AflenzEinmal feiern wie Homer Simpson

Das Thörler „Flux“, eine Wohneinrichtung der Lebenshilfe, öffnet seine Faschingsfeier im Aflenzer Sublime für ein breites Publikum.

Gelb war das Motto der Party in Aflenz
Gelb war das Motto der Party in Aflenz © Marco Mitterböck
 

In einem ihrer Lieder singt die steirische Rockband Vodka Lennon um den früheren Kapfenberg-Fußballer Hannes Toth „Manchmal wär’ ich gern’ wie Homer Simpson“. Diesen Wunsch, einmal im Leben so zu sein wie der bekannte und zugleich chaotische Fernsehvater aus der gleichnamigen Comicserie, erfüllten sich nun auch die elf Bewohner des Thörler „Flux“, einer Wohneinrichtung der Lebenshilfe Bruck-Kapfenberg.

Sie luden gemeinsam mit ihren Betreuern, darunter auch der Kapfenberger KPÖ-Gemeinderat Christian Seidl, zur Faschingsfeier ins Aflenzer Kultlokal Sublime. „Seit vier Jahren suchen wir mit dieser Feier den Weg in die Öffentlichkeit, zuvor hatten wir jahrelang nur intern gefeiert. Es ist die mit Abstand größte Veranstaltung unserer Lebenshilfe“, erzählte Seidl.

Aus diesem Grund schauten neben den Bewohnern der hochsteirischen Sozialeinrichtungen Vertreter des Afrikanischen Vereins um Obmann James Okolie ebenso vorbei wie die Aflenzer und Thörler Bevölkerung, Asylwerber oder die Band „Heartworker“. „Für unsere Leute ist es wichtig, dass sie Selbstvertrauen tanken und selbst diese Veranstaltung auf die Beine stellen“, sagte Seidl. Schließlich will das Flux seine Klienten dabei unterstützen, mit beiden Beinen im Leben zu stehen und die eigenen Stärken zu forcieren.

Und wer sich jetzt fragt, wie das Lied über Homer Simpson klingt:

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