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Kein VertragJahresfrist ist abgelaufen, neuer Puchsteg aber immer noch zu

Eine Einigung zwischen Stadt und Familie Kovac sei zum Greifen nahe, heißt es – seit mittlerweile Monaten. Jetzt drängt die Zeit.

© Jürgen Fuchs
 

Die Sache klingt eigentlich sehr einfach. Durch den Bau des Murkraftwerkes musste der alte Puchsteg abgerissen werden. Als Erbauer des Kraftwerkes bekam die Energie Steiermark die Auflage, für einen neuen Steg zu sorgen.

Kommentare (9)

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BigC
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So wie ich die UVP Unterlagen lese,

Hätte die E-Steiermark nur den alten Steg wiedererrichten müssen. Wer sich noch erinnern kann, wenn sich hier 2 Radler am alten Steg kreuzten, mussten beide absteigen, damit nicht einer ins Wasser fällt.

Der neue Steg ist 4 Meter breit, also ein Luxus zum Status davor. Es wird noch eine zusätzliche Radquerung direkt am Kraftwerk geben.

Also cool down, ich hätte die Querung auch schon gerne, aber die paar Wochen werden wir auch noch aushalten.

Wenn es nach Frau Ussner ginge, hätten wir keine Wasserkraft in der Steiermark, keine Windräder auf geeigneten Almen und auch keine Biomasseheizungen.

X22
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Die knapp 1,4 m waren für ungeübte Radfahrer sicher zu wenig Platz, nur die 4m hat zum großen Teil die Stadt bezahlt

Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke “Puchsteg” ist Geschichte. Der völlig intakte Steg wurde abgerissen, um für das Murkraftwerk Platz zu machen. Obwohl die Energie Steiermark dazu verpflichtet wurde, eine Ersatzbrücke zu errichten, übernimmt die Stadt Graz freiwillig 480.000 Euro von den Gesamtkosten (700.000 Euro). Grund für den großzügigen Zuschuss sind “Qualitätssteigerungen”.

melahide
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Interessant

finde ich auch warum der Murradweg jahrelang scheinbar durch Privatbesitz führte! Wurde das toleriert oder war man sich dessen gar nicht im Klaren und kam erst mit dem Bau des neuen Hauses an dem Eck auf? Puchstraße wäre schon wichtig. So hätten die Leute eine nette Verbindung zur anderen Seite

wabra149a
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Es war immer schon bekannt,

dass der Weg entlang der Seifenfabrik Privatgrund ist und war auch durch Tafeln sichtbar gemacht. Durchgehen wurde bis auf Widerruf geduldet und eigentlich galt Fahrverbot. Der Eigentümer wird schon gewusst haben, warum er es nicht hergibt.

stadtkater
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Aus Dankbarkeit für seine Murkraftwerkswerbung

werden Herrn Kovacs jetzt jährlich überhöhte Pachtgebühren zugeschanzt.

MoVeiT
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Das besweist wieder einmal den Stellenwert des Radverkehrs in Graz

Warum wurde die neue Brücke überhaupt auf einem Privatgrundstück erbaut? Was passiert, wenn der Eigentümer das Grundstück irgendwann anderweitig nutzen möchte? Hätte es keinen Standort in öffentlichem Eigentum gegeben?

Wie auch immer: Einer von vielen Fails des Bürgermeisters und der Verkehrsstadträtin. Der Radverkehr hat unterste Priorität, die 100 Millionen sind nur ein Marketinggag.

duesenwerni
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Interessant wäre wohl auch die Kostensteigerung, die ...

… der neue Puchsteg infolge der notwendigen Zugeständnisse an die Familie Kovac erfahren hat …

FySy
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Bravo Stadtregierung

Wir bauen eine Brücke und wissen nicht ob man auf der anderen Seite das Grundstück betreten darf. Bravo, super Entscheidung ist ja nur unser Steuergeld. Die Unfähigkeit der Politik in Graz wird immer dramatischer.

KurzJohann
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Das stimmt so nicht!

Die Qualität der politischen Arbeit der Stadtregierung ist seit Jahren auf niedrigem Niveau.