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Steiermarkbilanz44.100 Steirer steigen täglich in die S-Bahn

Vor zehn Jahren startete die S-Bahn in der Steiermark. Seither sind werktags um rund 17.200 Fahrgäste mehr unterwegs als vor dem Start.

Reiterlehner, Suppan, Schickhofer, Lang, Schumet und Weintögl
Reiterlehner, Suppan, Schickhofer, Lang, Schumet und Weintögl © Land/Strasser
 

Wenn Vize-LH Michael Schickhofer, Landesrat Anton Lang, Franz Weintögl (GKB), Franz Suppan (ÖBB) mit Karl Schumet (Landesbahnen) und Werner Reiterlehner (Verkehrsabteilung) gemeinsam die Bahn nach Deutschlandsberg nehmen, muss der Grund ein besonderer sein.

War er auch, am Dienstag gab es zehn Jahre S-Bahn zu feiern. Also die "umweltfreundliche und leistbare Mobilität für alle Steirer", betont Schickhofer. 2007 von der damaligen Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder und Mitstreitern auf die Reise geschickt, können auf den S-Bahnlinien mittlerweile "44.100 Fahrgäste durchschnittlich an einem Werktag in der S-Bahn begrüßt werden", freut sich Lang.

Das Plus "an täglichen Einsteigern" würde nun 64 Prozent ausmachen, so der Verkehrslandesrat weiter. Zuletzt wurde in der Obersteiermark investiert. Im Endausbau sollen es sogar 80 Prozent mehr Kunden sein.

Wobei sich neben der Bahn noch der "RegioBus" und die Stadtverkehre äußerst positiv entwickelt haben. Im Sog der S-Bahn hat man den Fuhrpark, die Haltestellen, Park-and-Ride-Plätze etc. erneuert.

S-Bahn-Entwicklung

2007: Start der S-Bahn Steiermark

2008: EU-Award "Regional Champion" und  VCÖ-Mobilitätspreis

2010: Ostbahn wird als S 3 in die S-Bahn integriert. Neue Fahrzeuge bei GKB und STLB

2012: Bilanz nach 5 Jahren: plus 40 %

2013: Neuer Nahverkehrsknoten Graz Murpark

2015: Abschluss Nahverkehrsdrehscheibe Graz-Hauptbahnhof

2016: Zwei neue Linien in die Obersteiermark

2017: Neue Fahrzeuge bei den ÖBB (City-Jets)

Neue Fahrpläne

In Zukunft haben die Verkehrsplaner und -politiker noch viel vor. Einerseits seien durch den Zuzug im Großraum Graz zusätzliche Kapazitäten bei Bus und Bahn zu schaffen. Andererseits will man die Mikro-ÖV-Angebote wie das "Gustmobil" in weiteren Regionen anbieten.

Außerdem sind, wenn Semmering- und Koralmtunnel einmal realisiert sind, die Fahrpläne auf die neuen Verbindungen umzustellen. 

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