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AnalyseWarum im Grazer Rathaus das Freund-Feind-Denken regiert

Schwarz oder weiß – ein Dazwischen gibt es derzeit nicht. Die politische Stimmung im Grazer Rathaus ist unter Schwarz-Blau angespannt wie schon lange nicht.

Rathaus Graz Gemeinderat
Scharfmacher und Schwarz-Weiß-Denken im Sitzungssaal des Grazer Gemeinderates © Jürgen Fuchs
 

Beleidigt sein ist keine politische Kategorie, sagt man. Stimmt aber nicht. Das erfährt man, wenn man aktuell im Grazer Rathaus hinter die Kulissen blickt. Ein halbes Jahr nach Amtsantritt von Schwarz-Blau ist eine politische Spaltung zu beobachten, die im aktuellen Streit um die Idee zweier Tiefgaragen im Herzen der Altstadt zunehmend eskaliert.

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ilvia
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Wichtigere Probleme ernsthaft angehen ....

und nicht Utopien hinterherjagen, wie Murgondel, Tiefgarage und Planung Plabutschseilbahn. Viel wichtiger wäre es das Budget zu sanieren oder das geplante Geld für nachhaltige und leistbare Projekte ausgeben. Man sollte sich an das Jahr 2003 erinnern, wo Graz zur Kulturhauptstadt ernannt wird und ein Kunsthaus, sowie die Murinsel her musste, wobei die Erhaltung der Objekte nicht mitgeplant wurden. Da gibt es schon genug Altlasten die Bürgermeister Nagl der Grazer Bevölkerung hinterlassen hat. Es ist hoch an der Zeit Schwarz/Blau zu stoppen, bevor Graz endgültig Konkurs anmelden muß.

Efried
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große Luftblasen

heuer war auf den Reininghaus Gründen wieder nur Acker. Wenn das stimmt das über die Luftblasen Geld zu planenden Freunden verschoben wird, sollte der Korruptionsstaatsanwalt einschreiten...

nasowasaberauch
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Das sich der Nagel vor allem ein Denkmal setzen will, wundert ja nicht wirklich

Jetzt darf er schon nicht mit den Murgondeln spielen, jetzt muss er halt seinen Großauftrag anders der Firma Dopplemayer zukommen lassen.

So ein kleines Provisiönchen vor der Politpension, wer sagt denn da schon nicht herzhaft danke?

Aleksandar
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Stoppt Nagleustacchio

Auch besonders g'scheit: Kurz vor der Nationalratswahl, in der ein junger ÖVP-ler gute Chancen hat, mit der FPÖ Österreich zu regieren, lässt Schwarz-Blau in Graz ahnen, was dann auf Österreich zukommt: Umweltzerstörung (Murkraftwerk), Autoverherrlichung (Altstadtzerstörung durch Tiefgarage), Ignorieren von Luftverschmutzung, Verschleudern von Geld (Murgondel IoI, Studie für Plabutschseilbahn, ...).