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Schmerzloser Abschied

35 Jahre lang war er eine Stütze des Grazer Opernensembles: Am 8. Juni gibt der Tenor Juraj Hurny mit "Gasparone" seine Abschiedsvorstellung.

© Fuchs
 

Der stets schlank, kultiviert und unforciert geführte Tenor des eleganten Stilisten zählte zu den wichtigsten Atouts, mit denen Intendant Carl Nemeth an der Grazer Oper seinen Belcanto-Schwerpunkt verwirklichen konnte. Nemeth hatte den ihm vom Agenten Ioan Holender vermittelten Emigranten aus der Slowakei, der fünf Jahre lang dem Ensemble des Slowakischen Nationaltheaters angehört hatte, mit 1. Jänner 1978 fest an das Haus verpflichtet. Nach 35-jähriger Zugehörigkeit verlässt es Juraj Hurny jetzt mit Saisonende. Ohne Wehmut. "Es war eine sehr schöne Zeit", blickt er zurück, "und ich habe es nie bereut, in Graz geblieben zu sein, aber alles muss sein Ende haben. So ist das im Leben." Als Pensionist will Hurny, der seit 1983 österreichischer Staatsbürger ist, nicht mehr auf der Bühne stehen: "Ich höre endgültig auf und bin damit sehr zufrieden. Der Abschied ist für mich nicht schmerzhaft."

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