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FeinstaubstudieWeder autofreier Tag noch Citymaut für Graz

Landesrat Anton Lang und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl stellten am Donnerstag die Expertenbewertung von Verkehrsbeschränkungen im Raum Graz vor. Die Reaktionen sind teils heftig.

Nagl und Lang
Nagl und Lang © Land/Strasser
 

Autofreier Tag oder Citymaut: Zwei TU-Graz-Institute und das Umweltbundesamt haben im Landesauftrag untersucht, was Verkehrsbeschränkungen im Raum Graz der Luftgüte bringen. Kosten: rund 144.500 Euro.

Fazit: Kein Modell ist aus Sicht der Politik und Beamten so wirksam, dass es umgesetzt werden müsste. Aber der Reihe nach ...

Die Ergebnisse erläuterte Abteilungsleiter Gerhard Semmelrock. Grundsätzlich sind Überschreitungen bei Feinstaub PM 10 sowie NO2 (Stickoxiden, NOx) seit Jahren rückläufig bzw. stabil, dennoch regelmäßig über gesetzlichen Limits.

Gefragt waren daher bei Stickoxiden Maßnahmen, die die Belastung um 20 Prozent drücken. Beim Feinstaub war wegen der vielen Faktoren kein seriöser Zielwert zu ermitteln.

Fazit der Autoren

Sowohl der autofreie Tag als auch die Citymaut sind effiziente Maßnahmen zu Senkung der Verkehrsmengen und der damit verbundenen Umweltbelastungen.

Die Citymaut zeigt in der simulierten Form fast den doppelten Effekt auf Fahrleistung und Emissionen wie der autofreie Tag.

Citymaut-Systeme sind mit hohem Planungs- und Umsetzungsaufwand verbunden und lassen demzufolge keine kurzfristige Wirksamkeit er-warten.

Langfristig könnte ein Autofreier Tag nach Kennzeichen zu Ausweichen auf andere Kfz (Mofas, Roller, 2.-PKW) führen.

Die ÖV-Auslastungen werden aufgrund der Maßnahmen zu den Spitzenstunden auf einzelnen Linien deutlich ansteigen.

Die Citymaut führt langfristig zu Mehreinnahmen, die zur Verbesserung des ÖV sowie der Rahmenbedingungen für aktive Mobilität führen können.

Die Modelle

Untersucht wurden die Modelle Citymaut und autofreier Tag. Dafür gab es verschiedene Varianten bei der Gebietsgröße (Graz allein, mit GU Süd, mit Gratkorn oder gleich der Großraum).

Für die Citymaut wurden Modelle mit drei Euro und mit 8 Euro am Tag untersucht. Ausnahmen sollte es auf Autobahnen und für Einsatzfahrzeuge, Zweiräder, Taxis, Öffis etc. gegeben. 

Der autofreie Tag wurde unter der Annahme, er gilt das ganze Jahr für alle Abgasklassen (auch für Nicht-Grazer) an einem Werktag die Woche, berechnet. In einer Variante hätte man Tage auch tauschen können. 

Feinstaubstudie: Stellungnahmen

Hermann, FP

FPÖ-Klubobmann Stefan Hermann meinte, es sei positiv, dass der Weg vom ehemaligen freiheitlichen Landesrat Gerhard Kurzmann fortgesetzt und keine autofahrerfeindlichen Maßnahmen gesetzt würden.
Die FP bleibe aber "wachsam" gegenüber "wirtschafts-schädigenden grünen Hirngespinsten wie Citymaut oder Fahrverbote".

Fuchs

Kahr, KP

Für Elke Kahr (KPÖ) ist "ein autofreier Tag für uns nach wie vor eine Option, die Citymaut nicht." Sie könnte sich als Übergangslösung "ein Modell vorstellen, das in der Feinstaub-Saison in Verbindung mit Gratis-Öffi-Ticket gilt". So oder so: Der Ausbau von Alternativen zum eigenen Auto müsse konsequent vorangetrieben werden. Durch "weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Straßenbahn und Bus".

Fuchs

Krautwaschl, Grüne

Die Grüne Sandra Krautwaschl spricht von einer "Ohnmachtserklärung": Lang und Nagl würden Graz als Feinstaubhauptstadt Österreichs einzementieren wollen. 
Zumal "beide vorgeschlagenen Maßnahmen die Luft in Graz deutlich verbessern, also gesünder machen würden".  Insbesondere "der autofreie Tag wäre auch rasch und einfach umzusetzen". 

Fuchs

Lang, SPÖ

Landesrat Anton Lang (SPÖ) meinte, die bisher getroffenen Maßnahmen - vom Fernwärme- über ÖV-Ausbau bis zum Fahrverbot für alte Lkw - hätten die Belastung spürbar reduziert. Man investiere auch Millionen in Radwege. Das setze man ernsthaft fort - und starte obendrein im Sommer eine Regionalbusoffensive.   

Das Land werde keinen Alleingang bei Citymaut und autofreien Tag machen.

Fuchs

Nagl, ÖVP

Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) sagte, er könne sich nicht vorstellen, dass es im Gemeinderat oder Landtag  eine Mehrheit (für Citymaut oder autofreier Tag) geben würde. 
Er war früher einer Umweltzone ja nicht abgeneigt. Seither sei aber vieles passiert: Graz wächst stark, auch der Nahversorgeranteil hat sich verbessert. Man investiere stark in den öffentlichen Verkehr. Die geplanten Tramprojekte kommen sicher.   

Fuchs

Semmelrock (l.), A5

Gerhard Semmelrock (Abteilungsleiter A 15) schilderte, dass beide Maßnahmen sehr wohl die Luftgüte verbessern. Aber weder Citymaut oder autofreier Tag wirkten so stark, um die Belastung unter die gesetzlichen Grenzwerte zu bringen. Man wolle ja "Effekte und keine Kosmetik" betrieben.
Auch ist nicht klar, welches Citymautsystem zum Einsatz käme und wann. Die indirekte Belastung durch Massentierhaltung etc. können beide Maßnahmen nicht ändern.    

Fuchs

Wirnsberger, Grüne

Umweltstadträtin Tina Wirnsberger (Grüne) warf Nagl und Lang vor, dass diese "keinerlei Interesse an einer Verbesserung der Grazer Luftsituation" hätten.
Die Fakten "zeigen deutlich, dass es möglich ist, Giftstoffe in der Grazer Luft um bis zu 20 Prozent zu reduzieren". Für die Grünen sei "das letzte Wort noch nicht gesprochen".

Fuchs
1/7

Je nach Modell würde der Autoverkehr von 42 auf bis zu 32,2 % abnehmen. Der Radleranteil würde von 10,1 auf maximal 11,9 % wachsen. Der ÖV-Anteil würde von 14 auf knapp 17 % steigen. In den Morgenspitzen aber um bis zu 30 % (in Bussen bei autofreien Tagen). 

Auswirkungen

Mit einem Citymaut-Modell um 8 Euro könnten die gefahrenen Kilometer um mehr als 20 % im Jahr gesenkt werden. Die CO2-Belastung würde um gut 20 % sinken. Nicht aber im selben Ausmaß die Stickoxide und "nur" knapp 20 % die Feinstaubwerte.   

Alle andere Varianten sind ähnlich oder klar schwächer in der Schadstoffreduktion. Tendenziell ist die Citymaut viel wirksamer, noch dazu sorgt sie für Einnahmen. 

Weil die Maut aber kurzfristig kaum umsetzbar wäre und die autofreien Tage nicht den gewünschten Effekt bei Feinstaub hätten, wollen Land und Stadt keine dieser Verkehrsbeschränkungen umsetzen.
Dafür würde es "weder in Graz noch im Land eine Mehrheit geben", so Nagl.

 

 

 

Kommentare (32)

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paulrandig
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Lösung:

City-Maut einheben, und damit in der davon betroffenen Zone generell gratis-Öffis für alle finanzieren.

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pppp54
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Also was kommt hier bei der ganzen

Diskussion raus: Der Nagel ist rostig und gehört entfernt!😉 Ob die Luft dann besser wird, sei in Frage gestellt...

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150.000 Pendlerautos!!!!

Tagtäglich - rein in die Stadt und am Abend 150.000 Pendlerautos wieder raus aus der Stadt. Es ist sooo schön im Grünen zu wohnen. Dann lasst verdammt nochmal eure Autos zu Hause und lasst den Grazern die Luft zum Atmen! Ich bin für eine Citymaut für Nicht Grazer in der doppelten Höhe einer Jahrskarte für die Öffis!

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Mein Graz
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@Bowhunter unlimited

So drastisch würde ich da nucht vorgehen.
Nicht alle Pendler haben tatsächlich die Möglichkeit, mit Öffis zu fahren. In meiner Familie pendelt einer aus. Wenn er Frühschicht hat (beginnt um 6 Uhr) gibt es keine Möglichkeit hinzukommen. Bei Spätschicht gibts zwar eine Möglichkeit Heim zu kommen, die Fahrt dauert allerdings fast 1 Stunde - statt mit dem Auto 25 Minuten.

Man müsste endlich in die Öffis investieren, damit man das Auto wirklich stehen lassen kann.

Und wenn eine Maut, dann für alle.

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Nora
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Und am Wochenende,da...

Am Wochenende und an Feiertagen - da strömen die Städter mit ihren Autos in unsere schöne Natur, parken in Wiesen,...
und verpesten unsere schöne Landluft!

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wishmasterf
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Busverbindung?

dann bitte eine Busverbindung in 30 Minutentakt für die Fahrt ins blaue ääh grüne einrichten.

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Reipsi
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Aber wenn man in

der Wiese parkt kann man die Luft nicht verpesten, oder ?

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Mein Graz
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@Nora

Wer in einer Wiese parkt, gehört abgeschleppt oder angezeigt.

Das Fahren in der/die Stadt kann man aber mit dem Ausflug ins Grüne nicht vergleichen: im Grünen sind viel weniger Fahrzeuge unterwegs, und die Kessellage von Graz gibts sonst auch nicht so oft.

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VierSterne
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Unfassbar...

Jeden Tag staut es sich in Graz und auf allen Ein- und Ausfahrtsstraßen. Pendler sind nur ein Teil des Problems, der innerstädtische Verkehr (jeder Meter wird offensichtlich mit dem Auto zurückgelegt) der weitaus größere Teil. Das Ausmaß dieses Problems hat längst unterträgliche Maße angenommen.

Dann gibt man eine Studie in Auftrag, überlegt aber keine CityMaut, weil sie "kurzfristig" nicht realisierbar ist. Hallo? Langfristig ginge doch auch, Olympia wird ja auch in X Jahren angestrebt?!

Und dann tun wir: NICHTS? Was macht ihr eigentlich beruflich? Wie könnt ihr euch eigentlich in der Früh noch in den Spiegel schauen.

Es ist LÄNGST ZEIT für frischen Wind in Graz. Und ich meine nicht nur das Wetter., ich meine vor allem das Rathaus.

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wishmasterf
3
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Herr Nagel ist schon längst nicht mehr tragbar...

Eine aussichtslose Olympiabewerbung die Millionen kostet, Seilbahnen überallhin, kein Strassenbahnausbau in den Südwesten. Herr Nagel, sie sind Rücktrittsreif!

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altbayer
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Beruflich

Wir brauchen beruflich das Auto .......
In die Grazer City fahre ich auch mit dem Fahrrad oder den Öffis .
Aber was soll ich machen, wenn ich das Auto täglich beruflich brauche - soll ich dann jeden Tag 8,- Euro zahlen damit ich von Daheim zur Arbeit komme? Darf ich diesen Betrag dann beim Steuerausgleich geltend machen?

Liebe(r) VierSterne, da muss ich mich schon fragen, was sie beruflich machen - das ist hier sowieso ein Problem, dass der Horizont bei vielen in den eigenen 4-Wänden aufhört.
(Alle anderen Mitmenschen leben so wie ich....).

Den Autofreien Tag finde ich auch geil
- da könnte ich dann einmal in der Woche meinen "Euro6 PKW" in der Garage stehen lassen und mit meinem Oldtimer zur Arbeit fahren , da riecht man(n) noch das Öl und das Benzin (für Automobiles Kulturgut gibt es Ausnahmen).
Wie geschrieben, auch mein Horizont hört in der eigenen Garage auf.......

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VierSterne
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Ich will auch einen Oldtimer haben!!:)

Ich "brauche" auch jeden Tag mein Auto um in die Arbeit zu kommen. Einen Tag in der Woche könnte ich es aber auch mit Home Office oder den Öffis schaffen. Es geht doch gar nicht darum, Autos generell zu verbieten, oder ab morgen die Citymaut in ganz Graz einzuführen. Das ist doch reine Panikmache. Es geht mal darum, endlich mal anzufangen, nicht mehr auf die Menschen in Graz und deren Gesundheit zu pfeifen.

"Liebe(r) VierSterne, da muss ich mich schon fragen, was sie beruflich machen - das ist hier sowieso ein Problem, dass der Horizont bei vielen in den eigenen 4-Wänden aufhört.
(Alle anderen Mitmenschen leben so wie ich....)."

Es geht aber halt auch nicht darum, dass immer nur die anderen sollen, und man selbst nicht. Das Problem besteht, die Meldung der selbsternannten Paradepolitiker ist "wir tun einfach gar nichts". So gehts halt auch nicht.

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Mein Graz
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Bevor man einen kleinen Schritt macht

macht man lieber nichts.

Bei Nagl scheint es tatsächlich so zu sein, alles was nicht auf seinem Mist gewachsen ist, ist Blödsinn.
Alles was er sich ausdenkt ist das Gelbe vom Ei.

Darunter leidet nicht nur Graz, sondern auch GU und die ganze Steiermark!

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Reipsi
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OstWestNordSüd - Umfahrung hätte

schon lange gemacht gehört, aber jeder Politiker denkt nur in sein Legislaturperiode und nicht weiter, leider. Ich muss von der Ries durch die ganze Stadt zur Autobahn und damit's alle begreifen nicht Richtung Wien.

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paulrandig
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Reipsi

Sie wissen aber schon, dass man mit neuen Straßen auch neuen Autoverkehr erschafft? Ist seit Jahrzehnten bekannt.

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betbruder
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Letzter Absatz der Studie

"Insgesamt wird, vorbehaltlich der Ergebnisse einer etwaigen Analyse wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Auswirkungen, die Einhebung einer Citymaut im bestehenden Sanierungsgebiet „Großraum Graz“ empfohlen. Die Frage nach der erforderlichen Höhe der Gebühren sollte im Rahmen der genannten Kosten-Nutzen-Analyse beantwortet werden. Falls eine zeitnahe Realisierung eines Citymaut-Systems in Graz innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre nicht zu erwarten ist, stellt die Verord-nung autofreier Tage eine wertvolle Alternative dar."

und dann macht man nichts?

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artjom85
5
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Erwarten sie sich noch irgend etwas rationales von Nagl, das nicht über Egoismus und Sesselkleberei zu erklären wäre?

Ich schon lange nicht mehr. Nagl hat sich schon vor 2016 ein Unmenge an demokratischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fehltritten geleistet.

Und dann wurde er wiedergewählt. Vielleicht auch von Ihnen.

Wenn es so war: Herzlichen Glückwunsch zum Erwachen, ich hoffe, bis zu nächsten Wahl werden sie nicht schon wieder zu müde sein, um sich an die letzten 4 Jahre zu erinnern.

Wenn es nicht so war: Willkommen im Club! Schade, dass er nicht schon vor zwei Jahren groß genug war. Damit es beim nächsten Mal klappt, müssen wir wohl alle aktiver werden, um Graz daran zu erinnern, was war und was kommen könnte. Sie, ich, unsere Freunde und Bekannten, einige Kollegen die sich auch für Politik interessieren, deren Freunde und Bekannte - mit anderen Worten: Der Teil von Graz, der noch immer gute Ideen über schlichtes Parteienkalkül stellt.

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hakre
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!!

du kannst das nur schreiben, weil du ein "Naglhasser" bist!

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Mein Graz
5
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@hakre

Man braucht kein "Naglhasser" zu sein um zu erkennen, dass dieser Politiker mit seinem Co nichts Gutes für die Stadt und deren Bewohner im Sinn hat.
Schau dir seine Vorschläge und Taten an, du wirst erkennen, was wirklich dahinter steckt.

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kropfrob
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Wie jetzt?

Bis vor 10 Minuten kosteten die Studien noch 144 Tausend Euro. Jetzt sind es plötzlich nur noch 75.-- Euro?

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thorossa
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danke

ausgebessert, unser fehler, danke

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artjom85
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Wird wohl eine Null untergegangen sein.

Statt 75.00 Euro 75.000 Euro.
Sofern sie auf objektiv gesammelten Fakten gesammelt wurde, soll sie mir recht sein.
Leider wundert es mich aber absolut nicht, dass die Politik wieder einmal die Sesselkleberei vor alle logischen Denkprozesse stellt und nicht einmal dem Rat ihrer eigenen Experten folgen.

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thorossa
0
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danke

unser fehler, ausgebessert. es sind exakt 144.549,00 Euro

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checker43
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Die

Ergebnisse der Studie sagen also, dass 8 Euro Citymaut nicht hoch genug sind, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Ging der Zahlenraum der Politik nur von 0 bis 8? Also doch lieber der EU Strafe zahlen?

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Aleksandar
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Feige Politiker/innen

Beides gehört unverzüglich eingeführt: Citymaut und autofreier Tag.

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Sam125
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Feinstaubstudie! Ein Danke an die Grazer Stadtpolitiker, dass sie vorweg eine

Studie in Auftrag gegeben hat und nicht in einer Horuckaktion etwas Einführt, was nur Ärger unter der Bevölkerung bringt! Eigentlich hätte ich eine "Citymaut, den steirischen Einpendlern gegenüber, als sehr unfair empfunden! Abgesehen davon, dass so manche in der Stadt Arbeiteten, gar keine andere Möglichkeit, als mit dem Auto in die Stadt zu fahren, sind die Einpendler ja schon mit langen Anfahrtswegen, genug "bestraft"! Und was den Feinstaub betrifft, haben wir leider durch die Kessellage in der unsere Stadt liegt einen Nachteil, doch wenn man bedenkt, wieviel alte Leute in Graz leben, mach ich nicht dahingehend auch keine Sorgen! Meine Tante ist bald 93 Jahre und in unserer Siedlung gab es einige 100 Jährige und auch Männer, die über 90 Jahre alt wurden! Wie alt wollen wir dann noch werden und unser Pensionssystem strapazieren? Und noch etwas, die heutigen Alten, lebten schon in Graz, zur Zeiten des Asbest, Hausbrand mit Holz und Öl, Autoabgase ohne irgendwelche Filter!

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