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Am Grund von Helmut MarkoFahrverbot am Plabutsch verwundert Stadt und Anrainer

Am Kollerbergweg am Plabutsch gibt es seit Kurzem ein neues Fahr,- Halte- und Parkverbot. Die Beschilderung wurde auf dem Grund von Helmut Marko angebracht. Man wolle damit einen "Wildwuchs" verhindern. Stadt und Anrainer wurden davon überrascht.

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Die neue Beschilderung am Plabutsch © BV Hagenhofer
 

Eine unlängst errichtete Fahrverbotstafel samt Halte- und Parkverbot am Plabutsch sorgt seit einigen Tagen für Gesprächsstoff. Aufgestellt wurde diese Verkehrstafel beim Bildstock „Herrgott auf der Wies“ am Kollerbergweg, einer schmalen Zufahrtsstraße zum Heurigen Fürstenstand. Auch an die Kleine Zeitung wandten sich etliche Leserinnen und Leser, was es mit diesen Verboten auf sich habe.

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GanzObjektivGesehen
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Betreten verboten, Befahren verboten.

So sieht das Konzept für den Plabutsch und die Ruine Gösting aus.
Mountainbiken? Ja, nein, vielleicht. Man versucht ja, aber genaueres weiß man nicht.
Ist ja alles wahnsinnig kompliziert. Freizeit wird überbewertet.

Die können sich die meisten ohnehin bald nicht mehr leisten, wenn die Preise für das Wohnen weiterhin so steigen....

makronomic
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Marko hat so Recht

Seine Straße, sein Recht, fertig.
Verkauft ihm doch endlich den ganzen Plabutsch - es kann nur besser werden als es ist. Wenn der Staat sich in was einmischt sieht man ja dauernd was rauskommt.

stern000
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Kauf neuer Grünflächen im Stadtgebiet

Geschieht dies auch am unteren Ruckerlberg, wo derzeit jeder zum Verkauf stehende Villengarten zubetoniert wird? Nicht einmal beim neuen Waltendorfzentrum hat man einen kleinen Park angeschlossen! Bald werden auch hier die letzten Grünflächen, die natürlich Bauland sind, verschwinden- Ja dann können wir alle aus der Gegend nur mehr ins Auto steigen und auf den Lustbühel fahren, - kann das das Ziel sein?

babeblue
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Die Stadt ...

... könnte ja den Berg wieder zurückkaufen ...

*Ironie off*

alwin
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Grundtausch

Wie war das mit dem Grundabtausch für das Plabutschgondelprojekt zwischen Stadt Graz und Dr. Marko?
Kann sich jemand erinnern? Bitte um Info.

DergeerderteSteirer
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Für dich @alwin, .................Bericht in der Krone am 11.03.2019, ...........................

Der Hintergrund: Insgesamt besitzt die Stadt Graz auf dem Plabutsch 920.000 Quadratmeter Wald. 420.000 Quadratmeter dieser Fläche gehen nun an einen privaten Waldbesitzer. Im Gegenzug erhält die Stadt von diesem 240.000 Quadratmeter Wald retour - ebenfalls auf dem Plabutsch.

Macht unter dem Strich ein sattes Minus von180.000 Quadratmetern Waldbesitz für die Stadt.

Gewinn für die Stadt oder blanker Zynismus?
„Wir schenken die knapp20 Hektar nicht her. Sie werden mit rund 450.000 Euro abgegolten. Die Bewertung erfolgte durch einen gerichtlich beeideten Sachverständigen. Dieses Geld fließt in den Kauf neuer Grünflächen im Stadtgebiet.“

Riegler ortet einen Gewinn für die Grazer: „Wir haben Wald auf der Thaler Seite des Plabutsch abgegeben und Wald auf der Graz zugewandten Seite dazubekommen. Dieser Grundabtausch entsprich auch einem vom Gemeinderat der Stadt Graz erlassenen Waldbewirtschaftungskonzept.“ Es gehe darum, den Graz zugewandten Teil des Plabutsch als Naherholungsgebiet zu schützen.

Kahr (KPÖ) legt noch nach: „Ein Vorteil für die Stadt ist bei diesem Tausch nicht zu erkennen. Es stellt sich die Frage, wer profitiert. Die Bürger mit Sicherheit nicht.“

alwin
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Vielen Dank

für die Information.

beneathome
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Gesellschaftliches Problem

Einerseits ziehen Horden von Fremden über die schönen Gegenden her und hinterlassen ein Schlachtfeld mit Müll, Lärm und Zerstörung. Auf der anderen Seite kaufen immer mehr Superreiche aus der ganzen Welt unsere Grundstücke auf und wollen alle anderen aussperren.
Die Gesellschaft verliert das Gefühl für das ausgeglichene Zusammenleben. Diese extremen Entwicklungen könnten zu den schon bekannten und für alle fatalen Auswirkungen führen. Wir hätten ja viele Unis und Politiker. Ich hoffe, man beschäftigt sich mit solchen gesellschaftspolitischen Themen. Ob man auch den politischen Mum hat, daraus nachhaltige Konsequenzen zu ziehen, bezweifle ich.

DergeerderteSteirer
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Richtig @beneathome, ......................

solche gesellschaftspolitischen Themen "müssen" ohne wenn oder aber mal gründlich durchleuchtet werden, es will jeder nur recht haben und die Rechte für sich selbst vereinnahmen.
Die fortschreitende "ich....ich....ich...." Gesellschaft soll mal aufwachen aus ihrer selbstkonstruierten Lethargie, dem selbstherrlichen Egoismus und dgl., dies muss auch betont werden, heute denken sich viele das sie hingehen können wo sie wollen und alles in Anspruch nehmen können, so ist es auch nicht, mit Rücksichtnahme, rucksichtsvollem Verhalten im Tun und Respekt anderen gegenüber lässt sich viel Ungemach verhindern.

Jedoch wenn Egoisten, Ignoranten, selbstsüchtige Sensationsgierige mit ihrem Verhalten solch Gegebenheiten nicht respektvoller gegenüberstehen wird es immer wieder solch "Hahnenkämpfe" geben!

Das Superreiche aus der ganzen Welt unsere Grundstücke kaufen und alle anderen aussperren wollen ist auch vom Verhalten her falsch, jedoch wenn ein Schlachtfeld mit Müll, Lärm und Zerstörung hinterlassen wird braucht sich die andere Seite auch nicht wundern das solch Handlungen dann aus deren Folgerung entstehen oder getätigt werden !! .

babeblue
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@DergeerdeteSteirer

Dass das dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das dass das nicht mehr erträgt und dass das dass das das dann tötet. :)

DergeerderteSteirer
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Da sollen schon alle Seiten reflektiert werden !!

Auf der einen Seite verstehe ich die Sichtweise von Marko und seinem Anwalt vollkommen!
Auf der anderen Seite die vom Fürstenstandwirt Mausser und den zufahrenden Gästen wie auch der Wander!

Eines muß ich mit vollstem Nachdruck sagen:
Wie es User @Ifrogmi völlig korrekt und richtig in seinem Kommentar formulierte, wenn Leute mit ihren Autos kreuz und quer teils schon im Wald parken, Biker im Wald kreuz und quer herumkurven ohne Rücksicht auf Verluste und das Umfeld, teils Utensilien (Müll!) fallengelassen wird wie Hühnerkot am Bauernhof, da verwundern mich solch Aktionen nicht!

Ich nenne da nur ein Beispiel:
Wäre es jedem Grundbesitzer recht, wenn sein Grundstück nicht eingefriedet wäre, das sich die Leute schamlos und mit Selbstverständlichkeit einfach auf die Wiese parken, mit den Bikes drauf rumgekurvt würde ?
Es soll sich jeder in die Lage versetzen wenn fremde auf seinem Eigentum wahllos herumschwirren, ob ihnen das recht wäre !!

Ich verstehe und sehe beide Gesichtspunkte und nicht nur einen (den Eigenen), wenn sich jeder "normal",respektvoll und auch nachsichtig verhält würden viele viele Probleme nicht heraufbeschworen werden und dadurch auch nicht mit "Sperren oder Verboten" versehen werden müssen !!

Es liegt an jedem selbst viel respektvoller und nachsichtiger mit fremdem Gut und diesen Situationen umzugehen, da braucht keiner "sudern und jammern" !!

DergeerderteSteirer
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Zusatz..................

Dieser Absatz im Bericht sagt eigentlich alles aus, ohne Marko und seinen Anwalt verteidigen zu wollen !!

Anwalt Guido Lindner:
"Das ist keine Bösartigkeit. Das Errichten dieser Tafel ist legitim. Sie steht ja auch auf Markos Grund und außerdem handelt es sich um eine Privatstraße und kein öffentliches Gut.“ Er betont aber ausdrücklich: "Betreiber und Besucher des Heurigen dürfen jedenfalls zufahren.“

SagServus
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Dieser Absatz im Bericht sagt eigentlich alles aus, ohne Marko und seinen Anwalt verteidigen zu wollen !!

Blöd halt, dass der Absatz genau im Widerspruch zu den anderen Absätzen ist:

"Es ist für mich sehr verwunderlich, dass auf einmal aus meiner Zufahrt und die Zufahrt anderer Anrainer eine Privatstraße geworden ist. Laut Gericht ist diese Straße eine öffentliche Verkehrsfläche und darf von jedem befahren werden und nicht nur von Berechtigen"

"Die Absperrung einer Privatstraße ist natürlich eine schwierige Geschichte. Diese Tafel wurde von einer Privatperson aufgestellt. Für ein Fahrverbot und ein Halteverbot braucht es eine Verordnung und davor straßenpolizeiliche Verhandlungen. Nur weil jemand eine Straße auf seinem Grundbesitz hat, heißt das noch nicht, dass man dort tun und lassen kann was man will"

Ogolius
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Unser lieber Freund - ungeschmälert seiner Leistungen -

Marko hat sich schon am Anfang der Pandemie gehörig hinausgelehnt und gleich vorab einiges an Drohungen an die Regierung geschickt - ungefragt... (schon vergessen?) In dieser Gesellschaft erkennt man immer mehr die Zeichen der Zeit von Hybris und Kapitalismus. Da ist er nicht der Einzige, der dieser „Krankheit“ unterliegt. Auch zB ein Herr Mateschitz gehört zu diesen Kapazundern und deren mehrere... Eine heutige Form von Abgehobenheit, fast schon Dekadenz, eine eigene Welt, in der der Spruch: „wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“ passt (ein Spruch, den man historisch fälschlicherweise Marie-Antoinette untergejubelt hat)

Adeva
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@ Ogolius: Danke für diesen treffenden Kommentar!

Anscheinend haben Sie den perfekten Durchblick!

Sam125
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Ganz einfach,so schaut es aus,wenn Private die besten Grünflächen kaufen und sie

dann einfach die letzten Naherholungsgebiete für die Bevölkerung sperren, wie es ja auch der Herr Auer mit der Ruine Gösting gemacht hat! Wie kann man es überhaupt zulassen,dass solche Naherholungsgebiete für die Städter an einzelne Privatpersonen verkauft werden können??

tupper10
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Das Verbot bezieht sich eh nur auf den Wald, in dem die Tafel steht, oder?

Die Straße ist ja öffentlich. Da braucht es für Verbote eine Gebehmigung der Stadt. Der Wald ist Privatbesitz, da kann der Eigentümer verbieten, was er will. Und die Tafel steht auch eindeutig im Wald.

rb0319
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Das

sehe ich auch so. Bei der öffentlichen Straße hat er nichts zu melden, egal was sein Anwalt behauptet.

purplish
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Wald kann nie ganz privat sein

In Österreich gilt der Wald als öffentlich zugänglich und somit kann er dort nicht verbieten was er will..

kropfrob
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Sie haben recht, "zugänglich", ...

... aber nicht frei befahrbar!

Ragnar Lodbrok
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So sehr ich Hrn Marko schätze,

aber daß er es notwendig hat sich das anzutun steht im Gegensatz zu seinem üblichen Erscheinungsbild. Wenn es eine Privatstrasse ist, dann soll er sie sperren. Punkt. Wenn es öffentliche Strasse ist, dann soll die Stadt die Straße sanieren und ausbauen! Wenn das Hrn Marko nicht gefällt, dann gibt es auch noch andere ruhige, tolle Anwesen in Graz.

isogs
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Naja

Nagl hat sicher noch einen Orden für Marko im Talon!

Ifrogmi
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ja und?

zum mausser kann jeder unbehelligt hin- und zurückfahren. ansonsten besteht keine notwendigkeit mitten im landschaftsschutzgebiet kreuz und quer zu parken. am plabutsch-buchkogelzug gibt es 2 gruppen von grazern: wanderer, biker und autoausflügler zum fürstenstand die sich nach normalen massstäben benehmen einerseits und wanderer die glauben sich überall wege schaffen zu können, biker die illegale trails in den berg fräsen und autofahrer die forststrassen verstellen und müll hinterlassen andererseits.
die letztgenannten sind es, die solche tafeln und das beharren auf seinen rechten als besitzer verursachen. immer mehr wollen sich selbst zwar nichts erarbeiten - zu mühsam, dafür aber fremdes eigentum nach eigenem ermessen in anspruch nehmen undf noch zu glauben, man hätte ein recht dazu.
im übrigen hätte jeder diese waldparzellen um 1,20 - 1,50€/m² selbst kaufen und alle anderen darauf trail bauen, parken, waldfrüchte davonschleppen und lagerfeuermachen erlauben können.

untermBaum
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stimmt weitgehend

Doch Österreich ist das Land des "Privatbesitzes". In keinem anderen Land ist so ein hoher %Teil der Seeufer privat und unzugänglich.....bei uns in der Stmk das kleinere Problem....Doch wenn es das Wald und Wegerecht nicht gäbe könnten wir uns nirgendwo bewegen weil nahezu ALLES in privater Hand ist.
Dieses Schild gilt ja auch für Radfahrer.....habe kein "ausgenommen" gesehen.
Das ist eine typische "Machtdemonstration" bei so einem bekannten und frequentierten Weg.
Warum kein "Parken Verboten" in den Bereichen wo das Wildparken blüht und Kontrollen durch die Polizei oder Anzeigen?
Warum ein Fahrverbot?
Als ich noch dort oben Mountainbike fuhr wahr auch schon bekannt dass man Markos damaligen Besitz besser meidet.
Ich kenne ihn nicht, aber ein bischen "Herrscherdenken" ist da sicher vorhanden, und ich bin mir sicher er würde am liebsten das ganze Gebiet absperren.
Für die Natur wäre es in Wirklichkeit super wenn er entsprechend mit dem Wald umgeht.

Ich als Beobachter und Kenner der Natur rund um Graz ärgere mich extrem oft über die Rücksichtlosigkeit der Menschen. Mitten durchs Gemüse, mit Lärm und Juhee, keine Rücksicht auf die Wildtiere.
Freilaufende Hunde die junge Wildtiere aufspüren, vielleicht jagen aber zumindest dafür Sorgen dass das Muttertier nicht wieder kommt.
Diese Rücksichtslosigkeit und ICH ICH ICH ist zum kotzen.
Daher verstehe ich Marko auch ein bischen, selbst wenn mir persönlich solche Herrscherallüren nicht gefallen

untermBaum
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ja ja

die "Gstopften" richten es sich halt wie es ihnen passt. Ihre Anwälte finden immer eine "Lücke" im Gesetz.... ICH will meine Ruhe! ICH fahre selber aber überall hin wo ich will und lasse mich von Niemandem einschränken! ICH ICH ICH...

Wobei es vielleicht auch am Verhalten der Mitmensch liegt.... Parken sich in jede Nische ohne Rücksicht auf die Natur.....den SUV`s sei dank wird die Vegetation dabei immer weniger zum Hindernis.
Dann hinterlassen immer wieder irgendwelche De**en in der Natur ihre Tschick, Tschickpackerl, Dosen, Papierl unsw.....
Da versteht man dann wieder dass man die Menschen fernhalten will....
HIRN einschalten und RÜCKSICHT nehmen würde Vieles besser machen....
Doch dafür gibt es einfach zu viele De**en

ber
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Parken

Das mit den Baumstämmen auf der Platte habe ich gesehen und mich gewundert. Anstatt mir die Mühe zu machen, alles zu verbarrikadieren und auch noch Verbotstafeln zu kaufen, hätte ich ein Kasse hingestellt und Parkgebühr z.B. 3 € hinaufgeschrieben.
So funktioniert es auch auf manchen Parkplätzen bei Wanderzielen und der Großteil der Besucher wird auch bezahlen. Im Jahr kommen da auch ein paar Tausender zusammen. Aber wer schon genug hat, will die Leute halt lieber vertreiben.

 
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