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ZwischenbilanzMobilität 2020: Graz schrammt an Zielen vorbei

Mehr Radler und Öffi-Fahrgäste, weniger mit dem Pkw gefahrene Meter: Das sind die Ziele der Stadt Graz bis 2020. Eine Evaluierung fällt nun eher ernüchternd aus.

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Von acht "übergeordneten" Zielen wurde bis 2016 nur eines erreicht
Von acht "übergeordneten" Zielen wurde bis 2016 nur eines erreicht © Jürgen Fuchs
 

Beim Thema Verkehr kommt es in Graz seit Monaten zur Kollision zwischen der ÖVP-FPÖ-Koalition auf der einen und der KPÖ-Verkehrsstadträtin auf der anderen Seite - Stichwort Tiefgarage am Eisernen Tor. Und mittendrin, in eher unkommoder Position: die Mitarbeiter der städtischen Verkehrsplanung.

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Shatiel
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Studie doch nicht präsentiert

Ich meine, mich zu erinnern, dass die Studie nun doch nicht im Gemeinderat präsentiert wurde. Kahr wollte, aber FPÖVP habens von der Agenda genommen bzw. solchen Druck ausgeübt, dass Kahr den Punkt runtergenommen hat.

Keine Ahnung ob Kahr die Studie trotzdem hätte präsentieren können (wenn ja, dann schwach) oder ob FPÖVP wirklich selber entscheiden können, was auf der Agenda steht und ihre Utopie "alles super bei uns" nicht durch sowas schnödes wie die Realität zerstören lassen wollten.

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Think_simple
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Kein Wunder

Es ist ja auch kein Wunder, die Stadtverwaltung sieht hier ja auch Tatenlos zu. Glauben die, dass sich das Mobilitätsverhalten von selbst ändert, weil der Bürgermeister eine (proforma) Absichtserklärung abgegeben hat?
Am Stadtrand, insbesondere im Südwesten, immer mehr und mehr bauen, ohne die Anbindung mit brauchbaren Radwegen und leistungsfähigem ÖV umzusetzen, dafür aber das Straßennetz auszubauen und im Zentrum Garagen bauen zu wollen, das kann ja nicht funktionieren.
Der Hr. Bürgermeister hat - wie so oft - die Eröffnung der Südwest-Linie vollmundig für 2018 versprochen, außer ein paar Querschüssen mit Seilbahnen und dem Unwillen dieses Projekt zu finanzieren bzw. umzusetzen hat er es schließlich 2017 endgültig begraben, zugunsten einer weiteren schnellen Straßenverbindung für den MIV.
Aber so lange die grazer Bürger Hr. Nagl immer noch die Stimme geben, so lange wird sich leider auch nichts ändern.

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Efried
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Rennstrecken durch die Stadt

Die Entwicklung hat zwei Ursachen:
Das Einbahnsystem mit den Hochleistungsstrassen zerschneidet die Stadt. Das Land hat sich dazu mit Gürtelstrassen und Knoten gesellt welche Verkehr aus dem Umland anziehen. hektarweise wurde Grünland zuasphaltiert: in Feldkirchen, Raaba, Hausmannstätten ...
Wer dabei eine Verringerung des Autoverkehr verspricht ist unaufrichtig. die Stadt hat viel zu wenig Einfluss auf das hochrangige Strassensystem in der Stadt, da macht das Land beinahe was es will.

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stadtkater
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Wann sieht man endlich ein,

dass kein Autofahrer jemals freiwillig auf Öffis umsteigen wird, nicht einmal, wenn es gratis wäre?

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