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Studentenbewerb

Herzblut bis zu 100 Stunden pro Woche

Bis zum 4. August findet derzeit am Red-Bull-Ring die „Formula Student Austria“ statt. 42 studentische Teams kämpfen mit ihren Rennboliden um die besten Plätze, die Autoindustrie sieht genau zu.

Abnahme FH-Team
Abnahme FH-Team © Jürgen Fuchs
 

Es klingt zwar absurd. Aber das Herzblut ist hier in Spielberg beinahe zum Greifen. Denn es ist das, was die 1200 Teilnehmer aus 13 Nationen und drei Kontinenten verbindet: das studentische Herzblut, das sie für ihre Boliden hingegeben haben.


Wir stehen am Red-Bull-Ring, am Tag eins der „Formula Student Austria“, jenem ambitionierten studentischen Wettbewerb, Rennautos zu bauen. Unter den 42 Teams, die sich qualifiziert haben – 120 hatten sich angemeldet – sind vier österreichische aus Graz und Wien dabei. Die beiden steirischen, das TU Racing Team und das Team der FH Joanneum, rechnen sich Spitzenplätze aus.

Studentenbewerb: Formula Student am Red Bull Ring in Spielberg

Büro des Organisationsteams FSA "Formula Student Austria"

Jürgen Fuchs

langjähriger Organisator Christoph Lorenzutti

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Organisator Christoph Hirt

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Badges für Staff, Jury, Medien etc. Ordnung muss sein.

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TU-Racing Team bei den letzten Vorbereitungen

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Entspannung

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Deggendorf, Bayern

Jürgen Fuchs
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Uni Stuttgart, unter den Favoriten

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FH Joanneum bei der technischen Abnahme

Jürgen Fuchs
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Rettungsausstieg darf maximal fünf Sekunden dauern

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Mit Arm-Straps (schwarz) werden die Arme zurückgehalten, damit die Arme im Fall eines Überschlags nicht aus dem Auto geworfen werden können

Jürgen Fuchs
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ETH Zürich stellte Beschleunigungs-Weltrekord auf

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Australisches Team aus Melbourne

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Sam Hughes, Teamchef des australischen Teams

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TU Graz

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TU-Graz-Teamchef Stefan Rameseder

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Zwischendurch die Fans...

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Ladestation für Batterien für die E-Boliden

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Jause zwischendurch

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Warten auf die technische Abnahme

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Flügel-Zier (FH Joanneum)

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Christian Rosenhammer, Team-Chef FH Joanneum

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Antonia Tippl, AVL Racing

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Martin Matzer, AVL, langjähriger Organisator

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Camping-Stimmung

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„Unsere schärfsten Gegner sind die Kollegen von der FH, die Teams aus Stuttgart, aus München und aus Karlsruhe und das US-Deutsche Team GFR“, sagt Stefan Rameseder, Teamleiter des TU-Teams. Mit 60 Kollegen hat er sich ein Jahr auf den Bewerb vorbereitet. „Manche investieren bis zu 100 Stunden pro Woche.“ Acht Einzeldisziplinen und einer Gesamtwertung jagen die Teams nach. Da geht es von der Durchdachtheit der Konstruktion über die Kosten bis hin zu einem Beschleunigungs- und einem Ausdauerbewerb.


Von Australien per Schiff

Wie viel er persönlich finanziell für die Teilnahme am Red-Bull-Ring investiert, will der Australier Sam Hughes gar nicht sagen. Sein Team ist wochenlang in Europa, das Auto war drei Monate auf dem Schiff unterwegs. „Wir haben hier eine tolle Zeit und lernen extrem viel Neues kennen“, ist er begeistert. Typischerweise wechselt jährlich der Großteil der Teams, jedes Jahr wird ein neues Auto konstruiert, jedes Jahr müssen Unterstützer gefunden werden.


Besonders schwierig ist es für FH-Studenten, die alles neben ihrem strikten Stundenplan machen müssen: „Es wird immer schwieriger, vorne mit dabei zu sein. Aber wir rechnen uns heuer sehr gute Chancen aus“, ist der Grazer Teamchef Christian Rosenhammer überzeugt. Seine Mannschaft hat eben problemlos die Abnahme bewältigt. Die Piloten mussten dabei auch einen Rettungsausstieg simulieren – in 3,5 Sekunden waren sie aus dem Fahrzeug, weit besser als die geforderten 5 Sekunden.


Sicherheit wird großgeschrieben, auch für die E-Autos, die als eigene Klasse antreten. Darunter auch das Team der ETH Zürich, das eben einen Beschleunigungsweltrekord (1,53 Sekunden für 0 auf 100) erreicht hat.


Große Jobbörse

Für die Studenten ist es eine große Jobbörse, für die Sponsoren aus dem Automobilbereich, allen voran AVL Racing, ist das Geld gut investiert: „Wir können uns als Arbeitgeber gut bei den jungen Leuten positionieren. Und wir finden hier genau diejenigen, die wir bei uns haben wollen: junge Ingenieure mit großer Innovationsbereitschaft, Sachwissen, Leidenschaft und Problemlösungskompetenz“, sagt Antonia Tippl von AVL-Racing.


Herzblut eben.

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