Laut, bunt und diversMehr als 2500 Teilnehmer beim Christopher Street Day in Graz

Die Innenstadt verwandelte sich am Samstag in ein Meer aus Regenbogenfahnen. Von der Oper ausgehend zogen mehr als 2500 Demonstrantinnen und Demonstranten durch die Innenstadt, um anschließend im Volksgarten ein Fest der Diversität zu feiern.

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Die Herrengasse bunt wie nie: Von der Oper setzte sich der Demo-Zug zum Hauptplatz und weiter zum Volksgarten in Bewegung © Stefan Pajman
 

Um Punkt 12 Uhr läuteten am Kaiser-Josef-Platz die Kirchenglocken der Heilandskirche (wo am Freitag auch ein ökumenischer CSD-Gottesdienst stattgefunden hat). Direkt daneben, bei der Grazer Oper, versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der CSD-Parade. Alles glitzert, es gibt „Free Hugs“ und Regenbogenfahnen machen die Stadt an diesem Samstag bunter. Das Bewusstsein für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, Trans-, Inter-, asexuellen und queeren Menschen scheint so groß wie nie zu sein. Perfektes Wetter, die soeben in Kraft getretenen Corona-Lockerungen und ganz einfach die Sehnsucht nach Party trugen sicher zum Andrang bei der diesjährigen Grazer CSD-Parade bei. Mehr als 2500 Menschen – laut der stets sehr vorsichtigen Schätzung der Polizei – sollen da gewesen sein, was einen Teilnehmerrekord bedeuten dürfte.

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Danke für Ihr Verständnis.

lufrie94
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Ich bin ja schon froh...

dass normale Alltags-Familien mit Kindern nicht ausgegrenzt werden.
Jeder soll in seiner Beziehung so leben wie er will, und das ohne anders Denkende auszugrenzen.
Man soll nur das Limit nicht überschreiten.

Mein Graz
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@lufrie94

Die Teilnahme war auch "Alltags-Familien mit Kindern" nicht verboten, und du hättest deinen Kinder Toleranz vorleben können.
Du wirst nicht ausgegrenzt, du grenzt dich selbst aus.

Und wo liegt das Limit? Wer bestimmt es?
Und willst du beim Erreichen einer willkürlich gezogenen Grenze Homosexuellen sagen, jetzt ist genug, ihr müsst ab sofort Heteros sein?

Stemocell
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Was genau wird eigentlich bei diesen Demos gefordert?

Jeder kann von mir aus so schwul/lesbisch oder irgendwas zwischendrin sein, wie er möchte. Ich fühle mich als heterosexueller Mensch dadurch weder beleidigt noch sonst irgendwie persönlich angegriffen, es ist mir einfach egal. Am Beispiel Graz kann ich auch sagen, dass das die vorherrschende Meinung ist.
Ich verstehe jedoch nicht ganz, wieso mir in meinem Alltag mittlerweile überall Regenbogenfahnen und co. aufgezwungen werden, als ob es sich hier um ein riesengroßes Problem handeln würde, das sehr viele Menschen betrifft. Das ist nämlich schlicht und einfach nicht der Fall. In unseren Breiten hat niemand mehr aufgrund seiner sexuellen Orientierung mit einschneidenden Problemen zu rechnen.

stadtkater
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Die wollen einfach

eine Spaßparty mit Saufen und Geröll und lauter Musik mitten durch die Stadt, getarnt als Demo!

Stemocell
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@Stadtkater

Diesen Grund würde ich noch am ehesten verstehen