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Nach Demo "Wir gehen weiter gegen geplanten Augarten-Umbau vor"

Demozug der Initiative "Hände weg vom Augarten" durch Graz.

Demonstranten zogen durch die Innenstadt © KK
 

Laut Angaben der Veranstalter waren es mehr als tausend Teilnehmer,  die am Samstag bei der Demonstration „Hände weg vom Augarten“ mit von der Partie waren. Mit einem Marsch durch die Innenstadt und einer Kundgebung im Augarten wollten sie ein Zeichen gegen Flächenverlust durch die sogenannte „Augarten-Bucht“ setzen, die im Zuge des Kraftwerksprojektes entstehen soll.

Die Demonstration begann beim Südtirolerplatz, dann zogen die Demonstranten durch die Innenstadt bis zum Augarten. Es gab auch eine Performance der aus Amerika angereisten Theatergruppe Bread and Puppet, die derzeit in Graz weilt und sich auf ihren Auftritt für den Steirischen Herbst vorbereitet. 

 

Foto © KK

„Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. Das zeigt deutlich, wie sehr die Menschen an ihrem Augarten hängen und dass sie ihren Park behalten wollen,“ sagt Silvia Oberleitner von der Initiative „Hände weg vom Augarten“. Es werde nicht die einzige Aktion bleiben, betont sie. Man werde juristisch und mit  öffentlichen Aktionen weiter aktiv sein. "Am 20. September werden wir die Unterschriften bei der Gemeinderatssitzung an den Bürgermeister übergeben", erklärt Oberleitner. Eine Petition sei bisher von knapp 4000 Menschen unterstützt worden.

Bei der Kundgebung im Augarten gab es Reden von Anrainern und Politikern. Christine Braunersreuther (KPÖ), Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne) und Gerald Eberl (SPÖ) sprachen sich für den Augarten-Erhalt in seiner jetzigen Form aus.

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