Herr Eisenköck, in Reininghaus entsteht auf alten Acker- und Gewerbeflächen ein neuer Stadtteil. Wie lässt sich das mit anderen Stadtentwicklungsprojekten vergleichen?
HERMANN EISENKÖCK: Im westeuropäischen Kontext ist das schon ein Sonderfall: ein großes Grundstück, ein Besitzer, und das in Zentrumsnähe – das gibt es fast nirgends. Die Seestadt Aspern in Wien ist ähnlich, aber weiter weg vom Stadtzentrum. In Reininghaus setzt man eine Stadt in der Größenordnung von Weiz mitten in die Stadt Graz.
Reininghaus
Architekt Eisenköck: „Graz hat nicht den Ruf, für Investoren attraktiv zu sein"
Hermann Eisenköck hat sein spektakuläres Herzstück für Reininghaus präsentiert. Warum er trotzdem "große Überredungskunst" gebraucht hat und was ihn daran gereizt hat.
© Jürgen Fuchs