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Grazer fordern:"Bäume statt Beton, mehr Räder, weniger Autos!"

Ein offener Brief des grünen Ex-Gemeinderates Candussi an die Stadtregierung und eine Vielzahl an Forderungen der Grazer an die Stadtpolitik erreichten uns.

Zeit für die Verkehrswende, finden immer mehr Grazer.
Zeit für die Verkehrswende, finden immer mehr Grazer. © Fuchs
 

Öffnet doch eine Radspur am Joanneumring

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Stadträtinnen, sehr geehrter Herr Verkehrsplanungschef,

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Danke für Ihr Verständnis.

capito
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Leider passiert in der Praxis das genaue Gegenteil

Gleich nach Pfingsten stirbt der Lorenzpark in der Heinrichstrasse - ein 160 Jahre altes naturhistorisches Juwel - unter den Augen und mit Wissen des Bürgermeisters und mit dem Segen der Stadtplanung.
Die GWS fällt, Profit über alles!, alle uralten Bäume (Amberbaum, Tulpenbaum, Coloredotanne), um ein völlig sinnloses Wohnprojekt zu realisieren.
Die Krokodilstränen im Nachhinein werden daran nichts mehr ändern ...

Plantago
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und in Zukunft

die Städte überhaupt nur mehr auf dem Land bauen, - dort ist die Luft gesünder!

ma12
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Bravo

Der IST GUT. Aber zum Wochenende kommen sie eh aus der Stadt und verpesten die gute Luft!?

Plantago
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und in Zukunft

die Städte überhaupt nur mehr auf dem Land bauen, - dort ist die Luft gesünder!

sila01
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ich glaube

ein Grund für die fehlgeleitete Motivation alles eher auf PKW bzw. für zweispurige Fahrzeuge zu gestalten findet sich in der Einnahmensquelle für die Stadt. Fällt der PKW Verkehr weg (Parkgebühren, Tiefgaragengeb. usw) verliert die Stadt konstante Einnahmen die gebraucht werden. Ich denke - es würde etwas ändern, wenn wir Radfahrer ebenso einen Nutzungsbetrag zahlen würden. Also ich persönlich wäre bereit dafür - wenn ich dadurch Radwege nutzen könnte die so konzipiert sind, dass sie mir den Raum gewähren, den ich für diese Art der Fortbewegung so gefahrlos wie möglich (ohne PKW, LKW, Fußgänger) nutzen kann. Ich denke es braucht einfach mutige Planung die aber die Finanzierung langfristig nicht außer Acht lässt. Denn wir dürfen nicht ganz vergessen - Autofahrer sind die Melkkühe der Nation geworden .. dieser "Verlust" müsste ja irgendwie abgefangen werden. Was das "Begrünen" betrifft - bin ich verwundert dass viele "bequeme" betonierte Wege gefordert haben, sich dann dort, wo noch Vögel auf den vorhandenen Bäumen sind, über dessen Kot aufregen.. ich versteh es nicht - wir müssen uns doch bewusst sein darüber, dass ich nicht fordern kann was ich nicht bezahlen will.
Mehr grün - bedeutet weniger Möglichkeit für PKW s
mehr Radfahrwege - bedeutet weniger Einkünfte für die Stadt
- ich bin bereit dafür zu bezahlen ... sie auch???

stprei
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Probleme

1. LKWs: ohne LKWs funktioniert ein urbaner Raum nicht. Kein Geschäft kann mit Lastenrädern beliefert werden, kein Müll abtransportiert werden, kein Haus gebaut werden. LKWs sind Teil des Verkehrs und ohne sie geht gar nix.
2. Individualverkehr: Grazer, die ihre Kids mit dem Auto in die Schule bringen. Eltern-Haltestellen vor Pflichtschulen. Mehr muss man nicht sagen.
3. Persönlich bin ich überzeugt, dass mehr innerhalb der "Grätzel" passieren muss. In Einbahnen kann man etwa eine Seite Parkplätze für Radfahrer streichen (hier muss man aber Punkt 2 bedenken!, Und diese Briefe werden kommen und von der KLZ gepusht werden)
4. Gepflasterte Straßen sind eine Errungenschaft der Zivilisation. Und Bäume sind nicht überall umsetzbar. Und ein paar Veranstaltungsflächen wird man auch brauchen. Der Mix macht es.
5. Alle Eingriffe müssen mit Maß und Ziel erfolgen, damit die Stadt nicht unattraktiv wird. Absolute Positionen waren nie politisch ratsam. Leider ist die Radlobby etwas anders gepolt.