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Dritte vierjährige AmtszeitTU-Rektor Harald Kainz wiederbestellt

Erstmals wurde ein TU-Rektor im abgekürzten Verfahren zu einer dritten Amtszeit gewählt.

Harald Kainz wurde erneut zum Rektor gewählt © Ballguide
 

Es ist ein  Novum an der TU Graz, seit es das bestehende Uni-Gesetz gibt: fass ein Rektor zu einer dritten Amtszeit gewählt wurde. Dem gebürtigen Grazer Harald Kainz ist dies nun geglückt. Er wurde am Donnerstag in einem verkürzten Verfahren vom Universitätsrat und vom Universitätssenat für  eine neue Amtszeit von 2019 bis 2023 zum Chef der Technischen Universität Graz gewählt. Er wird damit zwölf Jahre dieser zweitgrößten universitären Institution der Steiermark vorstehen.

Kainz, der 1958 in Graz geboren wurde und demnächst seinen 60. Geburtstag feiern wird, studierte Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Graz. Er war hier auch Assistent, ehe er zwischen 1991 und 2000 in verschiedenen Ingenieurbüros tätig war. Im Jahr 2000 kehrte er als Universitätsprofessor und Institutsvorstand für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau an die TU Graz zurück.

Von 2004 bis 2007 war er Dekan der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften. Von 2007 bis 2011 war er Vizerektor für Infrastruktur und Informations- und Kommunikationstechnologien der Technischen Universität, ehe er im Oktober 2011 Rektor der Universität wurde und damit Hans Sünkel nachfolgte. 2014 wurde er bereits einmal wiedergewählt.

Beim verkürzten Verfahren können qualifizierte Mehrheiten in beiden zuständigen Gremien eine Verlängerung beschließen, ohne dass eine Ausschreibung stattfinden muss. Mit der Wiederbestellung wolle man die "erfolgreiche strategische Ausrichtung der TU Graz fortsetzen", wurde unisono vonseiten des Universitätsrates unter Vorsitz von Karin Schaupp als
auch von Senatsvorsitzenden Gernot Kubin hervorgehoben.

 

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