Wirtschaft gegen Menschen auszuspielen, was soll das? Christlich-sozial sollte einen Faktor immer beinhalten: Solidarität. Das ist Euch ziemlich abhanden gekommen. Jesus Christus hätte in Graz vermutlich auch kommunistisch gewählt. Warum? Um Euch zur Umkehr zu bewegen!

ck66
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Wirtschaftspartei

Für die ÖVP ist nur die Wirtschaft wichtig.
Einmal Umdenken wäre gut.

pescador
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Was meinen Sie

wie sich ein starker Sozialstaat finanziert. Richtig, mit einer starken Wirtschaft. Wir sollten nicht immer so tun, als ob Wirtschaft immer böse und schlecht wäre. Unsere Arbeitsplätze, die Pensionen, Sozaialleistungen und vieles mehr hängen an einer starken Wirtschaft.

ck66
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@pescador

Das ist ein Wunschdenken für Sie als ÖVPler.
Nur die Wahrheit schaut leider anders aus:
Förderungen und Subventionen kassieren - Kommunalsteuer aussetzen -
Gewinne selbst behalten - Konkurs oder Ausgleich - Arbeitnehmer landen
meistens beim AMS.
Außerdem: Welcher Geschäftsmann gibt einen Teil der Gewinne an die
Arbeitnehmer weiter?
Und das sage ich als Unternehmer.

SagServus
8
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Wir sollten nicht immer so tun, als ob Wirtschaft immer böse und schlecht wäre.

In einer starken Wirtschaft begegnen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf Augenhöhe.

Kurz sieht eine starke Wirtschaft aber nur in der Stärkung der Geldbörse seiner Spender.

Die Einschränkung von Arbeit- oder Konsumschutzrechten hat genau nichts mit einer starken Wirtschaft zu tun sondern ist nur dafür, dass den Firmenchefs am Ende mehr im Börsel bleibt.

pescador
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@SagServus

Was ist den so arg an Arbeits- und Konsumentenrechten eingeschränkt worden?

SagServus
2
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Was ist den so arg an Arbeits- und Konsumentenrechten eingeschränkt worden?

- Versicherungen: Rücktrittsrecht bei Lebensversicherungen eingeschränkt (drei mal dürfens raten wer das Gesetz ausgearbeitet hat)

- neues Telekommunikationsgesetz: Handynutzer, die z.B. das Handy über den Tarif erwerben, sollen künftig bei Kündigung eine Abschlagszahlung fürs Handy zahlen oder müssen das zurückgeben.

Ob sie das arg finden oder nicht weiß ich nicht.

Es passt halt perfekt in die Reihe der Wirtschaftsansichten der ÖVP.

Hieronymus01
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In erster Linie zählt der Mensch und Bürger.

Und nicht die Wirtschaft.
Natürlich wird die Wirtschaft benötigt, aber die soll nie über den Menschen (Lebensqualität) stehen.

calcit
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Ohne Wirtschaft können die Kommunisten auch rein gar nichts...

...

neuernickname
11
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Die ÖVP muss sich zurückziehen und die eigene Position überdenken. Hart gegenüber den Flausen der Kommunisten sein, aber sonst die KPÖ mal arbeiten lassen.

Besser eine ehrliche christlich-soziale Partei mit 20 % als eine schaumschlagende Lobbyisten-Partie mit 35 %.

Kurz ist kein Erneuerer - er hat nur eine Scheinwelt erschaffen, in der er sich selbst zunehmend verliert. Er erinnert mich an Politikdarsteller wie Berlusconi oder auch Meister des Populismus Jörg Haider, dort war auch nur sehr viel Schein und wenig Sein.

Die ÖVP ist konservativ und steht für Werte, die im Moment in ganz Europa mit Füßen getreten werden.
Es sind aber diese Werte die, wenn überhaupt welche, das größte Problem, die Klimakrise meistern können. Bescheidenheit, Barmherzigkeit, Beharrlichkeit und Bodenständigkeit.

Das ist die ÖVP die ich einmal gewählt habe und diese ÖVP muss wieder zu sich selbst finden.
Montiert die Lautsprecher ab, erinnert euch an Leute wie Mock oder Riegler - die zwar nicht "sexy" waren, aber Mock was Europa betrifft und Riegler was die Ökologie betrifft, ihrer Zeit voraus waren. Kurz läuft sich selbst hinterher. Nagl hat sich selbst überholt.

Denkt dran Schwarze - es gilt WERTE zu vermitteln, nicht Werbebotschaften.

smotron1
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"Bescheidenheit, Barmherzigkeit, Beharrlichkeit und Bodenständigkeit."

Jo, das ist das erste was mir einfällt, wenn ich an die ÖVP denke :D:D:D

neuernickname
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Tum mir einen Gefallen smotron - Lies mein Posting

...

smotron1
8
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.

"Die ÖVP ist konservativ und steht für Werte, die im Moment in ganz Europa mit Füßen getreten werden.
Es sind aber diese Werte die, wenn überhaupt welche, das größte Problem, die Klimakrise meistern können. Bescheidenheit, Barmherzigkeit, Beharrlichkeit und Bodenständigkeit."

Jo, machts nicht besser. Vielleicht meinen Sie es anders, als Sie es geschrieben haben.

neuernickname
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Frotzel wen anderen, rot-weiß-rot

...

calcit
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Ja genau...

...und die Werte der Kommunisten sind und waren jetzt genau welche? (Polen, Teschei, Ungarn, Udssr, China, Nordkorea...)

rb0319
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Ach calcit,

trag es mit Fassung...

Pelikan22
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Es lebe der ...

Zentralfriedhof! Von W. Ambros und G. Danzer! I am so happy!