Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Grazer Altstadtanwalt"Was da gebaut wird, erinnert mich teilweise an Stadteinfahrten in Osteuropa"

Der neue Grazer Altstadtanwalt ist seit zwei Jahren im Amt. Armin Stolz über den Ausnahmefall Girardihaus, das Haus der Physik als aktuelles Sorgenkind und die Arbeit an einem neuen, Stadt- und Ortsbildgesetz für die Steiermark.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Abbruch eines Hauses beim Dietrichsteinplatz
Abbruch eines Hauses beim Dietrichsteinplatz © Andrea Rieger
 

Herr Stolz, Sie sind nun seit zwei Jahren Grazer Altstadtanwalt. Ihren Tätigkeitsbericht für 2020 sind Sie bisher schuldig geblieben…
Armin Stolz: Ich hatte ja angekündigt, dass ich nicht nur den üblichen Bericht vorlegen möchte, sondern ihn mit umfassenden Vorschlägen zur Novellierung des Grazer Altstadterhaltungsgesetzes (GAEG) verbinden möchte. Man sieht ja an der Abbruchproblematik, dass die bestehenden rechtlichen Instrumentarien nicht passen. Ende 2020 hat sich dann aber herausgestellt, dass das Land den Stadt- und Ortsbildschutz für die ganze Steiermark auf eine neue Basis stellen möchte.
Ich bin nun Teil des Kernteams, das am Gesetzesvorschlag arbeitet. Das neue Gesetz soll dann für die gesamte Steiermark gelten, auch für Graz, und hier quasi das GAEG ablösen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

egubg
2
7
Lesenswert?

Jetzt

wird eingefahren, was ein Langzeitbürgermeister Nagl schleichend erreicht hat. Es wäre an der Zeit die Funktionsperioden auf 2 Perioden zu beschränken um solche Auswüchse ein wenig unter Kontrolle zu bekommen.

CIAO
0
15
Lesenswert?

und uns zieht es

in die romantischen Städte und Dörfer der Toskana, Kroatien....

Ragnar Lodbrok
2
38
Lesenswert?

Reininhaus, Brauquartier usw

...erinnern extrem an ostdeutsche Plattenbauten in klein. Für den Schwachsinn klopfen sich die Verantwortlichen noch auf die Schulter. Die Triestersiedlung ist dagegen ein Villenviertel...

babeblue
0
35
Lesenswert?

Reininghaus …

.. ist ein Beispiel für absolut schreckliche Stadtplanung. Einer schaut dort dem anderen ins Kaffeehäferl. Die Hochhäuser picken aneinander, dass kaum mehr Sonne durchkommt. Das selbe oder noch Schlimmeres passiert in der Waagner-Biro-Straße. Die Zukunft wird zeigen, was dort an unzivilisierter Zivilisation einzieht, denn ich kann mir eine gute Wohn- und Lebensqualität in solchen Silos nicht vorstellen. Mit den Jahren wird das alles so aussehen wie in Osteuropas Arbeitervierteln … leider.
Schön, wenn ich mich irre …

Ifrogmi
0
7
Lesenswert?

dabei sind die reininghausgründe ...

... der platz, abgesehen vom hauptplatz und dem näheren drumrum, wo die abendsonne am längsten scheint.
der 2.beste platz ist der berlinerring. wer hier strassenseitig wohnt hat abends sonne ohne ende.

walter1955
4
44
Lesenswert?

Warum soll die Stadt

für das Kastner&öhler Dach Geld in die Hand nehmen
es ist schon ein Verbrechen,das es überhaupt genehmigt wurde

Peter Schaar
0
31
Lesenswert?

Osteuropa

Ich empfehle eine Studienreise nach St. Petersburg oder Moskau, dort eine Zug- oder Taxifahrt vom Flughafen in die Innenstadt. Und dann schauen Sie sich die Kärntnerstrasse, sie Triesterstrasse und auch die St. Peter Hauptstraße an und entscheiden noch einmal neu, wo Ostblock Stadt findet ;-)

LaoQui
9
3
Lesenswert?

Kann es mir nicht leisten,

einfach so dorthin zu fliegen. Können Sie nicht, bitte, mitteilen, wo jetzt Ostblock wirklich "Stadt" findet? Das ist ernst gemeint.

Church-Hill
6
1
Lesenswert?

Was verstehen Sie an der Formulierung

"...erinnert teilweise an..." nicht?

LaoQui
1
1
Lesenswert?

Schon, aber die Kärntner Straße

und die Triester Straßen sind doch im Westen von Graz.