Citypark-PläneEinkaufszentrum in Graz soll nicht nur um Hotel erweitert werden

Wohin sich der "Citypark" zum 50. Geburtstag entwickelt: Martin Poppmeier verrät der Kleinen Zeitung die Pläne – und seine Erwartungen.

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Das Citypark-Areal wird sich in den kommenden Jahren verändern
Das Citypark-Areal wird sich in den kommenden Jahren verändern © Werner Krug
 

Mit dem „Citypark“ verbindet Martin Poppmeier ein Stück Familiengeschichte, aber auch eine prägende persönliche Erfahrung: „Mit 16 Jahren hatte ich hier meinen ersten Ferialjob bei einem Lego-Stand.“ Anstelle von Minibausteinen beschäftigt sich Poppmeier heute, mittlerweile Citypark-Eigentümervertreter, mit großen Liegenschaften in Graz-Gries. Und aus dem spielerischen Zugang ist ein ernst gemeintes Ziel geworden: Der 53-Jährige will das Grazer Einkaufszentrum weiterentwickeln und erweitern. Nicht bloß um Verkaufsflächen, sondern auch um ein Hotel, Grünflächen und öffentliche Plätze. Sowie möglicherweise um Kultur- und Bildungsstätten.

Kommentare (9)
LaoQui
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Herr Poppmeier, kennen sie Johann Puch?

Ihr Ausspruch "Weg mit den alten Bauten" ist eine gefährliche Drohung! Das alte Haus neben der Einfahrt, Karlauer Straße 46, gehörte nämlich zu einer ehemalige Lederstampfe, in der 1891 die Fahrradfabrik von Johann PUCH untergebracht war. Falls dieser Bau gemeint ist, ersuche ich Sie höflich, sich mit der Geschichte des wichtigsten Pioniers der Grazer Vergangenheit in Fragen der Mobilität vertraut zu machen. Auch wenn das Gebäude (noch) nicht unter Denkmalschutz steht, gehört es sicher zu den erhaltenswerten Altbauten von Graz. Schlimm genug, das die Sandsteinfigur der "Maria Immaculata" verschwunden ist. Vielleicht wissen Sie dazu Näheres?

stadtkater
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Genau:

Ein Hotel brauchen wir noch unbedingt in Graz! Der Nagl mit seinen subventionierten Spaßevents wird die Betten schon füllen;)!

Geom38
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Prinzipiell sollte heutzutage natürlich jedes innerstädtische Shoppingcenter

bestmöglich an den öffentlichen Verkehr angebunden sein. Allerdings fragt man sich als Nicht-Grazer schon, warum die Grazer Innenstadtkaufleute dann ständig die SCS zum Feindbild auserkoren haben. Die wirkliche Konkurrenz hat man sich ja längst innerhalb der eigenen Stadtgrenzen geschaffen, und jeder weitere Ausbau eines dieser Center macht's wohl kaum besser.

Griesson
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Warum SCS als Feindbild, ist klar...

... in Graz ist der Handel fest in Händen VP-naher Unternehmen. Eines ist Spar rund um die Familie Poppmaier (jetzt klingelt's). Also sind Herrschaften rund um die Innenstadt-Handel-muss-SCS-bashen jene, die vor allem Kastner (war da nicht was mit nem Dach, das noch immer rechtswidrig ist?) und eben Spar zuzurechnen sind. Spar ist zudem in all den innerstädtischen Einkaufszentren als Inhaber mit an Bord (Citypark, Murpark, in anderen BL zb Fischapark usw.). In der SCS werken aber andere Betreiber und Spar hat dort keinen Standort (weil eben Merkur bzw. Billa Plus). Darum: In den Medien, die klarerweise ebenso der Farbenlehre frönen, werden Murpark + Citypark gut dargestellt (obwohl im Stadtgebiet und 1. Konkurrenz für Innenstadt), aber SCS = böse. Einfacher Handelskrieg.
Für das Shopping Nord gelten etwas andere Regeln, da dort zwar auch kein Spar sondern Billa Plus, aber Inhaber Kovac. Dieser steht auch in VP-Naheverhältnis (Inhaber Seifenfabrik und Profiteur bei Murkraftwerk-Bau).

gehtso
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sehr gut dargestellt,

leider wissen das zu wenige und die "freien" Medien berichten auch nicht ausreichend darüber.

Peterkarl Moscher
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gehtso !

Ganz klar, weil alle Medien vom Werbeaufkommen der Spar abhängig sind, wöchentlich Ganzseitige Einschaltungen, Umschlagsseiten, Einlageblätter wer sollte
da schon nein sagen! Der alte " Fritz " hat schon damals gewusst wo er den Hebel
ansetzen muss !

ratschi146
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Für das sollte es ja…

Medien mit Qualitätsjournalismus geben ;-)

rb0319
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Linie 8 vs Metro

Na da bin ich gespannt, ob noch Geld für den Straßenbahnausbau geplant ist, wenn Milliarden für eine sinnlose Mini-Metro verpulvert werden sollen.

MMK2014
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Die Metro

Sollte seit dem Wahlsonntag Geschichte sein…