"Vorreiter in Österreich"Nach Giftköderfunden: Graz startet eigene "Tierschutzstreife"

Die Stadt Graz reagiert auf wiederholte Vorfälle und startet nun Maßnahmenpaket.

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Die neue "Tierschutzstreife" ist schon im Einsatz, der Aufnäher bei der Uniform ist noch eine Montage
Die neue "Tierschutzstreife" ist schon im Einsatz, der Aufnäher bei der Uniform ist noch eine Montage © Stadt Graz/Leitner (Fotomontage)
 

Regelmäßig verunsichern Meldungen über Giftköderfunde die Grazer Hundebesitzer, aber auch viele Eltern. Anfang März etwa entdeckte eine Frau große Fleischstücke, die am Grazer Rosenhain rund um einen Baum ausgelegt worden waren - die Untersuchung dazu läuft noch. Und im Jänner starb gar ein Hund in Graz-St.Peter, er dürfte eben Opfer eines Giftköders geworden sein. Diese und ähnliche Vorfälle, die ja gerade auch Kleinkinder gefährden könne, lassen nun die Grazer Stadtregierung reagieren: Zu einem neuen Maßnahmenpaket gehört auch eine eigene "Tierschutzstreife", die ab sofort im Einsatz ist. "Damit sind wir Vorreiter in Österreich", betont der zuständige Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ).

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