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Bad AusseeAbgeschobene Familie: Hoffnung auf Rückkehr gedämpft

Schwere Herzen in Bad Aussee und der Mongolei: Die Hoffnung auf Rückkehr der 2019 abgeschobenen Familie hat einen Dämpfer bekommen, der zugesagte Arbeitsplatz ist seit wenigen Tagen nicht mehr frei.

Die Ungewissheit mürbt Familie Altanchuluu. Die Zeit wird mit Deutsch und Englisch lernen überbrückt © KK
 

Groß war die Freude bei den Ausseer Unterstützern und der fünfköpfigen Familie in der Mongolei als vor wenigen Wochen die Chance auf einen guten Ausgang auflebte: Das Landesverwaltungsgericht setzte eine Berufungsverhandlung über den negativen Aufenthaltsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Liezen an, auch einen Termin gibt es bereits: den 20. Oktober. Das allein bringt die Familie ihrem Ziel zwar noch nicht näher, aber die Unterstützer mit Elisabeth Welzig an der Spitze werten es „als gutes Zeichen“, dass „verhandelt und nicht nur nach Aktenlage entschieden wird. Das Gericht will sich offensichtlich substanziell damit beschäftigen“.

Kommentare (4)

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covi
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etzt, so kurz vor der Verhandlung, wurde plötzlich jemand anderer dafür gefunden“

Hat die Landgenossenschaft kalte Füße bekommen, daß sie wo möglich den Flüchtling wirklich aufnehmen müssen?

dieRealität2020
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unglaublich, was kann das für ein Problem darstellen eine adäquadete Arbeitsstelle zu finden?

bei 400.000 Arbeitslosen. Und wer sich aller darum bemüht. Kopf schütteln.

tenke
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3
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Man könnte sich auch fragen....

welche besonderen Sprachkenntnisse braucht man in der Landwirtschaft? - In Österreich?

dieRealität2020
3
7
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die an einen fixen Arbeitsplatz in einem Mangelberuf gekoppelt ist

der ein landwirtschaftlich-technisches Studium und seltene Sprachkenntnisse vorweisen kann, wass kann daran so komppliziert sein, es gibt tausende Mangelberufe wo er arbeiten kann, später wenn alles abgwickelt ist kann er noch immer einen für ihn passenden Job in einen Mangelberuf suchen und weiterhin die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Was da immer für ein Zirkus gemacht wird.
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Ich hätte ihm schon vorher geraten die Berufung zurückzuziehen und von der Mongolei aus einen normalen Antrag auf Zuerkennung der Rot-Weiß-Rot-Karte zu stellen. Aber ich denke hier herrscht das typische Justament-Syndrom "mit dem Kopf durch die Wand" gegen das System.