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Exhumierung des EhrenbürgersKPÖ fordert Entnazifizierung des Schloßbergs

KPÖ-Gemeinderätin Braunersreuther: „Nationalsozialistisches Gedankengut und die Ehrung von Nazi-Schriftstellern haben am Schloßberg nichts verloren!“

Nazi-Unterstützer und Heimatdichter Kloepfer: KP fordert kritische Kontextualisierung der Büste.
Nazi-Unterstützer und Heimatdichter Kloepfer: KP fordert kritische Kontextualisierung der Büste. © Juergen Fuchs
 

Bei den Arbeiten am Schloßbergmuseum sind auch Renovierungen an  Gebäuden auf dem Schloßberg inkludiert. Diese Gelegenheit sollte man nutzen um zu prüfen, was besser entfernt werden sollte, fordert die Grazer KPÖ-Gemeinderätin Christine Braunersreuther. Sie nennt gleich mehrere Beispiele, die man für eine "Entnazifizierung" in Betracht ziehen solte.

Kommentare (5)

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zweigerl
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7
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Niemals vergessen

Auf dass uns nicht das Vergessen überkommt, dazu dienen auch die historischen Merkzeichen, richtigerweise als "kontextualisierte". An den Zurufen der beiden kaum maßgeblichen Parteien für diese Diskussion fällt auf, dass die eine ein Gutteil ihrer Legitimation der Vergangenheitsdiskussion verdankt (KPÖ). Auch Putin schert sich was um Corona, wenn es darum geht, den "Großen Antifaschistischen Heldenkampf" zu erinnern. Die andere delegitimiert sich allein dadurch, dass sie nicht einmal die involvierten Namen richtig schreibt. Hans "Klöpfer" schrieb sich zeitlebens "Kloepfer".

Plantago
5
7
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"Die absolut nicht mehr zeitgemäße KPÖ" sollte verboten werden.

Zu viele Menschenleben haben die weltweiten kommunistischen Menschen-Experimente auf dem Gewissen.

schulzebaue
5
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Aber die Toten

Waren doch für eine gute Sache.

Heute wollen die Linken in Deutschland das obere % erschiessen. In weiterer Folge erfolgt eine Abschwächung in Arbeitslager. Und die Genossen in Graz glauben wir haben Probleme.

MoritzderKater
2
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Und bekommen wir nun,.....

..... amerikanische Verhältnisse?
Alles was war und zur damaligen Zeit eben als passend empfunden wurde, ist jetzt, obwohl wir es alle in der Schule als *Geschichte* gelernt haben, zu verdammen.
Aufklärung und Hinweise müssten doch genügen, die Schüler sind nicht so einfältig um Gut und Böse nicht unterscheiden zu können.
Wieviele Na*zis sind in den späten 50er Jahren noch als *Hochwohlgeborene* Lehrer im Ausseerland tätig gewesen - z.B.
Man kann ja alles übertreiben!

paulrandig
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Auch zu bedenken ist,...

...dass nicht nur bedenkliche Personen in dieser Thematik involviert sind, sondern auch der Umgang mit ihnen. Aus historischer Sicht.
Das heißt aber auch, dass eine Vernichtung von Material nie gut sein kann, weil es ja im historischen Kontext steht, egal, wie böse der ist. Es gehört das Material gesammelt, erklärt und den Menschen zugänglich gemacht, die Interesse an den Mechanismen haben, die unsere Welt und unsere Zeit bestimmen.
Wenn jetzt etwas zerstört wird, wird dieser Akt ebenfalls in die Geschichte eingehen. Und zwar als mangelnder Mut oder sogar Angst.