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Chinesische Autoindustrie holt sich Know-how aus Graz

TU Graz soll das größte staatliche Testzentrum der chinesischen Autoindustrie beraten. Austausch von Studierenden aus Graz und Shanghai geplant.

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© APA
 
Die TU Graz und die "Automotive Academy Styria" (AAS) des steirischen Autoclusters werden zunehmend für den chinesischen Automobilsektor interessant: Verstärkte Kooperation soll es sowohl mit der "School of Automotive Studies" der Tonji Universität Shanghai als auch dem "Shanghai Motor Vehicle Inspection Center", dem chinesischen Fahrzeug-Inspektionszentrum, geben. Beide Kooperationsvorhaben wurden dieser Tage anlässlich des Besuchs einer von der steirischen Wissenschaftslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (V) angeführten Delegation in Shanghai festgehalten.

Austauschprogramm. Im Zentrum der beabsichtigten Kooperation der steirischen AAS mit der "School of Automotive Studies der Tonji Universität Shanghai" ist ein Austauschprogramm, an dem jährlich rund zehn Personen teilnehmen können. Weiters will man gemeinsame F&E-Projekte diskutieren.

Know-How. In puncto EU-adäquater Zertifizierungsmaßnahmen will sich das größte staatliche Testzentrum der chinesischen Automobilindustrie vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz beraten lassen: "Die Fahrzeugüberprüfungssysteme in China und Europa sind auf unterschiedliche gesetzliche Vorgaben aufgebaut, die harmonisiert werden müssen, will man im jeweils anderen Absatzmarkt erfolgreich sein", schildert Institutsleiter Hermann Steffan im APA-Gespräch. Durch Kooperation soll der Informationsaustausch erleichtert werden, vorstellbar sei aber auch, Testsysteme des jeweils anderen Kooperationspartners zu benützen, entsprechendes technologisches Know-how anzukaufen oder gemeinsam Test-Equipment zu entwickeln.
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