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Zwei Monate späterBusunglück in Graz: Wie es den Verletzten heute geht

Im September geschah das tödliche Busunglück in Graz. Wie es den Verletzten heute geht, was Experten nun an Bahnübergängen planen.

Am 18. September kollidierte ein Bus mit einem Zug
Am 18. September kollidierte ein Bus mit einem Zug © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Auch wenn es in den ersten Minuten nach dem Unglück den Anschein hatte - die Zeit blieb doch nicht stehen: Knapp zwei Monate sind vergangen, seit am 18. September gegen 8 Uhr früh ein Grazer Linienbus mit einer Zuggarnitur der GKB kollidierte. An einem unbeschrankten Übergang in Wetzelsdorf. Die Buslenkerin wurde tödlich, insgesamt elf Fahrgäste wurden lebensgefährlich verletzt.

Wie geht es diesen Betroffenen heute? Was wurde eigentlich aus dem Lokführer? Und haben Experten schon mit der Prüfung der anderen unbeschrankten Bahnübergänge begonnen?

Die Verletzten: An diesem 18. September bringen Rettungskräfte die verletzten Fahrgäste in drei Krankenhäuser: ins Spital Wagna in Leibnitz sowie in Graz ins UKH und ins LKH. Zum Teil befinden sich die Frauen und Männer in sehr kritischem Zustand, sie werden in den folgenden Wochen auf Intensivstationen betreut. Nun wird allerorts auf Anfrage der Kleinen Zeitung bestätigt: Alle verletzten Fahrgäste konnten mittlerweile die Spitäler verlassen. „Zum Teil befinden sie sich nun in umliegenden Reha-Einrichtungen“, heißt es etwa seitens des LKH.

Die beschädigte Zuggarnitur
Die beschädigte Zuggarnitur Foto © Wilfried Rombold

Die GKB-Mitarbeiter: In der Unglücksgarnitur befanden sich der Lokführer und ein Schaffner, beide standen unter Schock. „Die Zugmannschaft ist nach eingehender psychologischer Betreuung nun wieder im Dienst“, erklärt GKB-Sprecher Ernst Suppan.

Die Ermittlungen: Auch wenn die Grazer Polizeiinspektion 1 ihren Akt bereits an die Staatsanwaltschaft übermittelt hat - Letztere ist noch nicht tätig geworden. „Die Ermittlungen der anderen Behörden sind noch nicht abgeschlossen“, heißt es.

Die Expertengruppe:Jeder Bahnübergang wird nachgerüstet. Unbeschrankte Übergänge im Stadtgebiet müssen möglichst rasch der Vergangenheit angehören“: Darauf einigten sich Bürgermeister Siegfried Nagl und GKB-Prokurist Gerhard Klug im Oktober. Die entsprechenden Prüfungen seien bereits angelaufen, bestätigt der Grazer Stadtbaudirektor Bertram Werle. In der Gemeinderatssitzung in der kommenden Woche stelle man zudem die Weichen, um externe Experten zu Hilfe holen zu können.

 

Kommentare (1)

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Reipsi
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Frage, warum kann

eine Bahnübergangsampel nicht blinken und warum können es nicht zwei blinkende Leuchten sein, kostet nicht viel die Nachrüstung ?

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