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Graz hofft auf FördermillionenGewessler: "Graz ist als Radfahr-Stadt prädestiniert"

Graz erhofft sich einen Millionenregen vom Bund für U- oder S-Bahn-, Straßenbahn- und Rad-Projekte. Ministerin Gewessler vermisst aber konkrete Planungen. Eine Analyse.

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WIEN: SPATENSTICH U-BAHNLINIENKREUZ U2 - U5: GEWESSLER
Verkehrsministerin Leonore Gewessler stellt viele Fördermillionen für Grazer Projekte in Aussicht © APA/HANS PUNZ
 

Es ist ein bisschen paradox. Da gibt es mit Leonore Gewessler (Grüne) eine Verkehrsministerin, die mit gut gefüllten Geldkoffern Fördermillionen für Verkehrsprojekte in Städten vergeben möchte – nur aus Graz scheint niemand zu kommen, um sie abzuholen.

Kommentare (2)
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eltis
3
14
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Nicht nur Frage des Geldes

Was den Radverkehr betrifft so ist das in Graz keine Frage des Geldes. Solange Nagl und Kahr den Radverkehr nur dortfördern wollen, wo es den Autoverkehr nicht beeinflusst, bleibt alles nur beim Lippenbekenntnis. Da können auch ein paar Millionen mehr nicht helfen.

melahide
3
26
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Graz könnte

eine Hauptstadt des Fahrrades und der Öffis sein. Leider wird es von der Stadtpolitik konterkariert. Die bestehende Infrastruktur ist viel zu schmal und viel zu schlecht. Radwege enden oft im Nirgendwo. Gerade das Stückchen Murradweg an der Grazer Mur entlang ... für Radfahrende und zu Fuß gehende gemeinsam... weil man den Radweg unbedingt verlegen musste. Zudem: Immer noch viel zu viel Autoverkehr. Graz ist grundsätzlich eine Stadt der kurzen Wege.Es sei denn, man kommt irgendwo aus einem Außenbezirk, aber dafür sollte es eben auch ein gutes Öffi-Netz geben. Autofahren sollte in Graz überflüssig werden.