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AbbruchHaus in der Schörgelgasse bereits teilweise abgerissen

Nun hat der Besitzer Fakten geschaffen: Ein erster Teil eines 200 Jahre alten Gebäude-Ensembles unweit des Dietrichsteinplatzes wurde abgerissen.

In der Schörgelgasse fuhren nun die Bagger auf
In der Schörgelgasse fuhren nun die Bagger auf © Andrea Rieger
 

Kritisch kommentiert hatte kürzlich der Grazer Altstadtanwalt Armin Stolz den geplanten Abbruch eines Biedermeierhauses in der Schörgelgasse 6 beim Dietrichsteinplatz. "Das ist wie beim Domino. Fällt dort ein Gebäude, ist die gesamte Häuserzeile bedroht", warnte Stolz. Das Szenario, das für den Altstadtanwalt kein positives ist: Schritt für Schritt könnten die Häuser an der Südseite des Dietrichsteinplatzes durch höhere Bauten ersetzt werden, der historische Charakter des Straßenzugs ginge so verloren.

Kommentare (5)

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Mila9
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es ist nicht alles schützenswert, nur weil es alt ist

In einer Stadt wie Graz, die tagtäglich wächst, ist ein Gebot der Stunde, dass man dort verdichtet, wo es bereits gebaute Infrastruktur gibt. Ich finde es abenteuerlich, wenn ständig nur gejammert wird, was alles schützenswert ist. Es muss in einer wachsenden Stadt alte und neue Architektur geben. Wobei ich zugeben muss, dass die letzten 20 Jahre keine Sternstunden betreffend Architektur stattfinden konnten, weil Bauträger gewinnmaximierend arbeiten und wenig auf Architektur Wert legen. Das ist das Dilemma.

duesenwerni
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Als nächstes werden wohl die alten Vorstadthäuser im Bereich ...

... Münzgrabenstraße/Ecke Moserhofgasse dran glauben müssen. Die meisten stehen schon leer und Sprayer haben sich auch schon eingefunden.

MoritzderKater
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Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?

Was soll man denn mit einem 200 Jahre alten Gebäude, wenn einem Besitzer ein drei Stock hohes Gebäude mit Dachaufbau Geld....Geld....Geld einbringt.

Weiter so, Graz wird man, in gewissen Stadtvierteln bald nicht mehr erkennen und wer legt schon auf Biedermeier, Jugendstil etc. wert.

FySy
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Und

es wird mit Sicherheit sofort wieder ein supermodernes Wohnhaus hingebaut, wo sich wieder ein Architekt sich mit einem besonders skurrilen Design verwirklichen wird.

stprei
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Raum

Und damit wird auch Wohnraum geschaffen, weil in einem desolaten Werkstättengebäude kann keiner wohnen.

Es wurde der volle Instanzenzug gegangen, jeder kam zu Wort und alles wurde überprüft. Damit muss man - wenn man an den Rechtsstaat glaubt - leben.

Manchmal herrscht ein äußerst rigider Konservativismus ohne Akzeptanz: Da darf keiner bauen, da darf sich nichts verändern, da muss alles so bleiben.

Und zur (vermuteten) Optik des Neubaus: Über Geschmack kann man streiten.