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Corona-BilanzBund pumpte 8,5 Millionen Euro in Joanneum-Museen und Bühnen Graz

Wie die Häuser von Land und Stadt Graz im Coronajahr bluteten und was der Staat an Hilfen ausbezahlte. Die FPÖ kritisiert die Überförderung.

Joanneum-Häuser haben rund zwei Millionen Staatshilfen bekommen.
Joanneum-Häuser haben rund zwei Millionen Staatshilfen bekommen. © Juergen Fuchs
 

Von all den Bereichen, die im Coronajahr gelitten haben, hat es den Kultursektor besonders hart getroffen. Vor allem freie Künstler, denen Auftritte unmöglich waren, aber auch private Theater und Clubs sind unter Druck geraten. Besser scheint es den öffentlichen Häusern ergangen zu sein. Das entnimmt man der Coronabilanz des Universalmuseums Joanneum des Landes und der Bühnen Graz GmbH von Stadt und Land. Deren Häuser – vom Schloss Eggenberg bis zum Jagdmuseum in Stainz, oder eben von Oper und Schauspielhaus bis zum Dom im Berg – haben nämlich massiv von staatlichen Hilfen profitiert. Und zwar in einem Ausmaß, dass die Kulturtanker in der Krise trotz eklatanter Einbußen nicht einmal auf Rücklagen zugreifen mussten.

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