Grazer SP-Chef Ehmann warnt"Grazer Beispiel zeigt, Partei sollte nicht so gegen Vorsitzende arbeiten"

Der Grazer SP-Chef Michael Ehmann witterte schon im Vorfeld, dass viele Delegierte gegen Pamela Rendi-Wagner gestimmt waren. Er mahnt zur Einigkeit.

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Der Grazer SP-Chef Michael Ehmann zum historisch niedrigen 75 Prozent für die Parteichefin Pamela Rendi-Wagner © Jürgen Fuchs, APA/Gruber
 

Herr Ehmann, Sie haben schon im Vorfeld anklingen lassen, Sie hätten von vielen Funktionären und Parteitagsdelegierten Vorbehalte gegen die Parteichefin Pamela Rendi-Wagner gehört - Motto: "Ich kann ihr meine Stimme nicht geben" - Sie sind also nicht überrascht, über die historisch niedrigen 75 Prozent für die Parteichefin?
MICHAEL EHMANN:
Dass das Ergebnis so niedrig ausfällt, hat mich schon überrascht. Ich habe eigentlich auf alle, die mir ihre Vorbehalte erzählt haben, einzuwirken versucht, damit es nicht zu so vielen Streichungen kommt. Denn das bringt ja nichts, außer dem Mitbewerber einen Elfmeter aufzulegen und sich selbst zu beschädigen. Jedenfalls lenkt das nun von den groben Problemen der türkis-grünen Koalition ab, die wir eigentlich nützen sollten.

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autobahn1
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danke

Herr Ehmann das sie die Schnapsidee vom Kaiser Zugang zur Staatsbürgerschaft vom Tisch fegen,wer das Parteivolk nicht fragt wird bestraft,Frau Rendi Wagner hätte den Kaiser gleich eine auflegen müssen

hfg
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Der Knittelfelder Bürgermeister

Doskozil und natürlich viele andere erfolgreiche SPÖ Politiker sprechen das Problem der Partei an und zeigen auf. Die Partei kümmert sich um Luxusprobleme aber nicht um die Probleme und sorgen der Bevölkerung. Die Ansage die Richtung stimmt - zeigte das auch auf. Wenn schon die Parteimitglieder gegen die Richtung ist, dann wird der Wähler noch mehr dagegen sein. Wohin das führt kann man in Deutschland sehen. PMR ist eine sympathische Person aber als Politikerin ziemlich ungeeignet das Problem der Sozialisten zu lösen. Man kann zu Kurz stehen wie man will, aber ohne einen ähnlichen Umsturz wie bei der ÖVP, von wem auch immer, geht die Richtung zur Kleinpartei und das ist nicht gut für Österreich.

gberghofer
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Doskozil soll sich nicht verstecken, er ist ein Feigling

Er soll kandidieren oder schweigen. Das läßt offenbar sein Ego nicht zu.