Jelinek im Interview: Über Orgien und falsche Unschuldigkeit

Am Freitag hat Elfriede Jelineks "Rechnitz (Der Würgeengel)" am Grazer Schauspielhaus Österreich-Premiere. Was die Literatur-Nobelpreisträgerin zu ihrem Drama über das Massaker von Rechnitz anno 1945 sagt.

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Mit "Rechnitz (Der Würgeengel" zerren Sie eine der Gräueltaten aus der Nazi-Zeit ins Bühnenlicht: Knapp vor Ende des Weltkriegs wurden im burgenländischen Rechnitz 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter quasi so zum Spaß von einer Partygesellschaft ermordet. Wieso haben Sie sich auf diese Ereignisse im März 1945 bezogen?

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