Inmitten der Hektik und Aufregung im Zuge der Brandtragödie auf dem Grazer Karmeliterplatz, zwischen Rettungs- und Feuerwehrautos, ging in der Silvesternacht auch ein Grazer Linienbus in Stellung. Was auf den ersten Blick deplatziert wirkte – nicht nur wegen fehlender Fahrpläne solcher Busse über den Karmeliterplatz –, erklärte sich beim genauen Hinschauen: „Evakuierung/Evacuation“ liest man auf der Busanzeige bei jenen Fotos, die uns ein Leser schickte. „Dass wir auf eine Bitte der Polizei hin auch dazustoßen, kommt bei einem derartigen Ereignis immer wieder vor“, weiß Gerald Zaczek-Pichler, Sprecher der Graz-Linien. „Das war auch beim Brand in der Fröhlichgasse im Dezember so.“ In der Silvesternacht sei es jedenfalls ein Bus gewesen, der ohnehin auf dem Jakominiplatz „in Bereitschaft“ wartete. „Dabei geht es darum, Betroffenen auf diese Weise gesammelt einen ruhigen Platz anzubieten, kleinere Wunden zu versorgen und ihre Identität festzustellen.“
Silvesternacht
„Evakuierungsbus“ bei Grazer Brandtragödie: Das steckt dahinter
Auf dem Grazer Karmeliterplatz ging zwischen Rettungs- und Feuerwehrautos auch ein Linienbus in Stellung: Was es damit auf sich hatte.
© Leser-Reporter / Lr Winkler