Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Streit um ZweitwohnsitzeWarum das Ausseerland trotzdem an seinem Kurs festhält

Warum ein läppischer Bürgermeisterbrief halb Wien aus der Fassung bringt, das Ausseerland in der Sache selbst aber kaum vom ursprünglichen Standpunkt abrückt. Versuch einer Erklärung.

Ausseerland: So stur wie schön © Jürgen Fuchs
 

Acht Sätze. Manche davon dermaßen plump formuliert, dass man sie zweimal lesen musste, um zu verstehen, worum es geht. Die erste Frage des Chefredakteurs einer großen österreichischen Tageszeitung war demnach auch: Ist der echt? Ja, das ist er. Ein Brief von den Bürgermeistern der Gemeinden des steirischen Salzkammerguts. In dem Schreiben heißt es, dass „Wachdienste“ vermehrt Zweitwohnungsbesitzer und Tagesgäste anhand von „Autokennzeichen aus Graz, Wien und Linz“ in der Region bemerkt hätten und sich diese „,Gäste’ den örtlichen Vorgaben und Anordnungen der Bundesregierung widersetzen würden. Man bittet nicht, nein, man „fordert“ die Landesregierung auf, ähnlich dem Tiroler Modell, Verbote zu erlassen, damit sich Zweitwohnungsbesitzer entscheiden, „ob sie diese Krise an ihrem Haupt- oder Zweitwohnsitz durchstehen wollen“.

Kommentare (9)
Kommentieren
Patriot
0
7
Lesenswert?

Verantwortungsloses Vernichten von landwirtschaftlichen Nutzflächen für die Errichtung von Zweitwohnsitzen!

Das ist der eigentliche Skandal!!!

fragment
2
33
Lesenswert?

Zweitwohnsitz

In Italien wurde einfach das Aufsuchen der Zweitwohnsitze verboten . Basta!
Es geht doch auch um die Anreise, Tanken, Parkplätze, ...
Wenn man die Verordnung über die Ausgangsbeschränkung und ihre Ausnahmen befolgt, erübrigt sich doch ohnehin jede Diskussion ...

Haheande
13
36
Lesenswert?

Spaziergang im erlaubten Rahmen

Soeben eine Runde gedreht, da finden trotz Verbot grössere Familienfeiern unter Einheimischen statt...rund um Teichschlossstrasse...aber wehe das machen Zweitwohnsitzler...darum zuerst vor der eigenen Tür kehren...

pgrundner
4
7
Lesenswert?

Einheimische oder Zuagroaste?

Wie konnten sie eigentlich feststellen, dass es sich um eine einheimische Familie handelt, die nicht unter einem Dach wohnt? Ob das jetzt Einheimische oder Auswärtige sind ist doch eigentlich unerheblich, oder? Mir scheint, Vernunft wurde dieser Tage leider nicht mit der Gießkanne verteilt, egal ob einheimisch, zuagroast oder auswärtig. Was mich stört ist, dass sie alle in einen Topf werfen.

limbo17
11
56
Lesenswert?

Das Problem ist

dass die im Salzkammergut den "Zuagroastn" für Geld fast alles durchgehen haben lassen!
Das fällt ihnen jetzt eben auf den Kopf!
Nicht alle, aber sehr viele dieser Wiener ,Grazer und anderer, führen sich leider dort auf als wären sie die Herren!
Dennoch ist es in Zeiten wie den jetzigen, nicht zu verstehen dass zahlreiche Personen, einfach weil sie es wollen, durch die Gegend fahren und alles ignorieren!
Auch im Salzkammergut hat man Rechte und nicht nur die "Zuagroastn"

Haheande
4
32
Lesenswert?

Gleiches Recht

... nur noch herrschen in ganz Österreich die gleichen Gesetze und die gelten für alle... Egal ob in Wien oder Bad Aussee

mosaik53
22
75
Lesenswert?

Was versteht ein Wiener oder anderweitig Wohnender da nicht??

"Jeder, der jetzt einpendelt, ist für die Ausbreitung des Virus ein zusätzliches Risiko. Vor allem, wenn zwischen Haupt- und Nebenwohnsitz hin- und hergewechselt wird."

Das ist zu respektieren!!!!!

7987a204570ba84eb757a99df2ab8e42
43
30
Lesenswert?

Was verstehen Sie daran nicht?

Es ist völlig egal, ob jemand in Wien oder in Aussee in seinem Haus/Garten sitzt, er kann dort oder da niemanden anstecken. Und vielleicht denken Sie einmal über Recht nach und dann erklären Sie mir, warum Eigentümern der Zugang zu Ihrem Eigentum verwehrt werden soll.....da begeben Sie sich nämlich ganz schnell in eine finstere Zeit

Klgfter
0
6
Lesenswert?

immer diese nazikeule ....

das hin und herwechseln ist halt mal a risiko , was ist daran nicht zu verstehen ?