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Steirer des Tages

Er ist der steirische Mr. Selbstverteidigung

Seit 45 Jahren lehrt der Grazer Norbert Pelzl fernöstliche Kampfsportarten. Viele davon kamen erst durch ihn nach Österreich. Von Wilfried Rombold

Norbert Pelzl
Allkampf-Pionier Norbert Pelzl © Gernot Eder
 

Als „Robin Hood der Obersteiermark“ wurde er einmal in einer Zeitung tituliert. Pfeil und Bogen hat der in Liezen geborene Norbert Pelzl aber nie gebraucht. Seine „Waffen“ heißen Körper und Geist. Seit 45 Jahren lebt und lehrt der frühere Heeresbeamte fernöstliche Kampfsportarten – viele davon hat er erst nach Österreich gebracht.

Die Liste seiner Referenzen und Lehrmeister ist lang und würde diese Seite sprengen. Mit knapp 18 Jahren ließ er sich von einem Bekannten aus Deutschland für Budo (Sammelbegriff für asiatische Kampfsportarten) begeistern. Kurz darauf hatte der heute 64-Jährige schon seine ersten Selbstverteidigungsvereine im Ennstal gegründet, mit 21 war Pelzl Vizepräsident des österreichischen Jiu-Jitsu-Verbandes und Gründervater des Taekwon-Do in Österreich. Als einer der ersten Europäer wurde der Steirer in Taiwan zur Kung-Fu-Trainerausbildung zugelassen. Auch in Hongkong und Korea ließ er sich ausbilden, ebenso in Deutschland – etwa beim Chefausbilder der Antiterroreinheit GSG 9.

Zur Person

Norbert Pelzl, geboren am
16. 9. 1950, war Ausbilder mehrerer Polizei-Sonderheinheiten im In- und
Ausland.


Er ist Inhabe
r hoher Meistergrade wie 7. Dan Allkampf, 5. Dan Taekwon-Do, 4. Dan Jiu-Jitsu.


Pelzl lebt
in Graz, ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Ab 1971 gab er sein Wissen in Graz weiter, gründete 1976 mit „Mu Sul Kwan“ die damals größte Allround-Budo-Schule Österreichs. „Auch der heutige Bürgermeister Siegfried Nagl war einer meiner Schüler“, sagt Pelzl stolz. Selbst mit 64 Jahren ist der Grazer noch sportlich topfit und als Seminarleiter aktiv. Wie man sich auch als Senior mit einfachen Mitteln gegen Angriffe wehren kann, zeigt der Grazer seit einigen Jahren erfolgreich bei Selbstschutz-Kursen des Seniorenbundes.

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