Nach UmbauNeue Kreuzung sorgt für Kopfschütteln bei Radlern und Fußgängern

Die Autos rollen wieder über die große Kreuzung bei der FH Joanneum im Grazer Westen. Dafür werden Radler und Fußgänger an die Hauswand gedrängt.

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Eine unübersichtliche Stelle im Kreuzungsbereich, die für Kritik sorgt
Eine unübersichtliche Stelle im Kreuzungsbereich, die für Kritik sorgt © Andrea Rieger
 

Nach vier Monaten, in denen unter anderem der Gleisbogen für die Bim-Anbindung nach Reininghaus verlegt wurde, war es Freitagmittag so weit: Die große Kreuzung Eggenberger Straße/Alte Poststraße wurde für den Individualverkehr freigegeben. In drei Richtungen fließt der Verkehr ab sofort wieder, nur in Richtung Süden bleibt die Alte Poststraße für Autos noch gesperrt.

Kommentare (31)
peso
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Ich schüttle den Kopf über die Sichtweise der Zeitung und Radfahrer

Denn eng ist dort gar nichts, da haben Fußgänger UND Radfahrer nebeneinander genug Platz. Natürlich, wenn zwei Radfahrer nebeneinander fahren bzw. warten wollen oder fünf Fußgänger ebenso nur die erste Reihe bevorzugen wollen wird's eng, aber scheinbar ist das wohl nur ein weiterer Grund zum Stänkern gegen alles und jeden .......wie es halt leider schon üblich ist

gickigacki
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haha

das soll ja wohl 1 scherz sein

sanantonio
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Nach „Lokalaugenschein"

heute vormittag kann ich peso nur voll und ganz zustimmen. Die Verkehrsanlage Kreuzung Eggenbstr. - Alte Post Str. wurd optimal gestaltet.

gickigacki
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cafe

und die cafebesitzerin direkt daneben hat auch unrecht oder wie

Moveit
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Optimal wäre eine gerecht PlatzFAIRteilung gewesen…

2 Spuren für die Tram, zwei für Autos und zwei für den Radverkehr. Auf beiden Seiten dann noch ausreichend breite Gehwege. So wurde es aber leider nicht umgesetzt. Stattdessen wieder eine weitere autogerecht gestaltete Kreuzung in der „Fahrradhauptstadt“ Graz.

sanantonio
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Es handelt sich hier

um eine der wesentlichen Verbindungsstraßen in Graz. 20 Prozent Radfahrer , davon 3/4 Freizeitradler können nicht eine ganze Stadt im Stau ersticken lassen und zum Erliegen bringen.

Moveit
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Dass drei Viertel des Grazer Radverkehrs „Freizeitradler“ sind…

…können Sie sicher mit einer Quelle belegen. Nein, können Sie natürlich nicht. Weil es Unsinn ist. Das Rad spielt im Berufsverkehr eine zunehmend bedeutsame Rolle. Und dementsprechend gute Infrastruktur wird gefordert!

FGM-AMOR
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Wieso ist eine Rechtsabbiegespur unumgänglich für die Leistungsfähigkeit der Kreuzung?

Hier sieht man das denken aus den 70ern. Keine Rechtsabbiegespur für Autos, dafür einen breiten Radweg würde nämlich die Leistungsfähigkeit des Radverkehrs erhöhen - also auch die Leistungsfähigkeit der Kreuzung.
Das mit Leistungsfähigkeit ber nur das Auto gemeint ist kommt von einem Denken, wo das Auto im Mittelpunkt steht, und dem alles untergeordnet wird.
Radoffensive ist und bleibt ein Marketing Gag, solange solche Projekte gebaut werden!

sanantonio
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AUfgrund von geradeaus fahrenden Radfahrern

müssen Rechtsabbiegende an Kreuzungen warten. Gibt es nur eine Spur, ist so während einer Grünphase eventuell bei nur 2 bis 3 Radfahrern hintereinander ein Weiterfahren für sämtliche andere Verkehrsteilnehmer über die Kreuzung gar nicht möglich.

Moveit
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Das Geradeausfahren mit dem Rad ist dort nicht erlaubt

Man muss entweder rechts Inder links abbiegen. Weiter stadtauswärts geht es in der Eggenberger Allee nur auf der Südseite.

sanantonio
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Rechtsabbieger

müssen allerdings auch auf Fußgänger, die die Straße am Zebrastreifen bei grün queren, Rücksicht nehmen.
Es ist also bei der Planung von Verkehrsanlagen das gesamte Verkehrsgeschehen zu berücksichtigen und im Auge zu behalten, wie es hier offensichtlich geschehen ist.

HRGallist
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Nach Umbau

Nsgl hat doch die Rad- und Verkehroffensive zur „Chefsache“ erklärt, wie alles, was nur eine einzige Wählerstimme zusätzlich verspricht. Fach-, Experten- und Bürgerwissen haben für ihn keine Bedeutung, da jeglicher Sensus für Bürgerinteressen elementar fehlt. Kshr verwaltet einen Torso, man darf bewundern, dass sich in ihrem Ressort bei der Bürgermeister- und Vize-Obstruktion überhaupt etwas bewegt.

gRADsFan
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Schildbürgerstreich

Danke an Nagl, Jahr und co.

sanantonio
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Zuerst sei erwähnt, dass Fr. Kahr mit ihren MitarbeiterInnen

eine gute, sehr vernünftige Verkehrspoltik betreibt, bei der alle Formen der Mobilität und die Interessen arbeitender Menschen berücksichtigt werden.

Zum anderen ist so eine selbst kurze Rechtsabbiegespur für den Verkehrsfluss von großem Vorteil, weil der Rechtsabbiegende üblicherweise am Zebrastreifen bei grün querende Fußgänger oder gerade aus fahrende Radfahrer abwarten muss. Während dieser Zeit wäre dann auch der gesamte Geradeverkehr aufgehalten.

stern000
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Sparbersbachgasse-Mandellstrasse

Ist nicht dieser Kreuzungsumbau auch missglückt? Seit dem Umbau Kolonnen u Stau teilweise bis zur Rechbauerstrasse.
Die Hauptverbindungen in Graz müssen für Autos funktionieren!

Moveit
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Die Sparbersbachgasse ist aber keine Hauptverbindung

Außerdem stand dort die Straßenbahn immer hinter wartenden Linksabbiegern auf dem Gleis im Stau. Der Umbau war ein Kompromiss, weil man das Linksabbiegen nicht verbieten wollte. Für die Straßenbahn hat sich die Situation eindeutig gebessert durch den Umbau. Und wer dort mit dem Auto fährt, steht halt im Stau. Selber schuld. Gibt keinen wirklichen Grund, dort zu fahren.

blackpanther
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Wo bitte

ist der Radbeauftragte für Graz? Radfahrer aus Kopenhagen oder Amsterdam würden nur ungläubig den Kopf schütteln über diese „Radoffensive“!!! Radler sind für die Verkehrsplaner in Graz trotz der Beteuerungen nur lästige Verkehrsteilnehmer.

CIAO
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ob das alles hier

die Verantwortlichen lesen? Bestimmt nicht

fritzschwarz
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Die Alternative??

Die Alternative wäre wohl gewesen, die alte Poststraße für Autos zu sperren und nur Bim und Fahrradverkehr zuzulassen.

Moveit
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Stimmt nicht….

Man hätte nur die Mini-Rechtsabbiegespur für maximal 2 Autos weglassen müssen. Linksabbiegen ist sowieso nicht erlaubt und für Geradeaus und Rechts sollte eine kombinierte Spur reichen.

oliba
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Köflacher Gasse

Ich gehe davon aus, dass der Großteil der von Süden kommenden Autofahrer schon die Köflacher Gasse für die Fahrt Richtung Bahnhof nutzen wird. Ein Verzicht auf die Abbiegespur würde sogar eine gewisse Entflechtung bringen.
An dieser Stelle einfach nur gerade aus.

gickigacki
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Typisch

hier wurde auf wunderbare Weise vorexerziert, welchen Stellenwert alle jene in Graz haben, die zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. danke für nix, Frau Kahr & Co

stefstef
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32 Meter

Von Hauskante zu Hauskante sind es 32 Meter und die Abbiegespur nach rechts hat es früher nicht gegeben.

Ich muss ehrlich sagen die Planung ist wirklich extrem schwach, wenn sie auf über 30 Meter Breite keine zwei Radwege, Fußwege, Straßenbahnschienen und eben zwei Autospuren unterbringen kann. Die Probleme gibt es ja nur wegen der Abbiegespur.

-> Rückbau der Spur. Problem gelöst.

stefstef
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+

Haltestelle, Gastgarten, Schilder vom Gastgarten auf dem Radweg und massive Masten für die Oberleitung mitten auf dem Radweg, die im Rahmen der Umbauarbeiten offensichtlich nicht versetzt werden konnten.

C
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Aufregung

Im empfinde das immer öfter als unangebracht, dass Menschen UND Medien vor Inkrafttreten einer beliebigen Lösung unkende, schlechte Stimmung heraufbeschwören und es offenbar nicht abwarten können, wie sich diese Lösung im Echtbetrieb - nach einer angemessenen und notwendigen Umgewöhnungsphase - tatsächlich bewährt (oder auch nicht). "G'scheiter werden" sollte erlaubt sein. Aber Bashing jeglicher Art ist für mich relativ niveaulos.

Moveit
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Mit dem selben Argument hätte man auch die Abbiegespur weglassen können

Erstens hat es diese vorher auch nicht gegeben und zweitens ist sie so kurz, dass maximal 2 Fahrzeug hineinpassen. Dadurch soll die Leistungsfähigkeit der Kreuzung gesteigert werden?

Es geht letzendlich darum, dass in Graz seit mittlerweile zwei Jahren die Werbetrommel für eine große Radoffensive gerührt wird, in der Praxis aber nach wie vor der Autoverkehr oberste Priorität hat und der Radverkehr jene Flächen bekommt, die eben übrig bleiben, nachdem man drölf Autospuren errichtet hat. Schade, so wird das nix mit der "Fahrradhauptstadt"...

 
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