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Polit-Konflikt

"Finanzielles Abenteuer" Murkraftwerk: Kahr legt sich mit dem Land an

Vizebürgermeisterin Elke Kahr kritisiert Murkraftwerk-Projekt neuerlich scharf. Platzt jetzt das Grazer Budget? Land Steiermark plädiert weiterhin für das Projekt.

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Kahr auf Kollisionskurs
Kahr auf Kollisionskurs © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Das Grazer Budget 2017 steht auf wackeligen Beinen - es müsste noch heuer beschlossen werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

LaoQui
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Die Unbelehrbaren wollen nicht sehen,

dass seit 2003 (Neuwahl!) in Graz 360.000 m2 Freiland umgewidmet wurden, die geschaffenen Ersatz-Grünflächen aber minimal sind (sieht man vom "Park" über dem Tunnel der Südtangente ab). Und die riesigen, in Reininghaus verloren gehenden Grünflächen sind da nicht eingerechnet. Beim neuen Fläwi wollen sie weitere große Grünräume in Bauland umwidmen (Villenparks in der Heinrichstraße, am Geidorfgürtel, am Lindweg); bei jedem Bauvorhaben gehen Freiflächen verloren, weil die Politik keine Versiegelungsgrenze will.
Und jetzt sollen noch zehntausende Bäume entlang der Mur umgeschnitten werden? Chlorophyll wird knapp werden. Vielleicht brauchen wir dann das Kraftwerk, um die dann notwendigen Klimaanlagen versorgen zu können?
Ein Dank an die Vielen, die den Wahnsinn erkennen und sich hoffentlich dagegen wehren werden!

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jahcity
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Das mit den Klimaanlagen

ist schon jetzt Realität. Google: "e-eins at aktionen Hitzebonus" Gratis Strom für Energie Steiermark Kunde bei Klimaanlagen....

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hermannsteinacher
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Brava,

Elke Kahr!

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stadtkater
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Leider nicht ganz richtig:

Frau Kahr kritisiert nicht das Kraftwerk selbst, sondern nur die Subventionen von Stadt und Land für das Kraftwerk. In der heutigen Kleinen steht, dass sie aber nichts gegen Subventionen für den Speicherkanal hätte. Diese Formalität wird man ihr erfüllen und damit ist der Widerstand vom Tisch - schade!

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jahcity
0
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Huiiii

Da Urs hat mal wieder ein Rundmail durch die ESTAG Zentrale gejagt... :))))

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stadtkater
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Für die prekären

Ferialpraktikantenposter beginnt die Uni ja erst in 2 Wochen ;-)!

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Muahaha
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dafür kriegen´s alle ...

... a Glaserl Sojamilch

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clara123
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Genießen :)

Wenn das Gebiet rund um die Mur gleich genial aufgewertet wird, wie in Gössendorf – dann freu ich mich drauf. Hab es heuer im Sommer wirklich genossen mit meinen Kindern dort Radfahren zu gehen und die Sonne und die Natur zu genießen.

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Strassenbahnausbau
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Sie sind naiv

Dort werden überall Luxuswohnungen entstehen. Sie und ihre Kinder haben davon gar nichts.

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jahcity
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Re: Genießen :)

Ihren Kindern kann es sicher nicht schaden 10 min mit dem Fahrrad nach Glsdendorf zu fahren. Man benötigt wirklich nicht alle 3-4 km Grillplätze.....

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Muahaha
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Genial?! Muahaha

Die Schaffung eines Grillplatzes nennen sie genial?! Naja ... Unter den Blinden ist der Einäugige König ...

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wellenreiter
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@clara123: zum einen bietet die verbaute Stadt nicht den Raum..

..wie das offene Feld oder der Wald südlich von Graz.

Zum anderen - und mE viel wichtiger - den Raum um unsere Stadt-Mur können die Grazerinnen und Grazer jetzt schon bestens genießen. Ja, einiges weniges ließe sich mit kleinen natürlichen oder natur-nahen Maßnahmen auch effektiv weiter verbessern.

Das, was Sie allem Anschein nach suchen und genießen, ist ´Natur aus zweiter Hand´. Soll so sein. Aber bedenken Sie, nicht alle Menschen suchen und wollen das und nicht alle Menschen finden das schön, und anziehend was für Sie passt.

Letzte Anmerkung (und meine Meinung): ich persönlich finde die Gössendorfer ´Aufwertung´ rund um die Staustufe gar nicht toll, gar nicht attraktiv und gar nicht gelungen!
Einmal da gewesen und ich gehe da nicht wieder hin.

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Peterpahn
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Re: Genießen

Geniessen wird man es nicht können, denn dafür fehlt einfach der Platz, ausser man glaubt der Lügengraphik der Betreiber die eine wunderbare Grün Kulisse vorgaukeln

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clara123
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:)

Ich gehe wohl optimistischer durch Welt als du. ;) Und freue mich darauf, wenn die Gegend rund um die Mur aufgewertet und besser nutzbar wird.

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stadtkater
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Von der Natur werden's nach dem Kraftwerksbau

sehr viel weniger haben, denn statt der Murufer gibt es dann hohe Staumauern, die in der Grafik leider zufällig fehlen. Und die zehntausend Bäume und Büsche sind dann auch nicht mehr da - nur ein paar mickrige Ersatzpflanzungen. Die Radwege sind dann Asphaltstraßen und statt der Wiesen gibt es die Wohnanlage "Timber in Town" mit 750 Wohnungen, Lokale und ein Ärztezentrum. Aber behalten Sie sich für die Zukunft Ihren Optimismus - Sie werden ihn dringend brauchen können!

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clara123
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Optimismus bleibt

Keine Angst, meinen Optimismus erhalte ich mir definitiv. Lebt sich viel leichter damit. ;) Ich kann mich noch an die Aussage beim Kraftwerksbau in Gössendorf erinnern: "Bäh, Natur zerstört", "Wir ein grauslicher Platz", "Wird alles zerstört", ... Und heute ist dort wirklich ein feines Platzerl zum Genießen und Erholen. Ich persönlich glaube jetzt nicht, dass irgendwer den Plan verfolgt, Graz hässlicher und ungemütlicher zu machen.

Und zum "Timber in Town"... Ich hab keine Ahnung, ob deine Aussage jetzt stimmt oder nicht. Woher hast du die Info?

Grundsätzlich aber meine Meinung zur Wohnraumschaffung - wo auch immer: Graz wächst und Graz braucht daher auch neuen Wohnraum. Oder sollen wir in Zukunft lieber unter der Brücke unsere Zelte aufschlagen?

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stadtkater
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Timber in town

einfach in google eingeben - links darf man im Kleine-Forum leider keine schreiben!

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clara123
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Timber in Town

Hm... Mir scheint jetzt nicht, dass dieses Wohnprojekt irgendeinen Zusammenhang mit dem Kraftwerksbau hat.

(... ) rund 380 Wohnungen direkt an der Mur (...)
Wie kommst du auf 750 Wohnungen?
Und wie würdest du neuen, attraktiven Wohnraum für die doch ständig steigende Bevölkerungsanzahl in Graz schaffen? Der Trend geht nun mal Richtung Ansiedelung im städtischen Bereich. Immer mehr Menschen wollen in der Stadt Graz leben und arbeiten. Und dazu ist es notwendig, das Stadtbild zu verändern und zu erweitern.

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stadtkater
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Timber in Town

gibt noch zusätzlich Strobl-Architektur ein, dann hast Du die Endausbaustufe von 750. Das Projekt lebt von der aufgestauten Mur ohne steiler Uferböschung und wäre ohne aufgestauter Mur nicht möglich.

Deiner Meinung nach könnte man dann ja auch zur Wohnraumbeschaffung den Stadtpark bebauen oder den Schloßberg mit Terrassensiedlungen verschönern oder den Leechwald besiedeln? Die Bauwirtschaft wäre da sicherlich gesprächsbereit!

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psycho56
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Unabhängig von Energieimporten ?

Die Energie Steiermark baute vor ein paar Jahren um 550 Millionen Euro ein neues Gaskraftwerk in Mellach. Nach zwei Jahren wurde der Betrieb eingestellt, weil die Stromkosten so niedrig sind und das Kraftwerk dadurch jährlich einen Verlust von über 50 Millionen machte !
Jetzt will das Land plötzlich noch ein Kraftwerk bauen !
Was soll das ?

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gowest
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Mir gefällts!

Weil ein Öko-Kraftwerk in der Stadt steigert schließlich auch die Versorgungssicherheit nach einem Blackout!

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Muahaha
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Das einzige Blackout ...

... Seh ich bei den EStAG/Nagl Kampfpostern - ist aber ein geistiges

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pink_berry
16
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Dafür kein verschmutztes Wasser mehr!

Mit dem Kraftwerk wird schließlich auch der Speicherkanal gleichzeitig gebaut, was zu einer besseren Wasserqualität aller Grazer führt. Heute gelangen bei heftigen Regengüssen Fäkalien ungefiltert in die Mur und verschmutzen so unser Wasser. Eine herrliche Vorstellung!

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Think_simple
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Speicherkanal

Da wäre es aber weit sinnvoller (und zudem wesentlich günstiger) dafür zu sorgen, dass das Regenwasser erst gar nicht soweit kommt. Sprich Sickergruben, Zisternen und Retentionsräume schaffen, etc. - der Grundwasserspielgel sinkt, da immer mehr versiegelte Flächen das Regenwasser viel zu schnell abführen. Das wäre auch Zukunftsweisend, da Wasser immer kostbarer wird.
Aber klar, da die Politik von ehrlichen, selbstlosen und vor allem auch omnipotenten Fachkräften (*) dominiert wird werden die es wohl am besten wissen, was für die Stadt, die Natur und das Volk am besten ist.
* Allergiehinweis: kann Spuren von Ironie enthalten

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ottilie80
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Energieautark

Das Murkraftwerk hilft Graz aber energieautark und unabhängig von Energieimporten zu werden. Oder will irgendjemand von euch Atomenergie aus dem Ausland beziehen? Jeder von uns verbraucht Unmengen an Strom, die meisten haben an Energieeffizienz noch nie gedacht, aber Bauvorhaben hinsichtlich erneuerbarer Energie werden boykottiert…

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Strassenbahnausbau
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20.000 Haushalte...

...kann das Murkraftwerk theoretisch versorgen. In Graz gibt es derzeit etwa 110.000 Haushalte. Das bedeutet, das Murkraftwerk kann gerade einmal 18% aller Haushalte in Graz versorgen. Unabhängig sieht anders aus.

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