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Plabutscher SchlösslGroßinvestor schnappt sich Grazer Juwel

Der nächste Coup des Gourmet-Investors Hans Kilger: Der Bayer erwarb das Grazer Plabutscher Schlössl.

Hans Kilger hat Thomas Muster das Plabutscher Schlössl abgekauft © Montage: Jürgen Fuchs, KK
 

Er rührt im Weinland kräftig um und kauft Weingärten, gastronomische Betriebe und Hotels nahezu im Wochentakt. Erst kürzlich hatte der Münchner Wirtschaftsprüfer mit der Übernahme des Loisiums, dem Hotel-Flaggschiff der Südsteiermark, für Aufsehen gesorgt. Jetzt landete Hans Kilger den nächsten Coup – und zwar in Graz: Der Gourmet-Investor erwarb mit dem Plabutscher Schlössl eines der bekanntesten und kostbarsten Immobilien der Landeshauptstadt. Das in einem prachtvollen Park am Ostfuß des Plabutsch gelegene herrschaftliche Anwesen stand seit 2018 im Eigentum von Ex-Tennis-Ass Thomas Muster, der das denkmalgeschützte Haus mit großem Aufwand renovierte. Muster als auch Hans Kilger bestätigten den Eigentümerwechsel. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Kommentare (17)

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mitsusigma
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es

wird von weit her noch schlimmer kommem

Ichweissetwas
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Hätte jeder reiche Österreicher

auch umsetzen können! Aber geht alles in fremde Hände....

MMK2014
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Vollkommen egal!

Hätte ja auch ein österreichischer „Reicher“ kaufen können. Hänse aber eben nicht getan!

dieRealität2020
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Sorry, mir ist unklar von was sie hier posten?

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Die Grundverkehrskommission gibt es noch immer und ist ein aktueller Bestandteil der österreichischen Grundverkehrsgesetze.
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Die Grundverkehrsgesetze sind in Österreich auf Landesebene bestehende Gesetze, die den Erwerb von Grundstücken regeln. Aufgrund der föderalen Regelung gibt es neun verschiedene Versionen. Zur Durchführung von Verfahren im Zusammenhang mit diesen Gesetzen bestehen Grundverkehrskommissionen.
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Die tatsächliche Problematik liegt in der veränderten Gesetzeslage der letzten 30 Jahre ua. durch die EU und letztendlich durch verschiedene Gesetze wie Gleichstellung (Diskreditierung, Diskreminierung etc.) usw. hier musste in den letzten Jahrzehnten erhebliche Anpassungen in Österreichs Rechtspragmatik erfolgen.

tannenbaum
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War

mir gar nicht bewusst, dass Wirtschaftsprüfer so gut verdienen, dass sie ein Millionenobjekt nach dem anderen kaufen können!

Lodengrün
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Wirtschaftsprüfer

und Investor mit zahlungskräftigen Personen im Hintergrund. Die sind an kräftigen Renditen interessiert. Ob das den Regionen auf die Dauer gut tut wird sich weisen. Auf alle Fälle zerreißt es gewachsene Strukturen.

Weltreisender
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Es wäre..

jedem der Suderanten freigestanden, das Objekt zu kaufen. Seid froh, wenn jemand das Ding kauft und erhält. Alternativ könnte man das Objekt abreissen und Luxuswohnungen bauen.

Ichweissetwas
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stimmt....

wir haben zu wenig Luxuswohnungen, leicht zum leisten!

Nixalsverdruss
8
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Früher hat man sich gegen Heuschrecken geschützt ...

... heute schauen sie anders aus, agieren anders, etc.
Fakt ist, dass es vor allem in der Südsteiermark für Landwirte nicht mehr möglich ist Weingärten zu kaufen, da sie von "Heuschrecken" - meist in Form von Steuerberatern, etc. zu überteuerten Preisen aufgekauft werden.
Da gab es früher eine Grundverkehrskommission, die über Jahre gut funktioniert hat, aber dann leider mehr oder minder abgeschafft wurde.
So werden die Bauern wieder zu Leibeigenen - zu Bewirtschaftern auf fremden Grundstücken - gleich der Zeit des Adels. Heute ist es eben der Geldadel!
Schade, dass die Steuerberater alle Möglichkeiten haben, den Staat (steuertechnisch) auszuhebeln....

dieRealität2020
2
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gerade zu einen demtentsprechenden Thema sollte man sachlich bleiben.

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Es ist nun einmal Sache und nicht mehr umkehrbar, dass Österreich der EU und anderer internationaler Institutionen beigetreten ist. Das hat sich auf die Jahrzehntelangen Gewohnheiten in unzähligen Lebensbereichen der österreichischen Rechtspragmatik ausgewirkt.
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In den letzten Jahrzehnten musste der demokratische Rechtsstaat bei unzähligen Gesetzen oft Änderungen, Anpassungen usw. vornehmen. Allein die Entscheidungen in der EU führten zu maßgeblichen Veränderungen in unzähligen Gesetzen. Denken sie an den "relative" freien Grunderwerb durch EU Ausländer!
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Was mich bei manchen negativen Äußerungen stört, ich frage mich wo bleiben österreichweit die österreichischen Kaufinteressenten? wo bleiben die österreichischen Investoren?
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Die wirkliche Problematik liegt darin, dass sich halt Österreich mit einerJahrhundertbürokratie (Obrigkeitsgehörigkeit) diese Veränderungen penibel nachvollzieht, im Gegensatz keinen Deut (Dreck) drum scheren.
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Wenn dagegen die derzeitige Regierung es nicht macht, schreien sofort alle Institutionen und Oppositionelle.

Nixalsverdruss
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ad dieRealität2020

Leider ist es sowohl im Südsteirischen als auch Oststeirischen Raum zu massiven Grundstückskäufen durch ausländische Investoren (oder Immobiliengesellschaften) gekommen. Das wäre noch nicht die große Tragödie - eben durch den freien Grunderwerb EU-weit - möglich.
Das Problem liegt aber eher darin, dass es nicht einmal mehr Landwirten möglich ist, angrenzende Grundstücke zu einem vernünftigen Preis zu erwerben.
Einhergehend werden solche Landwirtschaften oft von den Gemeinden in Industriegebiete oder Gewerbegebiete (I1, I2 oder GG) umgewidmet - was den bäuerlichen Grundbesitzern oftmals verweigert wurde.
Daher lässt es den Schluss offen, dass es nicht darum geht, WO Grundbesitz umgewidmet wird, sondern wer es umwidmen möchte...
Zum Grundkauf von landwirtschaftlichen Flächen:
Ungarn, Slowenien und mittlerweile auch Polen und Deutschland (Bayern) haben diese Lücken geschlossen - EU-rechtskonform - und dort ist es weit komplizierter landwirtschaftliche Grundstücke zu kaufen.
Daher hat sich Herr Klinger vermutlich auch die Steiermark als neue Spielwiese ausgesucht - mit oder ohne Mithilfe von örtlichen Winzern, Grundbesitzern, etc.
Diese "Strohmann-Philosophie" gehört schleunigst geändert!

Nixalsverdruss
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ad dieRealität2020

Leider ist es sowohl im Südsteirischen als auch Oststeirischen Raum zu massiven Grundstückskäufen durch ausländische Investoren (oder Immobiliengesellschaften) gekommen. Das wäre noch nicht die große Tragödie - eben durch den freien Grunderwerb EU-weit - möglich.
Das Problem liegt aber eher darin, dass es nicht einmal mehr Landwirten möglich ist, angrenzende Grundstücke zu einem vernünftigen Preis zu erwerben.
Einhergehend werden solche Landwirtschaften oft von den Gemeinden in Industriegebiete oder Gewerbegebiete (I1, I2 oder GG) umgewidmet - was den bäuerlichen Grundbesitzern oftmals verweigert wurde.
Daher lässt es den Schluss offen, dass es nicht darum geht, WO Grundbesitz umgewidmet wird, sondern wer es umwidmen möchte...
Zum Grundkauf von landwirtschaftlichen Flächen:
Ungarn, Slowenien und mittlerweile auch Polen und Deutschland (Bayern) haben diese Lücken geschlossen - EU-rechtskonform - und dort ist es weit komplizierter landwirtschaftliche Grundstücke zu kaufen.
Daher hat sich Herr Klinger vermutlich auch die Steiermark als neue Spielwiese ausgesucht - mit oder ohne Mithilfe von örtlichen Winzern, Grundbesitzern, etc.
Diese "Strohmann-Philosophie" gehört schleunigst geändert!

dieRealität2020
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na ja ihre Meinung mag sinngemäß teilweise zutreffen, nur geht sie an der Realität vorbei.

"...Das Problem liegt aber eher darin, dass es nicht einmal mehr Landwirten möglich ist, angrenzende Grundstücke zu einem vernünftigen Preis zu erwerben...."
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Mit der EU und einigen internationalen und nationalen Institution, haben wir den bis heute sichtbaren Weg der "freien Marktwirtschaft" und unzähliger Instrumentarien von Gesetzen wie Menschenrecht, Gleichstellung, Anerkennung unzähliger Rechte usw. durch unsere gesellschaftspolitischen Führung (weltweit nicht nur Österreich) beschritten. Demokratie Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte sind weiterhin die Grundlagen der Menschheitsentwicklung.
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Aus meiner Sicht gehöt ein Großteil dieser Rechte weitgehend adapdiert und reformiert. Die Frage ist, in welche Richtung? dazu gehört auch die freie Marktwirtschaft.

Pablo63
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Die Abschaffung der Grundverkehrskommission

hatte einen guten Grund da wenig nach objektiven Kriterien entschieden wurde, Freunderlwirtschaft und Korruption waren eher die Regel. Heute entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde exakt nach dem Wortlaut des Grundverkehrsgesetzes. Grundsätzlich soll ein Wechsel des Berufsstandes möglich sein, Bauernkinder werden ja auch Machatroniker, Zahnärzte und Steuerberater. Grundstückspreise macht der Markt, verkaufen zu überhören Preisen tun meist die Bauern.

dieRealität2020
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sorry, uninformierter und ahnungsloser gehts nicht mehr??

frustriert? vom Leben und von Ablehnungsbescheiden? haben sie je landwirtschaftlichen Grundbesitz erworben? dann sollten sie einmal hinterfragen was heute (derzeitige Rechtslage) zu diesen Thema tatsächlich Sache ist.

dieRealität2020
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sorry, das ist eine Falschinformation: Die Abschaffung der Grundverkehrskommission

Die Grundverkehrskommission gibt es noch immer und ist aktuell ein Bestandteil der Grundverkehrsgesetze.

Nixalsverdruss
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ad Pablo63 - Schwachsinn

Ich glaube Ihnen, dass die Bezirksverwaltungsbehörde exakt nach dem Wortlaut des Grundverkehrsgesetzes entscheidet - jedoch gibt es auch einen §8 - und da zeigen Sie mir bitte, wo dieser von den Bezirksverwaltungsbehörden ohne "Zuruf von Bürgermeistern, Gemeinden oder Abgeordneten in Vertretung sonstiger Interessenten" umgesetzt wird.
Mit der Behauptung, dass früher "wenig nach objektiven Kriterien entschieden wurde, Freunderlwirtschaft und Korruption eher die Regel waren" unterstellen Sie den agierenden Personen von früher eine strafrechtlich relevante Handlung - und ich mache Sie aufmerksam, dies zu widerrufen, das Sie sich sonst klag- und strafbar machen!