AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

IdentitäreEustacchio legt nach: "Die Meinungsfreiheit gilt für alle"

Der Grazer FPÖ-Chef Mario Eustacchio lässt ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl vorerst abblitzen: Der hatte vom Koalitionspartner eine klare Distanzierung zu den Identitären gefordert. Ein Misstrauensantrag steht im Raum. Ist Schwarz-Blau jetzt in Gefahr?

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Mario Eustacchio
Der Grazer FPÖ-Chef und Vizebürgermeister Mario Eustacchio wundert sich über die "Hysterie" rund um die Identitäre Bewegung © Jürgen Fuchs
 

Nachdem der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) am Freitagvormittag von seinem Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ) gefordert hatte, sich von den als rechtsextrem eingestuften Identitären zu distanzieren, legte der Grazer FPÖ-Chef am Abend in der "Zeit im Bild" nach: "Ich tue das, wenn strafrechtlich relevante Tatbestände vorliegen - dann werde ich das tun". 

Kommentare (46)

Kommentieren
Sam125
2
5
Lesenswert?

Ich habe absolut nichts mit den Identitären, nichts am Hut!

aber was hier im Portal an Hass verbreitet worden ist und das auch noch von den Medien ganz offensichtlich geduldet wurde, grenzt schon an Hetzerei! Der Hass, den man Herrn Eustacchio und auch Herrn Nagel entgegenwarf und wirft grenzt schon an Besessenheit und Idioterie! Da wird gerade von dieser anscheinend klugen Elite um den geistigen unteren Platz in der Gesellschaft gerungen! Gott gibt's den einen im Schlaf und die anderen gehen leer aus!! Statt in Zeiten wie diesen einen gemeinsamen Weg für unsere Gesellschaft zu suchen, wird
versucht alle Mitbürger,die gehen die fehlgeleitete Migrationspolitik aufzeigen, Mundtod zu machen indem man sie als RASSISTEN, FREMDENFEINDLICH und ISLAMFEINDLICH abstempelt! Die Chefin der Deutschen Linken Wagenknecht, rechnet gerade mit ihrer Partei ab! Aber da kommen sie gerne in Rubrik Außenpolitik nachlesen! Danke Frau Wagenknecht dafür, dass sie diesen Wahnsinn nicht weiter mitmachen! Sie beweisen wahre Stärke!

Antworten
Hieronymus01
4
7
Lesenswert?

Herr Bürgermeister!!!!

Bekennen Sie Farbe!!
Oder ist ihnen das egal dass die grazer Politik und Gesellschaft (egal ob von rechts oder links) von Extremisten unzerwandert wird?
Ist es Ihnen egal dass hier weiter polarisiert wird und die Verhetzung andersgläubiger salonfähig wird.
Bekennen Sie Farbe und ich weiß was ich das nächste mal sicher nicht mehr wählen werde.

Antworten
ragnarok
7
11
Lesenswert?

Bitte lieber Mario!

Bleib standhaft und ein aufrechter Kamerad und bleib bei deinen Ansichten, dann haben die GrazerInnen dich nicht mehr am Hals. Kannst dann im Sommer mit deiner Schwester jeden Tag auf der Hasenheide planschen gehen.

Antworten
ragnarok
2
4
Lesenswert?

und nimm

den treuen Heinrich gleich mit.

Antworten
tannenbaum
14
38
Lesenswert?

Die FPÖ Variante:

Meinungsfreiheit gilt für alle, außer für jene, die eine andere Meinung als die FPÖ haben!!!

Antworten
Lodengrün
9
9
Lesenswert?

Beachtlich

seine Streiter, jene die jetzt die roten Stricherln setzen, kommen aus ihren Behausungen.

Antworten
Nixalsverdruss
9
44
Lesenswert?

Meinungsfreiheit gilt für alle!

Darum bin ich der Meinung, dass jeder, der sich nicht klar von der identitären Ideologie distanziert und gleichzeitig ein Mandatar der FPÖ ist, sich selbst ins "Nazi-Eck" stellt!
Herr Eustacchio - erinnern sie sich noch an Michael Graf, der damals den Bundespräsidentschaftskandidaten und späteren Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim mit einem sehr unglücklich gewählten und nicht passenden Zitat zu verteidigen versuchte? Er ist zurückgetreten!
Was hat die FPÖ damals gefordert?
Argumentieren sie inhaltlich ähnlich? Solange niemand der Identitären rechtsgültig verurteilt wurde ist alles in Ordnung?
Wenn Sie nur ein bisschen Anstand haben, dann sollten Sie wissen, was sie zu tun haben...
Das ist Meine Meinung! Darüber hinaus wage ich heute zu behaupten: Wer FPÖ wählt - ist selber schuld!

Antworten
perplesso
1
13
Lesenswert?

Verurteilung ja oder nein,

das ist in diesem Zusammenhang egal ! Hier geht es darum, dass schon der geringste Verdacht einer Nähe zum Rechtsextremismus Anlass für einen Rücktritt aus öffentlichen Ämtern sein muss.
... oder ein Herr Eustacchio möchte, dass unserer Stadt weiterhin der Begriff der Stadt der (Nazi-) Volkserhebung anhaftet ? Außerdem sollte man unseren Herrn Vizebürgermeister darauf hinweisen, dass sich unsere Republik im Staatsvertrag verpflichtet hat, alle rechtsextremen Vereine aufzulösen!
Ein Aktivwerden unserer Politik auf Stadt-,
Landes-, und Bundesebene ist dringend einzufordern!

Antworten
lichtenberger
36
10
Lesenswert?

Linksradikale

Ach die Ermordeten unter Stalin und die Ermordeten in Lettland waren das nicht Linksradikale

Antworten
perplesso
1
14
Lesenswert?

Die ewigen Nazis,

die immer wieder Unrecht gegen Unrecht aufrechnen möchten.

Antworten
checker43
2
13
Lesenswert?

Und

gibt es eine Partei, die diese Ermordungen vollinhaltlich unterschreiben kann?

Antworten
Nixalsverdruss
3
14
Lesenswert?

Lernen Sie Geschichte!

Meiner Meinung nach sind Sie ein ...

Antworten
Mein Graz
5
22
Lesenswert?

@lichtenberger

Erkläre den Zusammenhang zum Artikel und zu den Idiotären und Eustacchio.
Kannst höchstwahrscheinlich nicht erklären.

Antworten
notokey
6
26
Lesenswert?

rechtfertigen sie gerade rechte schandtaten mit linken schandtaten?

weit hammas bracht....

Antworten
pesosope
12
10
Lesenswert?

Verzeihung meine Frage, aber kann mir jemand sagen, für was und wann die Identitären verurteilt wurden?

...und auch noch, wann genau sie per Gesetz verboten wurden?
Und um gleich die dümmlichen Kommentare abzuwehren, ich persönlich finde diese Organisation moralisch sehr ungustiös, aber falsche/fehlende Moral ist halt kein Gesetzesbruch!

Antworten
Mein Graz
4
15
Lesenswert?

@pesosope

Reicht nicht, dass diese Gruppe rechtsextremes Gedankengut verbreitet?
Muss es tatsächlich eine strafrechtliche Verurteilung geben?

Kann man nicht auch moralische Verantwortung einfordern?

Ich tue es. Moralisch sind die Ansichten der Identitären in keiner Weise zu tolerieren.

Antworten
SoundofThunder
5
36
Lesenswert?

🤔

Und das Wiederbetätigungsgesetz gilt auch für alle.

Antworten
Lodengrün
6
16
Lesenswert?

Der Mann

hat mit seiner Partei 15,9% in Graz eingefahren. Er tritt aber auf als läge er bei 50%. Und der Herr Nagl lässt das zu dass er schon die Musik macht. Er will auch mit einigen dieser 15,9%, denn ich kann mir nicht vorstellen das alle FPÖ Wähler identitäres Gedankengut vertreten, Gesellschaftspolitik machen. Da muss nun wirklich für ihn der Rollladen fallen denn so weit darf es nicht kommen. Ergo, Rausschmiss aus allen öffentlichen Ämtern. Privat bei Weib und Kind kann er, das sei ihm unbenommen, sein abstruses Weltbild verbreiten. Fundumentalistisches islamisches Gedankengut lehnt er, die FPÖ ab, na wie würden wir denn seine Visionen beschreiben?

Antworten
ragnarok
1
4
Lesenswert?

15%

von 57% Wahlbeteiligung= rd 8%, wovon 3% Blau als Lieblingsfarbe angekreuzt haben, 2% glauben ein kleiner ängstlicher Mann zu sein und der Rest ist halt aufrecht Deutschnational.

Antworten
Lodengrün
3
8
Lesenswert?

Auch wenn ich jetzt

rote Stricherln bekomme so sind das die puren Realitätsverweigerer denn Personen und Handlungen sind nicht frei erfunden, also nachweisbar.

Antworten
Oberwoelzer
9
38
Lesenswert?

FPÖ

Liebe Mitbürger distanziert euch von diesen FPÖ "Politiker
Eustacchio " der nach dem Motto Wasser prädigen und Wein
drinken regieren will.Indentitäre haben in der FPÖ nichts
verloren, aber FPÖ Politiker ala Eustacchio dürfen Indentitäre
verehren.

Antworten
gerbur
5
41
Lesenswert?

Meinungsfreiheit gilt wirklich für alle,

ist aber auch für alle, auch für diesen Eustacchio, durch die allgemeinen Gesetze beschränkt. Deswegen sollte er sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn er Nazi Gedankengut begrüßt!

Antworten
Elli123
33
11
Lesenswert?

nur "Hysterie".....

um vor den wahren Problemen abzulenken.

Antworten
Mein Graz
7
14
Lesenswert?

@Elli123

Falsch.
Die Idiotären und deren Anhänger, von denen viele in Blauen Reihen zu finden sind, SIND das Problem, mit dem Österreich seit dem vorigen Jahrhundert zu kämpfen hat.

Andere von den Blauen lancierten Themen wurden von den Blauen zu Problemen hochgespielt, um gewisse Wählerschichten anzusprechen.

Antworten
fb8c5979bbc675269158ad09e1b08b2e
3
29
Lesenswert?

Herr Rosenkranz, ...

... könnten Sie bitte nochmals wiederholen, was Sie diese Woche öffentlich im ZIB2 Interview gesagt haben? Insbesondere bzgl. der Grazer FPÖ? Bitte Satz für Satz, ich tu mir momentan so schwer den Zusammenhang zu verstehen...

Antworten
scionescio
8
45
Lesenswert?

Die Ewiggestrigen fühlen sich mittlerweile tatsächlich schon stark genug, dass sie glauben, es darauf ankommen lassen zu können!

Weit haben wir es gebracht - Haider musste (zu Recht!) wegen weniger zurücktreten.
Aber die machtgeilen Politiker a al Nagl und Kurz brauchen halt den braunen Sumpf an der Seite, damit sie ihre Machtphantasien ausleben und ihren Geldgebern im Hintergrund zu Diensten sein können.
Wie lange das Österreich noch aushalten wird?

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 46