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Comic-Durchstarter

Jetzt haben wir neue Helden

ASH, die Austrian Superheroes, erobern das Land. Die Comicreihe macht jetzt Graz zur Heldenstadt. Wir warfen einen Blick ins neue Heft.

Das Dreamteam: Captain Austria, Donauweibchen, Lady Heumarkt und der Bürokrat
Das Dreamteam: Captain Austria, Donauweibchen, Lady Heumarkt und der Bürokrat © kk
 

Sieh einer an, der erste Angriff außerhalb von Wien. Nun, gar keine schlechte Gelegenheit.“ Der das sagt ist nicht etwa Super-, Spider- oder Batman, er nennt sich Captain Austria. Er ist der Kopf unserer neuen Helden, der Austrian Superheroes – kurz „ASH“. Sie treten genauso in aberwitzigen, hautengen Kostümen auf, nur das Umfeld ist uns vertrauter und der Witz viel näher als bei den großen Marvel-Vorbildern. Der Erfolg ist vorprogrammiert – und langsam stellt er sich auch ein.

ASH ist eine Idee des Wiener Texters Harald Havas. Die Comicheft-Serie erobert seit Monaten die heimsche Szene. Neben Captain Austria, einem durchtrainierten Technik-Freak gehören das attraktive und Wasser beherrschende Donauweibchen, die bärenstarke Lady Heumarkt und Bürokrat dazu, der graue Materie behandelt als wärs ein Kinderspiel.

Dieses Quartett macht nach den beiden ersten Fällen in Wien nun also erstmals in Graz Halt. Zum Glück, denn „Mission: Graz“ führt sie auch zu Green Panther, den wohl schrulligsten und österreichischsten Comichelden, den es jemals gab.

Teil der Story werden

Wir trafen den Grazer Jörg Vogeltanz, Illustrator des dritten Heftes, auf der Murinsel, einem der aktuellen Schauplätze. Vogeltanz ist auch Schöpfer des Panthers („Er hat die Fähigkeit aus allen Körperöffnungen Feuer zu spucken“), eine im Comic ziemlich ausrangierte Figur. Der Panther sitzt zudem im „Cafe Rosi“ und damit sind wir schon bei einer weiteren sympathischen Eigenart der Geschichte. „Wir platzieren das Comic so authentisch wie möglich und wenn jemand Interesse hat, kann er sich auch selbst in die Geschichte zeichnen lassen.“ Infos dazu gibt‘s unter www.austriansuperheroes.com.

Vogeltanz, der die Zeichnungen nach den Drehbüchern von Havas anfertigte, mag vor allem den Schmäh. „Ich glaube, das ist unser größter Vorteil. Wir sind ironisch, nicht lächerlich. Das hat Charme.“ Der Unterschied zu Marvel-Comics liegt auch an der Kulisse. „Das ist auch ein Problem für den Zeichner. Denn während New York schon an sich Superhelden-Stadt ist, muss man Graz erst einmal so erschaffen.“

Dennoch: Angeblich wird schon an einer Verfilmung gebastelt, auch die Fortsetzung der Reihe scheint beinah gesichert. Nächsten Donnerstag findet die Release-Party fürs Graz-Heft im Forum Stadtpark statt und am Samstag gibt‘s die Signierstunde in der Buchhandlung Moser (siehe Info).

Und wer weiß, ob sie dann nicht auch wirklich auftauchen – die Austrian Superheroes.

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